Senegal - Gambia

Naturparadiese, Vielfalt der Kulturen und UNESCO-Welterbe in Westafrika


Île de Gorée (C) vladimirzhoga/stock.adobe.com


Pelikane im Djoudj-NP (C) Veronika Staltmanis

Gazelle im Bandia-Reservat (C) j. gruau/stock.adobe.com

Fischer in Gambia (C) Parato/stock.adobe.com

Senegal und Gambia verfügen über eine Vielfalt an
Naturschönheiten und sind wahre Paradiese für Tier- und Vogelliebhaber. Zahlreiche Reservate, Nationalparks und Flusslandschaften bieten optimale Bedingungen zur Beobachtung von heimischen Antilopen und Primaten - mit dem Djoudj Nationalpark besitzt der Senegal zudem einen Vogelpark der Superlative. Auch die Geschichte der beiden Länder kommt auf unserer Reise nicht zu kurz. Auf der Île de Gorée und im Heimatort des berühmten Roots-Protagonisten Kunta Kinte in Gambia beschäftigen wir uns mit der Epoche des Sklavenhandels und in der alten Hauptstadt Saint-Louis begegnen wir der französischen Kolonialgeschichte.


Reiseleitung: 

28.03. - 10.04.2020  Veronika Staltmanis
14.11. - 27.11.2020  Veronika Staltmanis

