Chinas östliche Seidenstraße - Kleingruppe


Danxia, Regenbogenberge (C) platongkoh55/stock.adobe.com


Terrakotta-Armee (C) David Davis/stock.adobe.com

Dunhuang (C) axz65/stock.adobe.com

Entlang der Seidenstraße zwischen Xi’an und Dunhuang, in der Ursprungsregion dieses weit verzweigten Handelsweges, belegen prunkvolle Bauten den Reichtum der Städte. Der Buddhismus, einst das verbindende Element zwischen China und Afghanistan, prägte das Leben und die Kultur der Menschen, wir finden u.a. eindrucksvolle Höhlentempel.
Vor allem aber bewundern wir in dieser Region einige der eindrucksvollsten Landschaften Asiens, allen voran den Berg Hua-Shan bei Xi´an, die spektakulären Wüstenseen der Badain-Jaran, die farbenprächtigen Regenbogenberge, das Tal des Gelben Flusses mit seinem Steinwald und weniger bekannte Naturwunder wie Pingshanhu und Bingou Danxia.
Mai/Juni, nach den Frühlingsstürmen und vor der großen Sommerhitze, ist die beste Zeit, um auf der östlichen Seidenstraße zu reisen.


Reiseleitung: Anton Eder

1. Tag: Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt/München - Wien - Peking. Zuflüge ab den Bundesländern bzw. von München nach Wien. Linienflug mit Air China von Wien nach Peking (ca. 13.30 - 04.50 Uhr).
2. Tag: Peking - Xi’an. Frühmorgens Ankunft in Peking und Weiterflug nach Xi´an, der Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Xi’an war als Chang’an die erste Hauptstadt des vereinigten China und bietet zusammen mit seiner Umgebung eine Fülle an Denkmälern aus der Frühzeit des chinesischen Kaiserreiches. Nachmittags besuchen wir die Große Wildganspagode (7. Jh.) und halten beim Glockenturm im Herzen der Stadt. Bei einem Spaziergang auf der Stadtmauer aus der Ming-Zeit bekommen wir einen Überblick über das Stadtzentrum. Sollte noch Zeit bleiben, gehen wir durch das muslimische Viertel zur Großen Moschee.
3. Tag: Xi’an – Terrakotta-Armee (UNESCO-Welterbe) – Hua-Shan. Nahe der Stadt Lintong liegt die berühmte Ausgrabungsstätte der Terrakotta-Armee, jene Tonkrieger aus dem 3. Jh. v. Chr., die Chinas ersten Kaiser Qin Shi Huang im Totenreich beschützen sollten. Auf einem Rundgang durch die gewaltigen Ausgrabungshallen erhalten wir einen Eindruck von den Dimensionen dieses Vorhabens. Ein Abstecher bringt uns anschließend zum Nonnenkloster Shuilu, dessen Innenwände im 16. Jh. mit mehr als 3000 Figuren dekoriert wurden. Wenn Sie die Terrakotta-Armee schon kennen, gibt es ein fakultatives Alternativprogramm. Nachmittags fahren wir an den Fuß des Hua-Shan.
4. Tag: Hua-Shan - Tianshui. Heute genießen wir eine der faszinierendsten Berglandschaften im Reich der Mitte. Der südöstlich des Gelben Flusses bis 2100 m hoch aufragende Kalksteinberg Hua-Shan ist der schönste und spektakulärste aller Heiligen Berge Chinas. Der Hua-Shan überrascht mit abwechselnden Landschaftsbildern mit enorm steilen, beeindruckenden Felswänden, kleinen Tempelanlagen und prachtvollen Ausblicken. Mit der Seilbahn erreichen wir die Gipfelregion und unternehmen eine ausgiebige Wanderung in diesem herrlichen Gebiet. Am Nachmittag fahren wir – der alten Seidenstraße folgend – mit der modernen Hochgeschwindigkeitsbahn nach Tianshui.
5. Tag: Tianshui - Maijishan Grotten (UNESCO-Welterbe). In der Nähe des bedeutenden Kulturzentrums Tianshui liegen die großartigen Maijishan Grotten: Ein gewaltiger, senkrecht aufragender Felsturm wurde im Lauf von mehr als 1000 Jahren mit faszinierenden Statuen geschmückt, wobei die bedeutendsten aus der Sui-Dynastie (um 600) stammen. In China nennt man den Maijishan die „Galerie der Skulpturkunst“, wir erkunden Sie über zahlreiche Stiegen steigend. Wenn Zeit bleibt, besuchen wir den taoistischen Yuquan Tempel sowie den Fuxi-Tempel - ein schöner, zentral gelegener Tempel aus der Ming-Zeit. 
