Naturwunder Kenias:
Amboseli Nationalpark - Masai Mara Reservat

Amboseli-NP - Samburu National Reserve - Mt. Kenya - Rift Valley mit Bogoria-See,
Lake Nakuru Nationalpark u. Hell‘s Gate NP - Masai-Kultur in den Loita Hills - Masai Mara National Reserve


Spitzmaulnashorn (C) Christian Kneissl


Flamingos am Nakuru See (C) Prof. Sepp Friedhuber

Amboseli-Nationalpark (C) VOLODYMYR BURDYAK/stock.adobe.com

Löwe (C) Prof. Sepp Friedhuber

Karibu Kenya – willkommen in einem Reiseland, das uns aus unzähligen Filmen, Büchern und Berichten so bekannt scheint. Und uns dann mit noch viel eindrucksvolleren Bildern vor Ort vor Begeisterung fast den Atem raubt.
Wir wollen auf Safari gehen – und jede Region bietet ganz andere faszinierende Naturlebensräume und damit andere Tiere, die wir hier fast hautnah erleben können. Jeder will einmal die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn) gesehen haben – aber zB im Samburu Reservat wollen wir den „Northern Five“ begegnen, die wir vielleicht gar nicht so sehr mit Kenia verbinden. Wir stehen voll Begeisterung vor dem majestätischen Kilimandscharo, dessen Savannen und Sumpfgebiete unzähligen Tierherden eine Heimat bieten. Wir erleben die faszinierende afro-alpine Flora beim Mt. Kenya, Kenias höchstem Berg – lernen einige der Seen des majestätischen Rift Valley kennen und durchstreifen die weiten Savannen des Masai Mara Reservats. Und um die Lebenswelt der Masai näher kennenzulernen, wagen wir auch eine Nacht in einem bequemen Zelt inmitten der Felsformationen der Loita Hills.


