Höhepunkte Namibias

Köcherbaumwald - Fish River Canyon - Kolmanskop - Lüderitz - Namib-Wüste - Cape Cross - Twyfelfontein - Etoscha Nationalpark

* Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskop
* 2 volle Tage im Etoscha Nationalpark


Dead Vlei (C) Wibke Woyke / Alamy Stock Photo


"Spielplatz der Riesen" (C) Mag. Peter Brugger

Oryx-Antilopen in der Kalahari (C) Christian Kneissl

Zwergseebären (C) Christian Kneissl

Herrlich sind die Sanddünen der Namib-Wüste - die Wanderungen ins Dead Vlei oder ins Sossusvlei führen in eine lebensfeindliche, dennoch atemberaubend schöne Landschaft. Eines der wildreichsten und schönsten Tierreservate Afrikas ist der mehr als 110 Jahre alte Etoscha Nationalpark mit seiner großen Salzpfanne. Sie erleben Elefanten, manchmal Löwen, Zebras, Oryx-Antilopen und zahlreiche Vogelarten. Abgerundet wird unser Programm vom tiefsten Canyon Afrikas - dem Fish River Canyon, dem beeindruckenden Köcherbaumwald sowie der Stadt Lüderitz am Atlantik, die am Randes des Sperrgebiets liegt.