6. Tag: Tianshui – Lanzhou - Yongjing. Mit der Hochgeschwindigkeitsbahn erreichen wir am Morgen in 1 1/2 Stunden Lanzhou, die Hauptstadt der Provinz Gansu. Wir besuchen das Provinzmuseum mit dem „Fliegenden Pferd“ und anderen bedeutenden Funden aus der Region der Seidenstraße. Später halten wir beim Wasserräderpark am Gelben Fluss, fahren mit der Seilbahn zur „Weißen Pagode“ und gehen über die bekannte Eisenbrücke. Am Nachmittag geht es durch eine schöne Löss-Landschaft nach Yongjiang.
7. Tag: Yongjing – Bingling-Grotten – Baiyin. Über einen Stausee am Gelben Fluss fahren wir zu den buddhistischen Bingling-Grotten, die inmitten einer spektakulären Felslandschaft liegen. Die 183 Grotten mit über 700 Stein- und Lehmfiguren entstanden über eine Zeitspanne von 1500 Jahren, so dass man unterschiedlichste Einflüsse und Stilrichtungen erkennen kann. Höhepunkte sind die 27 m hohe Figur des Maitreya und viele Malereien, die aufgrund der Abgeschiedenheit fast unbeschädigt blieben. Über Lanzhou fahren wir am Nachmittag nach Baiyin.
8. Tag: Baiyin - Steinwald am Gelben Fluss – Jingtai. Nördlich von Baiyin schufen die Erosion und der Gelbe Fluss ein wahres Wunder der Natur. Der Steinwald am Gelben Fluss bietet steile Abbruchkanten mit bizarren Sandsteinbergen am Rand der grünen Flussoase. Von verschiedenen Aussichtspunkten und bei einer max. 8 km langen Schlucht-Wanderung (fak. mit dem Maultierkarren) hat man die Möglichkeit, diese grandiose Landschaft aus verschiedensten Perspektiven zu bewundern. Nächtigung in der Stadt Jingtai.     
9. Tag: Jingtai – Tiantishan-Grotten – Wuwei. Wenn auch ein Großteil der Tiantishan-Grotten nicht zugänglich ist, so rechtfertigt allein  der aus der Felswand heraus gearbeitete, 15 m hohe Riesenbuddha aus der Tang-Zeit den Besuch. Die Stadt Wuwei war ehemals eine der wichtigsten Karawanen- und Handelsstädte entlang der Seidenstraße. Unsere Besichtigungstour führt uns zum Leitai-Tempel, wo sich ein begehbares Grab aus der Han-Zeit befindet, in dem man die berühmte Statue des „Fliegenden Pferds“ gefunden hat. Anschließend besuchen wir einen Doppeltempel für Konfuzius und Wenchang Wang – den taoistischen Gott der Literatur/Gelehrsamkeit aus dem 15. Jh.
10. Tag: Wuwei - Gobi/Badain-Jaran-Wüste. Vor den Toren der Stadt besuchen wir den Haizang-Tempel, der architektonisch zu den wichtigsten Bauten der Stadt gehört. Weiterfahrt nach Yongchang (Stadtturm und Tempel) und zur Pagode des Shengrong-Tempels in Jinchuanxi. In der Nähe sehen wir Reste der Großen Mauer. Die darauf folgende Fahrt führt uns aus dem grünen Hexi-Korridor heraus in die Innere Mongolei, zu den Wüstenseen der Badain-Jaran, einem Teil der Wüste Gobi. Nächtigung inmitten der Sanddünen am Badan-See.
11. Tag: Badain-Jaran-Wüste - Alashan Youqi. Mit Geländewagen erkunden wir heute eine der spektakulärsten Wüsten Chinas. Die 52.000 km² große Badain-Jaran punktet mit 142 Wüstenseen, die inmitten zahlloser Dünenkämme eingebettet sind. Mit ca. 500 m Höhe gilt die Bilutu als die höchste stationäre Sanddüne der Welt, aber auch andere Dünen erreichen ähnliche Höhen. In abenteuerlicher Fahrt gelangen wir zu mehreren von Oasen umgebenen Wüstenseen mit vereinzelten Siedlungen, wo wir verschiedene Wasservögel wie auch Schaf-, Ziegen- und Kamelherden sehen können. Am See Meo Haizi/Badan Jilin besuchen wir das einzigartig gelegene mongolisch-lamaistische Kloster. Am späten Abend erreichen wir unser Hotel.
12. Tag: Alashan Youqi - Pingshanhu - Zhangye. Unser erstes Ziel heute sind die Schluchten von Pingshanhu: Von gut ausgebauten Holzstegen hat man grandiose Blicke auf eine bizarre Felslandschaft mit tiefen Schluchten, seltsam geformten Felsgebilden und das herrliche Farbenspiel zwischen ocker, gelb, orange und rot. Nachmittags erreichen wir Zhangye, lange Zeit die wichtigste Stadt an der östlichen Seidenstraße, ein multireligiöses Handelszentrum, in dem sich Marco Polo mehr als ein Jahr aufhielt. Noch heute hat die Stadt ein angenehmes Flair mit vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten.