Reiseleitung: Adrian Vonwiller - Kleingruppe

1. Tag: Wien/München - Doha - Nairobi. Am späten Nachmittag (ca. 16.05 – 23.15 Uhr) Linienflug mit Qatar Airways nach Doha.
2. Tag: Nairobi – Amboseli-Nationalpark. Kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Nairobi, Ankunft am Morgen um ca. 07.10 Uhr. Nach einem Frühstück geht es in den Süden Kenias zu unserer Lodge inmitten des Amboseli- Nationalparks, einem der berühmtesten Nationalparks Afrikas. Am Nachmittag unternehmen wir unsere erste Wildbeobachtungsfahrt im Nationalpark, der auf gut 1700 m Seehöhe am Fuß des majestätischen Kilimandscharo (5895 m) liegt. Aufgrund seiner mannigfaltigen Tierwelt, von Zebras und Gnus über Giraffen zu den verschiedensten Gazellenarten, aber auch Büffeln, Elefanten und Löwen, zählt er zu den beliebtesten und meistbesuchten Parks in Ostafrika. Bei einer Größe von nur 390 qkm erleben wir hier eine der dichtesten Konzentrationen von Wildtieren in Ostafrika.
3. Tag: Amboseli-Nationalpark. Der einzigartige schneebedeckte Kilimandscharo im Hintergrund bildet eine atemberaubende Kulisse bei der Wildbeobachtung im Park - Akazienwälder, Bäche und Seen sowie offene Savanne bieten vielen Großwildarten, u.a. Elefantenherden, eine Heimat. Die zahlreichen Sümpfe, die vom Kilimandscharo gespeist werden, stellen sehr ergiebige Wasservorkommen dar und bieten auch in der Trockenheit ausreichend Wasser. Wir sind beeindruckt von den unterschiedlichen Lebensräumen – von offenem Grasland über Papyrussümpfe und Sauergraswiesen bis hin zu Palmendickicht. Am Morgen und am Nachmittag unternehmen wir Wildbeobachtungsfahrten im Nationalpark.
4. Tag: Amboseli-Nationalpark - Nairobi. Am Vormittag erleben wir nochmals die faszinierende Tierwelt des Amboseli, wenn wir den Park Richtung Westen nach Namanga queren, und werden dabei auch einen Blick auf die interessante Vogelwelt werfen. Anschließend Fahrt nach Nairobi, wo wir das interessante Karen Blixen Museum besuchen, das ehemalige Wohnhaus der Autorin von „Jenseits von Afrika“, die 17 Jahre als Kaffeeplantagenbesitzerin in Kenia lebte.
5. Tag: Nairobi – Samburu National Reserve. Heute geht es Richtung Norden – über Nanyuki und entlang des Mt. Kenya Massivs erreichen wir am frühen Nachmittag das Samburu National Reserve, das im Herzen Kenias am Ufer des Uaso Nyiro Flusses liegt. Mit dem Reservat erreichen wir die Landschaftsvielfalt des Ostafrikanischen Grabenbruchs.  Im Gegensatz zu der Wasserfülle des Amboseli sind wir hier in einem sehr trockenen Lebensraum unterwegs – mit Trockenbüschen, offenen Grasflächen und - nur am Ufer des Flusses - Galeriewäldern mit Schirmakazien. Somit begegnen wir ganz anderen Tierarten wie Netzgiraffen, Beisa-Oryxantilopen, Grevyzebras, Elenantilopen u.v.m. Das Reservat ist aber auch reich an Raubkatzen, sodass wir eine gute Chance haben, Löwen und Leoparden zu beobachten.
6. Tag: Samburu National Reserve. Den ganzen Tag nehmen wir uns Zeit, um die Tierwelt des Samburu Reservats zu erkunden, das seinen Namen der nomadischen Volksgruppe der Samburu verdankt. Mit Glück sehen wir die „Northern Five“ mit Oryxantilope, Grevyzebra, Gerenuk (Giraffengazelle), Netzgiraffe und Kleinem Kudu. Im und am Fluss, der Lebensader des Reservats, tummeln sich unzählige Nilkrokodile sowie Flusspferde. Vor der Kulisse des heiligen Berges Mt. Ololokwe durchstreifen wir Trockensavannen, Akazienwälder, Dornenbäume und die Galeriewälder mit den charakteristischen Doum-Palmen am Ufer des Uaso Nyiro Flusses. Außerdem gibt es über 350 Vogelarten, darunter Somali-Strauß, Marabu, Eisvogel und verschiedene Geierarten.
7. Tag: Samburu National Reserve – Mt. Kenya Nationalpark / Naro Moru River Lodge. Wir wechseln wieder die Landschaft und brechen zum Gebirgsmassiv des Mt. Kenya auf – mit 5.199 m der höchste Berg von Kenia, der zweithöchste Afrikas und UNESCO-Weltnaturerbe. Markant erheben sich die Bergspitzen des erloschenen Vulkans über den Trockensavannen Zentralkenias – und beheimaten eine grüne Oase mit einer unwahrscheinlichen Vielfalt an Flora und Fauna, hier konnte sich sogar ein kleines Stück tropischen Regenwalds erhalten. Wir wollen bei einer Wanderung an den Hängen des Bergs die Vielfalt der Flora erkunden – der Nationalpark beginnt auf einer Höhe von ca. 3200 m, jenseits der Baumgrenze, und begeistert u.a. mit afro-alpiner Flora inmitten von Moorlandschaften.
