Höhepunkte Madagaskars

Abenteuer im Land der Lemuren und Baobabs
* Wanderungen in den schönsten Nationalparks


Ranomafana (C) Luis Leamus/stock.adobe.com


Tsiribihina Fluss (C) jotily/stock.adobe.com

Katta im Anja-Reservat (C) natalia paklina/stock.adobe.com

Baobab Allee (C) Nadine Ebner

Die Insel im Indischen Ozean ist ein Paradies: Sie beherbergt Urwälder, Steppen, Wüste, Berge, Wälder und palmengesäumte Strände. Die Flora und Fauna auf Madagaskar sind ganz speziell: Im Ranomafana NP erleben wir einen der letzten Bergnebelwälder unserer Erde, mit über 100 Vogelarten und verschiedenen Lemuren. Wir finden Reisterrassen, herrliche Baobab-Alleen (ja, sicher bei Sonnenuntergang!) und die rasierklingenscharfen Tsingy im Bemaraha-NP, Kathedralen aus Kalk, die messerscharf 130 m in den Himmel ragen. Natürliche Süßwasserbecken laden zum Baden ein, die Pousse Pousse in Antsirabe zu einer entspannten Fahrt durch die Stadt. Wir lernen spezielles Kunsthandwerk kennen, Schmucksteine und Einlegearbeiten aus Edelholz. Wie immer bei unseren Reisen begegnen wir den Stämmen und BewohnerInnen der Dörfer und Städte in einer respektvollen Weise – als deren Gäste.


