Guatemala „Quetzalmaya“

* Ruinenstätte Copán/Honduras


Tikal (C) Leonid Andronov - stock.adobe.com


Rio Dulce, Seidenreiher (C) Dr. Robert Kraus

Lago Atitlan (C) Simon Dannhauer/stock.adobe.com

Markt in Chichicastenango (C) Ingo Bartussek - stock.adobe.com

„Guauhitemala“ – der Zauber des „bewaldeten Landes“, wie es bei der Urbevölkerung heißt, lässt sich kaum in Worte fassen. Himmelhohe Vulkane, traumhafte Seen, dichter Bergnebelwald, im tropischen Urwald verborgene monumentale Zeugnisse der Maya, Juwelen von Kolonialstädten, die farbenfrohen Trachten der liebenswerten einheimischen Bevölkerung. Wer einmal das morgendliche Erwachen des Dschungels zwischen gigantischen Ceiba-Bäumen, Brüllaffen und Papageien erlebt hat, den lässt dieser Zauber nicht mehr los.


Reiseleitung: Dr. Robert Kraus

1. Tag: Wien/München - Madrid – Guatemala City. Am Morgen Flug von Wien/München nach Madrid und weiter mit Iberia nach Guatemala City (ca. 12.30 - 15.40 Uhr). Transfer in unser Stadthotel.
2. Tag: Guatemala Stadt - Copán / Honduras (UNESCO-Welterbe). Nach dem Frühstück verlassen wir die quirlige Metropole und fahren zur Grenze zu Honduras. Nach Erledigung der Grenzformalitäten erreichen wir die Ruinenstätte von Copán, eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft. Mit dem Tempel der Inschriften und der Hieroglyphentreppe zählt Copán, einst eine mächtige Stadt, zu den wichtigsten Zeugnissen der Maya, errichtet in der Blütezeit ihrer Kultur. Im 8. Jh. erlebte die Stadt ihren Höhepunkt, wurde bald darauf aber verlassen und verfiel. Die Ruinen lassen heute noch den Glanz der damaligen Zeit erahnen und beeindrucken durch ihre Weitläufigkeit.
3. Tag: Copán - Quiriguá (UNESCO-Welterbe) - Río Dulce. Am Morgen geht es wieder zurück nach Guatemala. Wir besuchen mit Quiriguá die nächste UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte: Eingebettet in Bananenplantagen stehen die größten und am besten erhaltenen Stelen der Maya. Die größte ist mehr als 10 Meter hoch und wiegt etwa 60 Tonnen. Die hervorragend erhaltenen Skulpturen sind rundum mit Figuren und Geschichten dekoriert und zählen zu den beeindruckendsten des alten Mesoamerika. Seit der Entschlüsselung der Maya-Schrift können sie auf das 6. bis 9. Jh. datiert werden. Weiterfahrt zum Río Dulce und Bootstour zum Castillo San Felipe de Lara, ein kleines Fort, das bereits im Jahr 1595 errichtet wurde, um das Hinterland Guatemalas vor karibischen Piraten zu schützen. Danach kurze Bootsfahrt zu unserem Hotel auf einer kleinen Halbinsel am Ufer des Río Dulce.
4. Tag: Río Dulce: Ausflug Lívingston und Siete Altares. Frühmorgens brechen wir mit unserem Bootsführer auf, um den Zauber in den Lagunen des Río Dulce zu genießen. Hier gibt es zahlreiche Reiher, Kormorane und viele weitere Vögel und wahrscheinlich können wir auch Leguane und Schildkröten beobachten. Mit sehr viel Glück sehen wir vielleicht sogar Manatis: im Lago Izabal und am Río Dulce gibt es noch ein paar wenige dieser seltenen Süßwasser-Seekühe. Wir machen Rast in Lívingston, einer kleinen Ansiedlung mit karibischer Lebensart, wo sich „Garífunas“ niedergelassen haben, Nachkommen rebellischer afrikanischer Sklaven. Anschließend Bootsfahrt entlang der Meeresküste zu den „Siete Altares“. Hier fließt ein Urwaldflüsschen in mehreren malerischen Kaskaden und Terrassen in den karibischen Ozean.
5. Tag: Río Dulce – Flores - Yaxhá-Nakum-Nationalpark. Fahrt vom Río Dulce nach Flores und kurzer Stadtrundgang in dem pittoresken Städtchen auf einer Insel im See Petén Itzá. Von der Spitze der Struktur 216 genießen wir einen eindrucksvollen Ausblick über das endlos erscheinende Dschungeldach zur Abenddämmerung.
6. Tag: Yaxhá-Nakum-Nationalpark: Topoxté - Tikal. Am Morgen Bootsfahrt zur Halbinsel Topoxté, eine der bedeutendsten Stätten der postklassischen Maya-Periode in Zentralamerika. Bei Ankunft der Spanier war dieser Ort noch immer von Itzá Maya bewohnt. Am Nachmittag geht es weiter zur Ausgrabungsstätte Yaxhá - „Grünes Wasser“ in der Mayasprache. Mitten im Tieflanddschungel des Petén liegt die Maya-Stadt auf einem 168 m hohen Berg am Nordufer der gleichnamigen Lagune. Die Ausgrabungen begannen hier erst 1989, der Nationalpark gilt als Geheimtipp. Fahrt nach Tikal, wo wir direkt vor den Toren der berühmten Maya-Stadt unsere Unterkunft beziehen.