8. Tag: Mt. Kenya – Lake Nakuru Nationalpark. Weiter geht es zum Lake Nakuru-Nationalpark, einem kleinen Paradies für Safari-Freunde und Ornithologen im Ostafrikanischen Grabenbruch/Rift Valley. Am Nakuru See, der nur ca. 4 - 6 m tief ist, haben wir die besten Chancen, entlang unserer Route Nashörnern zu begegnen – sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörnern. Bei unserer Wildbeobachtungsfahrt am Nachmittag erleben wir aber auch große Zebra- und Büffelherden, mit etwas Glück können wir auch Löwen beobachten.
9. Tag: Lake Nakuru – Bogoria-See – Naivasha-See. Wir fahren nordwärts durch immer trockener werdende  Landschaft – u.a. mit Sisalplantagen - zum Bogoria See, einem der nördlichsten Seen im Rift Valley und gut 800 Höhenmeter tiefer gelegen als Nakuru. Die Hauptattraktion des Sees sind seine Flamingos (vor allem Zwergflamingos), die dank des hohen Sodagehalts des Seewassers hier ausreichend Algen als Nahrung vorfinden, aber auch seine heißen Quellen und kleinen Geysire, die wir im Südwesten des Sees antreffen. Auch hier ist das Wasser wie überall im Rift Valley über die letzten Jahre gestiegen – hier erleben wir aber noch die „rosaroten Wolken“ von Flamingos, die mit Glück zu Hunderttausenden entlang des Sees zu finden sind. Wir erkunden das westliche Ufer des Reservats und halten immer wieder an, um die Flamingokolonien zu beobachten. Am Nachmittag lange Rückfahrt durch das Rift Valley an den Naivasha-See, der umgeben von mächtigen Vulkanen und landwirtschaftlich genutzten Gebieten inmitten des imposanten Rift Valley liegt.
10. Tag: Naivasha-See – Hell‘s Gate Nationalpark – Bootsfahrt und Wanderung auf Crescent Island. Heute wollen wir es etwas „sportlicher“ angehen – wir erleben am Vormittag einen der kleinsten Nationalparks Kenias, den Hell‘s Gate Nationalpark mit seiner beeindruckenden Njorowa-Schlucht. Wer will (und es ist mehr als anzuraten), fährt die 8 km durch den Nationalpark (immer sanft bergab) auf Fahrrädern – umgeben von Zebras, Giraffen und Büffeln, die vor der Kulisse mächtiger Basaltsäulen weiden. Es ist ein wirklich spezielles Erlebnis, das im südlichen Teil noch durch einen kurzen Spaziergang in den engsten Teil der Schlucht mit unzähligen heißen Quellen (inkl. einem heißen Wasserfall) einen besonderen Abschluss findet. Hier wartet unser Fahrzeug oder Sportliche radeln die 8 km zurück zum Nationalparkseingang. Den Nachmittag verbringen wir am Naivasha See – bei einer Bootsfahrt lernen wir die bemerkenswerte Vielzahl von Vögeln wie Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher oder Marabus kennen, aber auch Flusspferden und Krokodilen werden wir begegnen. Eine Wanderung quer durch Gnu-, Zebra- und Giraffenfamilien führt uns über die Crescent Island, wo auch ein Teil von „Jenseits von Afrika“ gedreht wurde.
11. Tag: Naivasha-See – Masai-Kultur in den Loita Hills. Unser Weg führt uns heute in den Südwesten des Landes zu den Loita Hills, eines der traditionellsten Masai-Gebiete in Kenia. Vom Maji Moto Eco Camp aus unternehmen wir kurze Spaziergänge und Wanderungen, die uns zu den beeindruckenden Felsformationen nahe der Lodge, aber auch zu den heißen Quellen führen. Rings um die Lodge sind Wälder mit riesigen Euphorbienbäumen, aber auch viele andere Pflanzen und Bäume, die uns unser Masai-Guide genau erklären kann. Wer will, kann am Abend auch in den heißen Quellen baden. Wichtig zu wissen: Wir übernachten in Zelten auf dicken Matratzen mit Bettzeug – es gibt ausreichend Toiletten, Waschbecken und Duschen. Aber anders würden wir diese einzigartige Landschaft nicht so hautnah erleben!