1. Tag: Wien/München - Brüssel - Dakar. Linienflug mit Brussels Airlines nach Brüssel (ab Wien ca. 07.05 - 08.55 Uhr) und weiter nach Dakar, der Hauptstadt Senegals (ca. 11.25 - 16.35 Uhr). Nach Erledigung der Pass- und Zollformalitäten Transfer zum Hotel.
2. Tag: Dakar - Île de Gorée (UNESCO-Welterbe) - Lac Rose. Am Morgen besuchen wir das Monument de la Renaissance Africaine, eine 49 m hohe Bronzestatue, die vom ehemaligen Präsidenten des Senegal, Abdoulaye Wade, in Auftrag gegeben wurde. Dakar wurde 1857 gegründet und ist die älteste in europäischem Stil gebaute Stadt in Westafrika. Wir besuchen den „Independence Square“ und den Karmel Markt mit den Blumenverkäuferinnen. Von hier geht es zum alten Hafen - eine 20-minütige Bootsfahrt bringt uns zur Gorée-Insel, die von Europäern im 15. Jh. besiedelt wurde. Wir erkunden das Innere der Insel, welche über einen Zeitraum von 300 Jahren als Zentrum des Sklavenhandels fungierte, und besichtigen das Traders House mit der berühmt-berüchtigten „Door of no return“, die Kirche Saint-Charles-Borromée und das Museum. Weiterfahrt an den Lac Rose.
3. Tag: Lac Rose - Saint-Louis (UNESCO-Welterbe). Der Lac Rose, auch als Retba-See bekannt, ist ein rosarot schimmernder Salzsee, der je nach Sonneneinstrahlung und Windverhältnissen ein fantastisches Naturschauspiel zaubert. Früher war er bei der Rallye Paris-Dakar die Zielstrecke. Am Morgen können wir den Salzabbau am See beobachten. Anschließend Weiterfahrt nach Saint-Louis: Die ehemalige Hauptstadt der französischen Kolonie „Soudan Français“ wurde einst als „Perle Westafrikas“ bezeichnet. Die charmante Stadt an der Mündung des Senegal-Flusses strahlt trotz ihrer 150.000 Einwohner eine beschauliche Ruhe aus. Am Nachmittag besichtigen wir mit einer Pferdekutsche die reizvolle Altstadt mit ihren zahlreichen Kolonialbauten und erkunden das Fischerviertel auf der Langue de Barbarie.
4. Tag: Saint-Louis - Ausflug in den Djoudj-NP (UNESCO-Welterbe). Der Senegal-Fluss mündet bei Saint-Louis in einem großen Delta ins Meer. In diesem Delta, ca. 60 km von Saint-Louis entfernt, liegt das drittgrößte Vogelreservat der Welt, der Djoudj-Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Früh am Morgen verlassen wir Saint-Louis und begeben uns in den Park an der Grenze zu Mauretanien. Am Vormittag unternehmen wir eine mehrstündige Bootsfahrt durch dieses Naturparadies und können in Ruhe die zahlreichen Vogelarten beobachten und fotografieren. Anschließend geht es zurück nach Saint-Louis. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung - am schönen Sandstrand oder für einen Stadtbummel.
5. Tag: Saint-Louis - Langue de Barbarie-NP - Gandiol - Lompoul. Am Morgen fahren wir weiter in den Nationalpark Langue de Barbarie: Bei einer Bootsfahrt erkunden wir die Vogelwelt in der Mündung des Senegal-Flusses. Im Unterschied zum Djoudj-NP sind hier auch viele Möwen und andere Seevogelarten zu finden. Im nahegelegenen Guembeul Reservat, wo wir anschließend eine Wanderung unternehmen, sind auch sehr seltene Tierarten beheimatet. Mit etwas Glück werden wir Antilopen, Gazellen, Schildkröten, Affen und vielleicht sogar Stachelschweine sehen. Danach geht es weiter in die Wüste von Lompoul, ein Dünenmeer an der Küste, wo wir unter einem fantastischen Sternenhimmel übernachten. Übernachtung im Wüstencamp (hübsch eingerichtete Zelte mit Dusche und Toilette)
6. Tag: Lompoul - Touba - Kaolack. Am Morgen kurzer Ausritt auf einem Dromedar in das Dünengebiet, anschließend Weiterfahrt Richtung Kaolack. Unterwegs passieren wir die Heilige Stadt Touba, die Hochburg der islamischen Sufi-Bruderschaft der Mouriden mit ihren strengen Gesetzen, die Alkohol und Zigaretten verbieten und respektvolles Benehmen vorschreiben. Es gibt keine Polizei und niemand zahlt Steuern. Besichtigung der Großen Moschee mit dem Grab von Amadou Bamba, dem spirituellen Führer der Mouriden. Am Abend erreichen wir Kaolack, Zentrum der senegalesischen Erdnussindustrie.
7. Tag: Kaolack - Tendaba/Gambia. Wir verlassen Kaolack Richtung Gambia, machen aber vor der Grenze einen Abstecher zu den geheimnisvollen Megalithen von Sine-Saloum. Bei Farafenni überqueren wir den Gambia-Fluss und erreichen am Nachmittag Tendaba am Gambia.
8. Tag: Tendaba - Banjul. Am frühen Morgen unternehmen wir eine Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft am Gambia-Fluss, um die vielfältige einheimische Fauna und Flora zu entdecken. Weiter nach Banjul, das wir am Nachmittag erreichen: Besuch der Hauptstadt von Gambia mit rund 60.000 Einwohnern. Die Stadt liegt wie Dakar auf einer Halbinsel. Bei der Stadtrundfahrt erkunden wir den Markt, den Fischmarkt und das Kunsthandwerkszentrum - vielleicht eine gute Gelegenheit, um gambische Souvenirs zu erstehen: Eine Vielfalt von Lederwaren, Puppen, Holzschnitzereien, Gold- und Silberschmuck wird angeboten. Anschließend Besuch des Nationalmuseums und Fotostopp am Triumphbogen Arch 22.
9. Tag: Banjul – Toubacouta/Senegal. Mit der Fähre geht es nach Barra. Nach den Grenzformalitäten fahren wir nach Toubacouta, Ausgangspunkt für unsere Erkundung des Sine-Saloum Deltas, wo die Gewässer des Sine und des Saloum in den Atlantik münden. In Fathala können wir optional ein besonderes Abenteuer erleben: in dem privaten Park leben Löwen, mit denen man spazieren gehen kann(!).
10. Tag: Toubacouta - Bootsausflug Delta du Saloum Park (UNESCO-Welterbe). Am Morgen unternehmen wir einen Ausflug mit einer Piroge in den Saloum Nationalpark. Wir fahren durch ein Labyrinth von Flussarmen mit dichten Mangrovenwäldern. Senegals zweitgrößter Nationalpark wurde 2011 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Vom Boot aus können wir den Fischern bei ihrer Arbeit zusehen und zahlreiche Wasservögel beobachten. Höhepunkt ist eine Insel, auf der sich je nach Jahreszeit zahlreiche Vogelarten versammeln.
11. Tag: Toubakouta - Ndangane. Am Morgen geht es nach Ndangane, wo wir am Hotelpool entspannen oder den Ort per Pferdekutsche erkunden können (fakultativ).
12. Tag: Ndangane - Joal-Fadiouth - Bandia - Saly-Portudal. Durch den größten Palmenwald Senegals erreichen wir Joal-Fadiouth, Geburtsort des ersten Staatspräsidenten Léopold Sédar Senghor. Joal ist ein wichtiges Zentrum der senegalesischen Fischereiwirtschaft. Wir besuchen die einzigartige Muschelinsel Fadiouth, ein malerischer Ort, der über eine Holzbrücke zu erreichen ist. Die künstlich geschaffene Insel wurde mit Unmengen von Muscheln und Muschelstücken aufgeschüttet. Über eine weitere Brücke erreichen wir einen ungewöhnlichen Friedhof, auf dem Muslime und Christen gemeinsam bestattet sind. Hier finden wir auch Speicher für Hirse und Erdnüsse. Anschließend Fahrt in das Bandia-Reservat: Bei einer spannenden Wildbeobachtungsfahrt wollen wir Affen, Gazellen, Giraffen, Antilopen und Nashörner aufspüren. Am Abend erwartet uns Saly an der Petite Côte.
13. Tag: Saly - Dakar - Brüssel. Der Tag in Senegals beliebtestem Badeort steht zur freien Verfügung - Tageszimmer stehen bis zum Flughafentransfer für Sie bereit. Am Abend Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Brussels Airlines nach Brüssel (ca. 22.15 - 05.05 Uhr).
14. Tag: Brüssel - Wien/München. Am Morgen Weiterflug nach Wien (ca. 06.55 - 08.40 Uhr) und München.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Brussels Airlines über Brüssel nach Dakar und retour
  • Rundreise lt. Programm in Kleinbussen mit AC
  • 9 Übernachtungen in *** und 1 Nacht im ****Hotel (Landes-Klassifizierung), 1 Nacht in maurischen Zelten mit Du/WC und 1 Nacht in einer einfachen Lodge in Zimmern mit Du/WC, 3 Tageszimmer für die Gruppe am Tag der Abreise
  • Halbpension (Frühstück und Abendessen) vom 2. Tag morgens bis 13. Tag morgens
  • Eintritte und Bootsfahrten lt. Programm
  • qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 450,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) und Visum für Gambia erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 16 Pers.