7. Tag: Tikal (UNESCO-Welterbe). Hier im Tiefland des Bundesstaats Petén liegt eine der bedeutendsten antiken Maya-Städte mitten im tropischen Regenwald. Gleich zu Tagesanbruch wandern wir in die Tempelanlage: Der Dschungel erwacht und auf einer der Pyramiden, im Kronendach des Regenwaldes, lassen wir uns von der Morgenstimmung verzaubern. Sicher einer der unvergesslichen Momente dieser Reise: Wir lauschen dem Gezeter der Papageien und Tukane und den alles durchdringenden „Geisterstimmen“ der Brüllaffen. Am Nachmittag starten wir zur intensiven Besichtigung des „Ortes, an dem die Geisterstimmen ertönen“. Erste Siedlungsspuren lassen sich bis ins 1. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen; die städtische Entwicklung begann im 2. Jh. n. Chr. und erlebte ihren fulminanten Höhepunkt im 8. Jh. - manche Forscher gehen neuerdings davon aus, dass in dieser Zeit über 1 Mio. Menschen in Tikal und der Umgebung lebten! Kurz darauf war der Kollaps der gesamten Maya-Zivilisation eingeläutet und so verfiel auch diese prächtige Stadt.
8. Tag: Tikal - Cobán. Fahrt von Tikal über Flores und Sayaxché bis ins Hochland von Alta Verapaz, der Klimazone des „ewigen Frühlings“. Hier wirkte einst Fray Bartolomé de las Casas, der als Beschützer der Indianer in die Geschichte einging. Unterwegs unternehmen wir einen Abstecher in den Nationalpark der Candelaria-Höhlen. Im Karst findet sich ein 80 km langes Höhlensystem - der Haupttunnel ist 25 km lang und wird auf eine weite Strecke vom Candelaria-Fluss durchströmt. Im Popol Vuh der Quiché-Maya gelten die Höhlen als Eingang in die Unterwelt.
9. Tag: Cobán - Quetzal-Biotop – Guatemala City. Nach dem Frühstück besuchen wir das „Biotopo del Quetzal“ mitten im üppigen Bergnebelwald. Hier unternehmen wir eine kurze Rundwanderung – vielleicht lässt sich ja tatsächlich einer der grünen „Göttervögel“ sehen. Anschließend Fahrt nach Guatemala City.
10. Tag: Guatemala City – Chichicastenango. Am Vormittag besichtigen wir das Zentrum der Hauptstadt Guatemalas mit der Kathedrale und dem Regierungspalast. Am Nachmittag Fahrt ins guatemaltekische Hochland ins Zentrum der Quiché-Maya: Chichicastenango.
11. Tag: Chichicastenango - Panajachel/Lago Atitlán. Heute ist Markttag in Chichicastenango: Gleich vor den Toren des Hotels stehen Sie mitten im bunten Treiben der Marktstände. Lassen Sie sich jedoch nicht zu sehr von den bunten Stoffen und Masken vereinnahmen, sondern beobachten Sie auch, wie sich unter dem Deckmantel des Katholizismus die Rituale der Quiché bewahrt haben. Und lassen Sie sich betören von der Vielfalt der Düfte des Marktes, dem Aroma von Copal-Harz und unbekannten Kräutern. Am Nachmittag fahren wir über das Hochland nach Panajachel am Atitlan-See. Vor uns breitet sich ein einzigartiges Panorama aus: ein strahlend blauer See umrahmt von drei gigantischen, regelmäßigen Vulkankegeln.
12. Tag: Panajachel/Lago Atitlán - Antigua. Am Morgen unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Atitlan-See und besuchen Santiago Atitlán am gegenüberliegenden Seeufer, bewohnt von Tz‘utuhil-Maya, berühmt für ihre einzigartigen Trachten. Möge uns Maximón, der heilige Dorfpatron, gewogen sein! Außerdem steuern wir noch das Dorf San Juan La Laguna an, wo wir den Indigena-Frauen beim Weben mit dem traditionellen Hüft-Webstuhl zusehen. Bei der lokalen Textilkooperative wird uns die Textilfärbung mit Naturfarben veranschaulicht und erklärt, aus welchen verschiedenen lokalen Pflanzen die Naturfarben gewonnen werden. Am Nachmittag Fahrt nach Antigua.
13. Tag: Antigua (UNESCO-Welterbe). Wir gönnen uns einen ganzen Tag in Antigua, einer der bezauberndsten Kolonialstädte Lateinamerikas am Fuß des Vulkans Agua. Stadtbesichtigung mit der Kirche La Merced, dem besterhaltenen Barockbau der alten Hauptstadt, und dem Kloster der Kapuzinerinnen. Außerdem besuchen wir eine Kaffeeplantage und das Casa K’ojom, ein spannendes Museum für indigene Musikinstrumente.
14. Tag: Antigua - Guatemala City - Madrid. Morgens bleibt noch Zeit, um in den gemütlichen Gässchen Antiguas zu bummeln. Transfer von Antigua zum internationalen Flughafen von Guatemala City und Rückflug mit Iberia nach Madrid (ca. 17.20 - 14.35 Uhr am 15. Tag).
15. Tag: Madrid - Wien/München. Am Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Wien oder München.