Reiseleitung: Lutz Paschke

1. Tag: Wien - Linz - Wels - Salzburg - München - Frankfurt - Windhoek. Transfer von Wien über Linz, Wels und Salzburg zum Flughafen München. Abends Flug mit Lufthansa von München nach Frankfurt (ca. 18.05 - 19.05 Uhr) und weiter nach Windhoek (ca. 20.40 - 08.00 Uhr).
2. Tag: Windhoek. Ankunft am frühen Morgen in Windhoek. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Transfer zum Hotel, wo wir das Gepäck deponieren. Anschließend erwartet uns eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Namibias, die noch immer durch zahlreiche Bauten aus der deutschen Kolonialzeit geprägt wird - u.a. der neugotischen Christuskirche, dem Tintenpalast (Sitz des Parlaments) und der Alten Feste mit dem Unabhängigkeitsmuseum hoch über der Stadt.
3. Tag: Windhoek - Garas Köcherbaumwald - Gondwana Canyon Park. Früher Aufbruch von Windhoek und lange Fahrt auf Asphaltstraße in den Süden des Landes Richtung Keetmanshoop. Am Nachmittag besuchen wir den Köcherbaumwald von Garas mit seinen bizarren Felsformationen sowie bis zu acht Meter hohen Baum-Aloen, einem der Wahrzeichen des Landes. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Lodge im Gondwana Canyon Park (ca. 20 km östlich des Fish River Canyon), wo wir mit Glück den Sonnenuntergang inmitten von Köcherbäumen erleben können.
4. Tag: Gondwana Canyon Park - Ausflug Fish River Canyon - Lüderitz. Am Morgen kurze Fahrt zum eindrucksvollen Fish River Canyon im Richtersveld Transfrontier Park, mit bis zu 550 m Tiefe der größte Canyon Afrikas und eines der imposantesten Naturwunder des Kontinents. Eine kurze Wanderung entlang des Canyon-Randes ermöglicht uns einen Einblick in dieses Naturwunder (ca. 1 Std.). Anschließend Fahrt an die Atlantikküste nach Lüderitz, das für seine zahlreichen, liebevoll gepflegten Bauten aus der deutschen Kolonialzeit bekannt ist. Sehenswert ist auch die auf einem Granitfelsen erbaute Felsenkirche - mit schönem Blick über Stadt und Küste!
5. Tag: Lüderitz - Geisterstadt Kolmanskop - Bootsausflug entlang der Küste. Heute stehen eindrucksvolle Höhepunkte am Programm, u.a. die schönste „Geisterstadt“ im südlichen Afrika. Am Morgen geht es zu einem Bootsausflug entlang der Küste, bei dem wir die Vogelwelt, Delfine, Pinguine, vielleicht auch Wale beobachten können. Im Anschluss besuchen wir die deutsche Geisterstadt Kolmanskop/Kolmannskuppe am Rande des Sperrgebiets, wo einst Diamanten geschürft wurden. Die Häuser sind erhalten, doch die Wüste holt sich langsam das Land und die Häuser zurück ...
6. Tag: Lüderitz - Wildpferde in Garub/Aus - Namib Naukluft-NP. Auf einer landschaftlich schönen Strecke geht es über Garub und Aus, wo wir mit etwas Glück auf Wildpferde treffen, nordwärts zum Rand der Namib-Wüste, der ältesten Wüste unseres Planeten mit ihren ockerfarbenen Dünen, sowie zum Namib Naukluft-Nationalpark, mit 49.800 qkm einer der größten Nationalparks Afrikas (UNESCO-Welterbe). Am Nachmittag erreichen wir die Namib Desert Lodge, die sich einzigartig vor den roten versteinerten Dünen erhebt.
7. Tag: Namib Naukluft-Nationalpark: Düne 45 - Dead Vlei - Sossusvlei - Sesriem. Am frühen Morgen Ausflug entlang zahlreicher Dünenkämme im Namib Naukluft-Park - 5 km vor dem Sossusvlei endet die kurze Asphaltstraße: Von hier geht es nur mit 4x4 Shuttle weiter (inkl.). Wanderung zur Salztonpfanne des Dead Vlei (Gehzeit ca. 2 Std. hin/retour): Wie das Sossusvlei entstand es durch Versanden des Tsauchab-Flusses, der ursprünglich bis zum gut 50 km entfernten Atlantik floss. Im Dead Vlei stehen abgestorbene Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas nur sehr langsam verwittern - ein Traum für Fotografen. Oder Aufenthalt im Sossusvlei, einer von mächtigen Dünen umgebenen Salztonpfanne, und kurzer Spaziergang zum Nara-Vlei. Die bis zu 300 m hohen Dünen zählen zu den höchsten der Welt. Rückfahrt in die Sesriem-Region: Wanderung in den schönen Sesriem Canyon mit seinen bis zu 30 m hohen, fast senkrecht aufragenden Felswänden.
8. Tag: Namib Naukluft-Park - Kuiseb Canyon - Walvis Bay - Dorob-NP - Swakopmund. Fahrt durch die einzigartige Küstenwüstenlandschaft des Namib Naukluft-Parks - die extreme Trockenheit der Namib ist auf küstennahe kalte Meeresströmungen zurückzuführen. Die Namib begleitet uns bis zu den bizarren Erosionslandschaften des Kuiseb Canyon