13. Tag: Ausflug Bingou Danxia und Regenbogenberge. Östlich von Zhangye treffen wir auf zwei der grandiosesten Naturwunder Chinas. Bei einer ca. dreistündigen Wanderung auf befestigten Wegen sehen wir in Bingou Danxia bizarre Lehmtürme, welche die eigenartige Mondlandschaft überragen. Ganz anders sind die nahen Regenbogenberge, wo die Erosion vielfarbig gestreifte Schichten aus Lehm und Sandstein zu einer einzigartig geformten Hügellandschaft verwandelte. Straßen, Stege und Aussichtsplattformen bieten den Besuchern vor allem bei tief stehender Sonne am späten Nachmittag ein herrliches Farbenspiel in Weiß-, Ocker-, Orange- und Rottönen.
14. Tag: Zhangye - Mati-Si-Höhlentempel – Zhangye – Jiayuguan. Der fruchtbare Hexi-Korridor wird im Süden vom Qilian-Gebirge begrenzt, dessen Schneegipfel (bis 5.826 m) einen herrlichen Hintergrund für die bedeutenden, vor mehr als 1600 Jahren an seinen Hängen errichteten Höhlentempel von Mati-Si abgeben. Der Pagodenwald, die Tausend-Buddha-Höhlen und die Grotten des Hufeisen-Tempels faszinieren vor allem durch ihr äußeres Erscheinungsbild. Nachmittags Rückkehr nach Zhangye und Besichtigung des „Großer-Buddha-Tempels“ mit seiner 35 m langen liegenden Buddhafigur, den alten Fresken und der Gildenhalle. Weiters besuchen wir die Holz-Pagode und den Xilai-Tempel. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug nach Jiayuguan.
15. Tag: Jiayuguan – Dunhuang. Am Jiayu-Pass liegt eine mächtige (33.500 m²) Zitadelle, die im 14. Jh. an der schmalsten Stelle im Westen des Hexi Korridors errichtet wurde, um einfallende Kriegsheere aufzuhalten und von den Handelsreisenden Steuern abzuverlangen. Wir besichtigen die Befestigungsanlage mit ihren wehrhaften, bis zu 11 m hohen Mauern, Türmen und Innenhöfen. Mit dem Bus fahren wir weiter nach Dunhuang.
16. Tag: Dunhuang - Magao Grotten (UNESCO-Welterbe) - Mondsichelsee. Im Osten der Wüste Taklamakan gelegen, war Dunhuang die letzte Station vor der „Wüste des Todes“. Wir besichtigen einige der 1899 wieder entdeckten Magao Grotten, in denen wir die schönsten buddhistischen Fresken Chinas bestaunen können. Sie sind innerhalb von 1000 Jahren entstanden und bieten einen guten Einblick in die Malstile der verschiedenen Epochen. Tausende Darstellungen vom Leben Buddhas, seinen früheren Existenzen, Bodhisattvas, Alltagsszenen, und vor allem von Apsaras - engelhaften Wesen - faszinieren die Besucher. Beim nahen Mondsichelsee besteigen wir die hoch aufragenden „Dünen des singenden Sands“, um den Blick über den See, den Pavillon, die Sanddünen sowie den Sonnenuntergang zu genießen.
17. Tag: Dunhuang - Peking. Fahrt zum Flughafen Dunhuang und Flug  nach Peking. Je nach Flugzeit unternehmen wir eventuell einen kurzen Abstecher in die Stadt.
18. Tag: Peking - Wien - Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt/München. Linienflug mit Air China von Peking nach Wien (ca. 02.50 - 06.50 Uhr) und weiter in die Bundesländer.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Air China von Wien über Peking nach Xi´an und von Dunhuang über Peking retour
  • Zugfahrten (2. Klasse): Xi´an - Tianshui, Tianshui - Lanzhou, Zhangye - Jiayuguan
  • Transfers u. Ausflüge mit landesüblichen Bussen/Kleinbussen mit AC
  • 1 Übernachtung in einem einfachen Gästehaus, 6 Übernachtungen in ***Hotels und 8 Übernachtungen in ****Hotels (chinesische Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC
  • Halbpension: 2. Tag abends bis 17. Tag morgens
  • Eintritte lt. Programm (total ca. € 350,–)
  • 1 Broschüre „Chinas östliche Seidenstraße“ von Anton Eder je Zimmer
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 449,– ab Wien, € 499,– ab BL)