LEISTUNGEN

  • Linienflug mit Iberia über Madrid nach Guatemala City und retour
  • Transfers und Rundreise mit guatemaltekischen Kleinbussen bzw. Reisebus mit AC
  • 3 Übernachtungen in ****Hotels, 9 Übernachtungen in ***Hotels und 1 Übernachtung in einer Ecolodge (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Verpflegung: tägliches Frühstück, zusätzlich Abendessen vom 3. - 8. Tag und am 10. Tag sowie Mittagessen am 6. u. 7. Tag
  • Eintritte lt. Programm
  • Bootsfahrten auf dem Río Dulce und dem Atitlán See
  • Grenzgebühr Honduras USD 6,- pro Person
  • 1 Reise Know-How „Guatemala“ pro Zimmer
  • qualifizierte österr./deutsche Reiseleitung (ab 12 Teilnehmern), qualifizierte deutschsprachige örtliche Reiseleitung bei 8-11 Teilnehmern
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 380,-)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) sowie 1G-Nachweis (geimpft) erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC:
Guatemala City ***Hotel „Holiday Inn“
Copán ****Hotel „Marina Copán“
Río Dulce ***Hotel „Catamarán Island“
Yaxhá-Nakum-NP Ecolodge „El Sombrero“
Tikal ***Hotel „Jungle Lodge“
Cobán ****„Park Hotel Santa Cruz Verapaz“
Chichicastenango ****Hotel „Santo Tomás“
Panajachel ***Hotel „Jardines del Lago“
Antigua ***Hotel „Posada de Don Rodrigo“

>> VORINFORMATIONSBLATT: Guatemala
>> PDF der KATALOGSEITE

Zustiege

MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Guatemala "Quetzalmaya" 22.11.2022 - 06.12.2022 3.850,- €  


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