NICHT INKLUDIERT:

  • Visum für Gambia (derzeit € 70,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC

Dakar ***Hotel „Le Sokhamon“
Lac Rose ***Hotel „Palal“
Saint-Louis ***Hotel „Mermoz“
Lompoul Wüstencamp
Kaolack ***Hotel „Le Relais de Kaolack“
Tendaba Sindola Safari Lodge
Banjul ****Hotel „Corinthia Atlantic“
Toubacouta ***Hotel „Keur Saloum“
Ndangane ***Hotel „Les Cordons Bleus“
Saly-Portudal ***Hotel „Minotel Les Flamboyants“

! HINWEIS: Für diese Reise sind eine normale Kondition und Gesundheit ausreichend, allerdings sollten Sie Hitze gut vertragen. Mangels Alternativen erfolgt die Übernachtung in Tendaba in sehr einfachen Bungalows. Die Straßenverhältnisse sind tw. schlecht, was zu langen Fahrzeiten führt. Ev. kurzfristig erforderliche Programmänderungen vorbehalten. Ein gutes Maß an Toleranz und Anpassungsfähigkeit ist Voraussetzung für diese Reise. Wir danken für Ihr Verständnis!

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Zustiege

MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Senegal - Gambia 28.03.2020 - 10.04.2020 2.690,- €  
Buchbar Buchbar Senegal - Gambia 14.11.2020 - 27.11.2020 2.690,- €  


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