Gültiger Reisepass mit chinesischem Visum erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen, Höchstteilnehmerzahl: 18 Personen

Aufpreis bei 10-11 Teilnehmern € 390,-

NICHT INKLUDIERT:

  • Visum für China (derzeit € 200,-).
    Ab Dezember 2019 ist die persönliche Abgabe von Fingerabdrücken in Wien verpflichtend und Voraussetzung zur Erlangung des Visums!

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (chinesische Klassifizierung), in Zimmern mit Dusche/WC.
Xi´an: ****Grand Dynasty Culture Hotel
Hua Shan: **Huashan Gästehaus
Tianshui: ***Holiday Inn Express Hotel Tianshui
Yongjing: ****Huanghe Pearl Hotel
Baiyin: ****Baiyin Parkside Plaza Hotel
Jingtai: ***Jingdian Hotel
Wuwei: ****Wuwei Lake Hotel
Badain-Jaran: ***Bada Lake Hotel
Alashan Youqi: ***Desert Pearl Hotel
Zhangye: ****Tianyu Hotel
Jiayuguan: ***Huili Business Apartment Hotel
Dunhuang: ****Tianrun International Hotel

! HINWEIS: Ab Dezember 2019 ist die persönliche Abgabe von Fingerabdrücken in Wien verpflichtend und Voraussetzung zur Erlangung des Visums!

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Zustiege

GRAZ, FLUGHAFEN
INNSBRUCK, FLUGHAFEN
KLAGENFURT, FLUGHAFEN
MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Chinas östliche Seidenstraße - Kleingruppe 11.09.2021 - 28.09.2021 3.950,- €  


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