und weiter nach Walvis Bay. In der weitläufigen Lagune kann man Pelikane, vielleicht auch Flamingos erleben, die im seichten Wasser nach Nahrung suchen. Zwischen Walvis Bay und Swakopmund liegt der Dorob Nationalpark - in der Sprache der Topnaar „Wasser, das im Sand versickert“. Am Nachmittag erreichen wir entlang mächtiger Dünenketten Swakopmund, den beliebtesten Ferienort an Namibias Atlantikküste, bekannt auch für seine deutsche Architektur.
9. Tag: Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein. Entlang der nebelreichen Küste geht es zunächst zum Cape Cross, wo der Portugiese Diogo Cão als erster Europäer 1484 die namibische Küste erreichte. Hier kann man zwischen 80.000 und 200.000 südafrikanische Seebären (Ohrenrobben) aus nächster Nähe an der Küste oder im Wasser beobachten. Am Nachmittag erreichen wir nach langer Fahrt entlang des Brandbergmassivs das Ugab Valley inmitten der schier endlosen Halbwüste des Bushvelds. Übernachtung in Twyfelfontein.
10. Tag: Twyfelfontein - Versteinerter Wald - Etoscha NP: Okaukuejo. Wir bestaunen die einzigartigen Felsritzzeichnungen in Twyfelfontein - mehr als 2000 Gravuren mit Jagd- und Tierszenen der Felslandschaft. Schöpfer dieser mehr als 5000 Jahre alten Darstellungen waren steinzeitliche Jäger. Kurze Fahrt zum Versteinerten Wald, wo wir bis zu 25 m lange und 200 Mio. Jahre alte fossile Baumstämme bewundern können. Hier sehen wir auch urzeitliche Pflanzen, die Welwitschia mirabilis, benannt nach dem österreichischen Botaniker und Afrikaforscher Friedrich Welwitsch. Am späten Nachmittag erreichen wir das Anderson Gate, das südliche Tor zum Etoscha Nationalpark. Kurze Fahrt zur Okaukuejo Lodge mit ihrem beleuchteten Wasserloch, eines der schönsten Erlebnisse Afrikas.
11. und 12. Tag: Etoscha Nationalpark. Zwei ganze Tage verbringen wir im weltberühmten Etoscha Nationalpark, der bereits 1907 vom deutschen Gouverneur von Lindequist zum Schutzgebiet erklärt wurde. Etoscha bedeutet in Oshivambo „großer weißer Platz“: Die weiß schimmernde Etoscha Pfanne, ein ausgedehntes Tiefl and (140 km x 50 km), ist nur in manchen Regenzeiten mit Wasser gefüllt. Ausflüge führen uns durch den Etoscha Nationalpark zu mehreren natürlichen und künstlich angelegten Wasserlöchern mit vielfältigen Lebensräumen. Hier bieten sich die besten Möglichkeiten, Antilopen, Zebras, Giraffen, Strauße, Elefanten und vielleicht auch Löwen anzutreffen.
13. Tag: Mokuti - Windhoek. Gegen Mittag Rückfahrt nach Windhoek. Unterwegs kurzer Stopp beim Kunsthandwerksmarkt von Okahandja.
14. Tag: Windhoek - Frankfurt - München - Salzburg - Wels - Linz - Wien. Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen - Rückflug von Windhoek nach Frankfurt (ca. 10.00 - 19.35 Uhr) und weiter nach München (ca. 21.30 - 22.25 Uhr). Rücktransfer nach Salzburg, Wels, Linz und Wien.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Lufthansa von München über Frankfurt nach Windhoek und retour
  • Rundfahrt lt. Programm mit einem namibischen Kleinbus mit Aircondition oder mit Schiebefenstern
  • 12 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen): 2. Tag abends bis 13. Tag abends, am 8. Tag nur Frühstück
  • Eintritte: Fish River Canyon, Kolmanskop, Namib Naukluft-Park, Cape Cross, Twyfelfontein, Versteinerter Wald, Etoscha-Nationalpark
  • Bootsfahrt in Lüderitz
  • Geländewagenshuttle in das Sossusvlei
  • 1 Polyglott on tour „Namibia“ je Zimmer
  • qualifizierter deutschsprachiger namischer Driverguide
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 550,-)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise u. 2 leere Seiten)
SOWIE negativer PCR-Test (max. 72 Std. vor Einreise - inkludiert!!!) und obligatorische Reiseversicherung erforderlich.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.
Windhoek **** „Safari Court Hotel“ (5 km vom Zentrum)
Gondwana Canyon Park ****„Gondwana Canyon Village“ (20 km östlich vom Fish River Canyon)
Lüderitz ****„Nest Hotel“ (1 Gehminute vom Strand)
Namib **** „Namib Desert Lodge“ (ca. 60 km vom Park)
Swakopmund *** „The Delight Hotel“ (im Zentrum)
Twyfelfontein *** „Twyfelfontein Lodge“ (im Twyfelfontein-Tal)Etoscha-NP/1. & 2. Nacht „Okaukuejo Lodge“ (NWR-Resort im Etoscha-NP)
Etoscha/3. N. ****„Mokuti Etosha Lodge“ (am östlichen Parkrand)

! HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

>> VORINFORMATIONSBLATT: Namibia
>> zum PDF der Reise
>> BOKU CO2-Kompensation: € 89,– bis € 294,–

Zustiege

FRANKFURT, FLUGHAFEN
MÜNCHEN, FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Auf Anfrage Namibias Höhepunkte 26.12.2020 - 08.01.2021 3.860,- €  


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