Reiseleitung: Fenosoa Ranaivoson

1. Tag: Wien/München - Istanbul. Am Abend Linienflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (ca. 19.50 - 23.15 Uhr).
2. Tag: Istanbul - Antananarivo/Madagaskar. Kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars (ca. 01.50 - 14.35 Uhr). Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt, bei der wir die drei Teile von Antananarivo kennenlernen: Unterstadt, Mittelstadt und Altstadt. Möglichkeit zum Besuch eines Handwerksmarktes für Holzschnitzereien.
3. Tag: Antananarivo - Tulear - Gräber der Mahafaly - Ranohira. Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Air Madagascar in die Hafenstadt Tulear, das bedeutendste Handelszentrum im Süden des Landes. Fahrt von der Küste durch eine trockene Region mit Dornenhecken ins Hochland, wo der Volksstamm der Mahafaly lebt, der für seinen Begräbniskult bekannt ist. Die bunt bemalten Gräber stehen eindrucksvoll am Straßenrand: Die naiven Bilder erzählen aus dem Leben der Verstorbenen, zeigen Haifischjäger, Viehdiebe oder Polizisten. Wir durchqueren die für den Süden typischen Dornenbusch- und Trockenwald-Gebiete. Unser heutiges Ziel sind die sensationellen Sandsteinformationen des Isalo-Gebirges im Osten der Insel.
4. Tag: Ranohira - Wanderung im Isalo Canyon - Ranohira. Ausflug in den „Parc National de l‘Isalo“, der mit seiner abwechslungsreichen Landschaft mit tiefen Schluchten und bizarren, tw. ockerfarbenen Felsformationen wie dem „Fenster von Isalo“ beeindruckt. Trotz des trockenen Klimas verlaufen Bäche mit kristallklarem Wasser in den tiefen Schluchten und sorgen für kleine grüne Oasen. Der Park bietet zudem eine außergewöhnliche Fauna und Flora: Wir sehen endemische Pflanzen wie Zwergbaobabs sowie seltene Aloen und Euphorbien. Auf unserer Wandertour haben wir gute Chancen, auf große Katta-Familien (endemische Halbaffen) zu treffen, möglicherweise auch auf endemische Frösche oder Chamäleons. Ein natürliches Schwimmbecken mit Süßwasser lädt zum Baden ein. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Gehzeit ca. 3 Std., ca. 500 hm
5. Tag: Ranohira - Anja Reservat - Ranomafana. Über Ihosy geht es durch das Hochland von Horombe nach Ranomafana. Wir durchqueren dabei eine großartige Savannen- und Steppenlandschaft, in der das Volk der Bara als Nomaden mit ihren Rinderherden lebt. In den Ausläufern des Andringitra Gebirges beobachten wir bei einer Wanderung durch das kleine Anja-Reservat Kattas in ihrer natürlichen Umgebung. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich das Regenwaldgebiet von Ranomafana im Osten der Insel. Gehzeit ca. 1 - 1 1/2 Std., ca. 100 hm
6. Tag: Ranomafana-Nationalpark. Heute unternehmen wir eine kurze Wanderung im Ranomafana-NP: Der Regenwald gehört zu den letzten Bergnebelwäldern unserer Erde. Es gibt auch heiße Thermalquellen mit hohem Mineralstoffgehalt. Im 40.000 Hektar großen Nationalpark leben einige Lemurenarten wie der Rotbauchlemur, der Rotstirnlemur und der erst 1986 entdeckte Goldene Bambuslemur. Außerdem findet man hier über 100 Vogelarten, wovon 68 in Madagaskar endemisch sind, diverse Farnarten, Orchideen und Riesenbambus. Vor dem Abendessen steht eine Nachtwanderung entlang des Waldrandes auf dem Programm. Mit etwas Glück sehen wir verschiedene Chamäleonarten, Frösche und Mausmakis. Gehzeit ca. 3 Std., ca. 500 hm
7. Tag: Ranomafana-Nationalpark - Ambositra. Fahrt nach Ambositra, der Hauptstadt der madagassischen Holzschnitzerei. Besuch einer Werkstätte der „Zafimaniry“-Kunst, in der mit einfachsten Mitteln Einlegearbeiten aus Edelholz gefertigt werden - für Statuen, Schachspiele oder Schmuckkästchen. Die überaus fruchtbare Gegend wird auch als Kornkammer Madagaskars bezeichnet. Hier lebt der Volksstamm der Bezileo, deren Vorfahren aus Asien stammen. Die Reisterrassen, die in verschiedensten Grüntönen leuchten, beeindrucken jeden Besucher und erinnern an Landschaften in Asien.
8. Tag: Ambositra - Miandrivazo. Heute verlassen wir das Hochland Richtung Westen: Reisterrassen und Alltagsszenen der Volksstämme der Marina und Sakalava, deren typische Häuser und Hütten wir auch sehen, prägen die lange Fahrt quer durch die Insel.
9. Tag: Miandrivazo - Morondava. Auf der Fahrt nach Morondava bekommen wir einen Einblick in den Alltag der Sakalava, die ca. 6 % der madagassischen Bevölkerung ausmachen. Sie leben vorwiegend von der Landwirtschaft - bei Stopps sehen wir ihre Dörfer.
10. Tag: Morondava - Bekopaka. Auf dem Weg nach Bekopaka begleiten uns wieder mehr Reisfelder, da die Gegend bewässert wird. Wir fahren entlang eines Trockenwaldes und können von der Straße aus einige Vogelarten, wie den Gelbkehl-Seidenkuckuck, Elstervanga und Drongo beobachten. Fährüberfahrt über den Tsiribihina Fluss von Tsimafana nach Belo: Der Fluss spielt in der Mythologie der Sakalava eine große Rolle - alle sieben Jahre werden die königlichen Gebeine darin gebadet. Am späten Nachmittag erreichen wir Bekopaka.
11. Tag: Bekopaka - Tsingy de Bemaraha Nationalpark. Am frühen Morgen erwartet uns mit dem Ausflug zu den Tsingy ein weiterer Höhepunkt, den wir bei einer etwas anstrengenderen Halbtages-Wanderung näher erkunden. Der spektakuläre Bemaraha-Nationalpark liegt im Westen von Madagaskar nördlich der Küstenstadt Morondava. Die besondere Attraktion des Gebietes sind die Tsingy, wahrhafte „Kathedralen aus Kalk“, die sich rasierklingenscharf bis zu 130 m hoch in den Himmel erheben und den Park zu einer der größten, aber auch am schwersten zugänglichen Attraktionen Madagaskars machen. Bei der Wanderung wird stellenweise geklettert - aus Sicherheitsgründen erhält man einen Hüftgurt und wird mit Karabinern gesichert. Gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier erforderlich. Wahlweise kann man eine kürzere, nicht ganz so anspruchsvolle Wanderung unternehmen. Seit 1990 zählen die Tsingy zum UNESCO-Weltnaturerbe. Tagsüber kann man im Nationalpark Wieselmakis beobachten und mit etwas Glück Ringelschwanzmungus antreffen. Der Trockenwald bei den Tsingys ist durch verschiedene Sukkulenten und Baumarten wie z.B. Würgefeigen gekennzeichnet. Gehzeit ca. 4 Std., ca. 150 hm  bzw. leichtere Wanderung Gehzeit ca. 1 1/2 Std., ca. 150 hm
12. Tag: Bekopaka - Baobab Allee - Morondava. Am Vormittag Rückfahrt nach Morondava. Am Nachmittag machen wir einen Abstecher zu den „verliebten Baobas“ und zur „Baobab Allee“, einer Straße mit sehr schönen Baobab Bäumen. Die Baobabs (Affenbrotbäume) sind eine Gattung großer, markanter und häufig bizarr wachsender Laubbäume. Es bleibt Zeit, um den Sonnenuntergang an der „Baobab Allee“ zu genießen, eines der berühmtesten Fotomotive von Madagaskar.
13. Tag: Morondava - Pirogenfahrt durch die Mangroven. Heute unternehmen wir eine Pirogenfahrt (typisches Holzboot) auf dem Morondava-Fluss durch die Mangroven im Flussdelta bei Morondava. Am Nachmittag Stadtrundgang in Morondava.
14. Tag: Morondava - Antsirabe. Durch das interessante Hochland fahren wir nach Antsirabe. Die Landschaft ist von Hügeln und Grassavanne geprägt. In Antsirabe steht eine Rikscha-Tour auf dem Programm - die bunten Gefährte werden hier Pousse Pousse genannt. Dieses aus Indien importierte „Fahrzeug“ prägt die Straßen der von der norwegischen Mission gegründeten Kurstadt. Bei einer kurzen Besichtigung einer Steinschleiferei erfahren wir einiges über die verschiedensten Schmucksteine Afrikas.
15. Tag: Antsirabe - Kraterseen von Andraikiba und Tritriva. Antsirabe wird aufgrund der vielen Thermalquellen auch „Stadt des Wassers“ genannt. Am Vormittag Ausflug zum Kratersee von Andraikiba, der bereits von den Merina-Königinnen und später von den Franzosen als Badesee geschätzt wurde. Auf einer Sandpiste erreichen wir weiters den Kratersee von Tritriva, der auf 1880 m inmitten eines Vulkankraters liegt. Rückfahrt nach Antsirabe und Besuch des Marktes.
16. Tag: Antsirabe - Antananarivo - Istanbul. Von Antsirabe geht es heute zurück nach Antananarivo. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Istanbul (ca. 15.55 - 05.00 Uhr).
17. Tag: Istanbul - Wien/München. Ankunft in Istanbul am frühen Morgen - Weiterflug nach Wien und München (ca. 08.20 - 09.40 Uhr).