12. Tag: Loita Hills - Masai Mara National Reserve. Kurze Fahrt ins Masai Mara Reservat, das an die in Tansania liegende Serengeti angrenzt und als eines der bedeutendsten Wildreservate Ostafrikas gilt. Auf einer Fläche von rund 1.510 qkm findet man einen in Afrika einmaligen Reichtum an Wildtieren und Vogelarten in unberührter Wildnis. Am Vormittag starten wir bereits auf dem Weg zur Lodge unsere erste Wildbeobachtungsfahrt, am Nachmittag geht es noch einmal hinaus in die tierreichen Ebenen und sanften Hügellandschaften am Talek River. Bei unserer Ausfahrt verstehen wir dann auch schnell den Ausdruck „Mara“ im Namen des Parks – „gefleckt“ schaut die Ebene aus, durchsetzt von zahlreichen einzelstehenden Akazien und Büschen.
13. Tag: Masai Mara Reservat. Bei einer längeren Wildbeobachtungsfahrt durch die weite Grassavanne (mit Mittags-Picknick in der Savanne unter einem schattenspendenden Baum) erleben wir hautnah Zebras, Gnus, Thomson-Gazellen und Topis am landschaftlich sehr reizvollen Ufer des Talek-Flusses. Weitere Wildtiere wie Löwen, Leoparden, Geparde, Hyänen, Büffel und Elefanten vervollständigen mit etwas Glück das Safarierlebnis.
14. Tag: Masai Mara Reservat - Nairobi. Am Morgen letzte Wildbeobachtungsfahrt zum Parkeingang, anschließend Rückfahrt nach Nairobi, wo wir am frühen Nachmittag ankommen. Abschließend wollen wir die Hauptstadt Kenias erkunden. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in Nairobi. Kurz vor Mitternacht Transfer zum Flughafen.
15. Tag: Nairobi - Doha – Wien/München. Rückflug nach Doha (ca. 01.25 – 06.45 Uhr). Weiterflug am Morgen nach Wien bzw. München, wo man mittags landet.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Qatar Airways über Doha nach Nairobi und retour
  • Transfers und Rundfahrt lt. Programm in landesüblichen Safari-Geländewagen (mit hochstellbarem Dach)
  • 11 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges/Camps (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern bzw. Zweimann-Safarizelten mit Dusche/WC
  • 1 Übernachtung im Maji Moto Eco Camp in bequemen Zelten mit dicken Matratzen und Bettzeug – mit gemeinsamen Sanitäranlagen (es gibt Strom zum Aufladen von Kameras, Handies etc. - aber kein Wlan, Licht kommt von Solarlampen)
  • Vollpension vom 2. Tag morgens bis 14. Tag abends, tw. Picknick-Lunchverpflegung bei ganztägigen Ausflügen – KEIN Abendessen am 4. Tag inkludiert
  • Eintritte in die Reservate und Nationalparks lt. Programm sowie Karen Blixen Museum (ca. USD 570,– p.P.)
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Programm
  • Besuch eines typischen Masai-Dorfes
  • Radausflug in den Hells Gate Nationalpark
  • Bootsfahrt und Wanderung auf Crescent Island
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • 1 DuMont Reise-Handbuch „Kenia, Tansania“ je Zimmer
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 410,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Mon. bei Einreise mit 3 freien Seiten) und E-Visa für Kenia sowie PCR-Test (max. 72 Std. alt) erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT: E-Visa für Kenia (derzeit € 50,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels u. Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.
Amboseli NP: ****„Amboseli Serena Safari Lodge“ (im Zentralbereich des Parks)
Nairobi: ****„Trademark Hotel Nairobi“
Samburu Reservat: ***„Ashnil Samburu Camp“ (am Ufer des Uaso Nyioro Flusses)
Mt. Kenya: ***„Naro Moru River Lodge“
Lake Nakuru NP: ***„Lake Nakuru Lodge“ (auf einem Hügel inmitten des Nationalparks)
Naivasha See: ****„Lake Naivasha Sopa Resort“ (am Ufer des Sees)
Loita Hills: „Maji Moto Eco Camp“ (einfaches Zeltcamp mit externen Sanitäranlagen)
Masai Mara: ****„Ilkeliani Camp“ (am Ufer des Talek Flusses)

>> zum PDF der Reise

Zustiege

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H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Naturwunder Kenias 25.12.2021 - 08.01.2022 5.250,- €  


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