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Turkish über Istanbul nach Antananarivo und retour
  • Inlandsflug mit Air Madagascar: Antananarivo - Tulear
  • Transfers und Rundfahrt lt. Programm mit Kleinbussen mit AC
  • 14 Übernachtungen in **, *** u. ****Hotels u. Lodges (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension: 2. Tag abends bis 16. Tag morgens
  • Eintritte in die Nationalparks
  • Pirogenfahrt in Morondava u. Rikscha-Fahrt in Antsirabe
  • 1 DuMont Reise-Taschenbuch „Madagaskar“ pro Zimmer
  • örtliche deutschsprachige Reiseleitung
  • Flug bez. Taxen (dzt. € 460,– ab Österreich, € 510,– ab Deutschland)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) sowie 2G-Nachweis (geimpft/genesen) und Visum erforderlich (bei Einreise erhältlich).
Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.


NICHT INKLUDIERT: Visum für Madagaskar (derzeit ca. € 35,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.
Antananarivo ****Hotel  „Relais des Plateaux“
Ranohira ***Hotel  „Le Jardin du Roy“
Ranomafana ** „Hotel Thermal Ranomafana“ od. ** „Ny Tanana Hotel“
Ambositra ** „Hotel L‘Artisan“
Miandrivazo **Hotel  „Princesse Tsiribihina“ oder **Hotel „Lakana“
Morondava ***Hotel „Renala au Sable d‘Or“ oder ***„Kimony Resort Hotel“
Bekopaka ***Hotel „Olympe du Bemaraha“
Morondava ****Hotel „Palissandre Côte Ouest“
Antsirabe ***Hotel „Couleur Café“ oder ***„Arotel“

! HINWEIS: Wir ersuchen um Ihr Verständnis, dass die Infrastruktur auf Madagaskar noch wenig ausgebaut und sehr mangelhaft ist. Nur ca. 10 % der Straßen sind asphaltiert. Viele Etappen müssen auf schlechten Straßen/Pisten zurückgelegt werden. Für die Wanderungen sind feste Wanderschuhe erforderlich. Da die Inlandsflüge extrem unzuverlässig sind, verzichten wir großteils darauf und lernen die Regionen am Landweg kennen.

>> VORINFORMATIONSBLATT: Madagaskar
>> PDF der KATALOGSEITE

Zustiege

MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Nur noch begrenztes Kontingent Nur noch begrenztes Kontingent Madagaskars Höhepunkte Kleingruppe 05.08.2022 - 21.08.2022 3.390,- €  
Buchbar Buchbar Madagaskars Höhepunkte Kleingruppe 07.10.2022 - 23.10.2022 3.390,- €  


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