Mongolei Naturerlebnis - Kleingruppe

Mit der Ruinenstätte Karakorum, Ausflügen zu Przewalski Pferden und in die Wüste Gobi
* Naadam-Nationalfest der Mongolen


Kharakhorum (C) Mag. Peter Brugger


Pferderennen beim Naadam (C) Archiv

Flaming Cliffs (C) Frank Wagner/stock.adobe.com

Gandan-Kloster (C) mik ivan/stock.adobe.com

In der Mongolei erwartet den Besucher die Welt der Nomaden, die bis zum heutigen Tag mit ihren Jurten durch eine weitgehend unberührte Natur ziehen - ihr Lebensrhythmus hat sich seit den Zeiten legendärer Herrscher wie Dschingis Khan kaum verändert. In den alten und teilweise prachtvoll ausgestatteten buddhistisch-lamaistischen Tempelanlagen herrscht reges Mönchsleben.
Unsere Reise führt uns aber auch in die Wüste Gobi mit einzigartigen Naturwundern, in den Hustain Nuruu-Nationalpark mit seinen Przewalski-Pferden - den letzten „Urpferden“ in freier Wildbahn - und natürlich zum Naadam in Ulan Bator, dem Nationalfest der Mongolen mit Wettbewerben im Reiten, Bogenschießen, Ringen u.v.m.
Die Beförderung vor Ort erfolgt in landesüblichen Jeeps bzw. Geländebussen, die nicht mit dem Komfort mitteleuropäischer Transportmittel mithalten können. Die Straßen sind in der Regel nicht geteert, die Unterkünfte zweckmäßig - wer eine sportliche Grundhaltung mitbringt und sich mit den Gegebenheiten vor Ort arrangieren kann, wird mit authentischen Erlebnissen ursprünglicher Kultur und imposanter Naturlandschaften belohnt werden.

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Reiseleitung: Anton Eder

1. Tag: Wien bzw. München - Moskau - Ulan Bator. Gegen Mittag Abflug mit Aeroflot von Wien nach Moskau (ca. 12.05 - 15.40 Uhr). Weiterflug nach Ulan Bator um ca. 19.00 Uhr.
2. Tag: Ulan Bator - Terelj-Nationalpark. Nach der Ankunft (gegen 6 Uhr) fahren wir zum nahen Manjushri-Tal, wo wir zu den Resten des gleichnamigen Klosters spazieren. Später gelangen wir in den Terelj-NP, den bekanntesten Teil des größeren Khan Khentii-Naturschutzgebietes. Am Übergang der Taiga zur Steppe unternehmen wir dort eine Wanderung durch üppige Blumenwiesen, zu bizarr erodierten Felsformationen (z.B. „Schildkrötenfelsen“) und besichtigen das monumentale Reiterstandbild des Tschinghis Khan. Erste Übernachtung im Ger-Camp.
3. Tag: Terelj-Nationalpark - Ulan Bator. Eine kurze Fahrt bringt uns in die Stadt Ulan Bator, die wir erkunden: Wir besuchen den Tempel des Chojin-Lama, der zu Beginn des 20. Jh. für das Staatsorakel erbaut wurde und einer der wenigen erhalten gebliebenen Tempel des Landes ist. Danach besichtigen wir das Bogd Khan Palast-Museum im Winterpalast des ehemaligen Herrschers. Neben persönlichen Besitztümern sieht man dort mehrere Tempel mit sehr schön gearbeiteten Statuen und Thangkas. Vom Tsaisan Hügel blicken wir über die Stadt, das Tal des Tuul-Flusses und den 2.261 m hoch aufragenden Berg Bogd Khan. Am Abend erleben wir Tänze und traditionelle Musik im Schauspielhaus.
4. Tag: Ulan Bator - Naadam-Fest. Am Morgen erwartet uns ein Spaziergang am zentralen Süchbaatar-Platz, wo sich die wichtigsten Gebäude wie das Parlament, Rathaus, mehrere Museen und der Kulturpalast befinden. Der restliche Tag steht im Zeichen des Naadam, des Nationalfestes der Mongolen. Nach der prunkvollen Eröffnungszeremonie können wir die Mongolen bei den Ringwettkämpfen, Bogenschießbewerben und beim Schafknochen-Werfen beobachten.
5. Tag: Ulan Bator - Naadam-Fest - Hustain Nuruu Nationalpark. Am Morgen fahren wir zum Lamakloster Gandan, den bedeutendsten buddhistischen Tempel des Landes, wo die Mönche am Morgen eine Zeremonie durchführen. Anschließend verlassen wir die Stadt, um an einem der Pferderennen des Naadam-Festes teilzuhaben. Ein Ausflug bringt uns (bei ausreichend Zeit) zu einem der Ger- (Jurten-) Lager der Pferdezüchter, wo wir einen Einblick in ihr Leben gewinnen. Anschließend geht es durch Grassteppen zu unserem Ger-Camp beim Hustain Nuruu Nationalpark.
6. Tag: Hustain Nuruu Nationalpark/Przewalski-Pferde - Bayangobi. Internationale Bemühungen führten zur Rückführung der stark in ihrem Bestand gefährdeten Przewalski-Pferde, die als die einzigen noch lebenden Urwildpferde gelten. Wir besuchen das Informationszentrum und haben die Gelegenheit, die Wildpferde in freier Wildbahn zu beobachten. Danach Weiterfahrt in die Region Bayangobi, wo sich neben der Sanddüne Elsen Tasarkhai gewaltige Granitmonolithen im Khögn/Khan Gebirge erheben. Dort besuchen wir auch das Kloster Erdene Khamba.
7. Tag: Bayangobi - Karakorum. Eine kurze Fahrt bringt uns in die Stadt Karakorum/Charchorin („schwarzer Berg“): Die am Ufer des Orchon-Flusses gelegene Stadt war einst (1220 – 1271) die Hauptstadt des mongolischen Weltreiches sowie ein wichtiges Zentrum des Handels und des Kunsthandwerks. Wir besichtigen das 1586 gegründete Kloster Erdene Zuu, dessen Umfassungsmauer mit 92 Stupas geschmückt ist, und die letzten vier erhaltenen Tempel mit teilweise prachtvoller Ausstattung. Bei einem Besuch des 2013 neu erbauten Museums sehen wir viele interessante Exponate aus der vielfältigen Geschichte des Orchon-Tals. Am Nachmittag bringt uns ein Ausflug zu den Blumenwiesen, Nomaden und Tierherden des Orchon-Tals (UNESCO-Welterbe) und zum Khoshoo Tsaidam, wo in einem Museum die Grabstätten zweier Herrscher der Kök-Türken (8. Jh.) und die ältesten beschrifteten Steinstelen zu sehen sind.
8. Tag: Ausflug Orchon-Tal und Kloster Töwchen Chiid. Ein Ausflug bringt uns heute durch das grüne Tal des Orchon-Flusses zum Kloster Töwchen, das wir nach einer kurzen Wanderung (2,7 km) erreichen. Dieses wurde 1653 von Zanabazar, dem bedeutendsten buddhistischen Gelehrten seiner Zeit, inmitten der Changai Berge, gegründet und war für 30 Jahre dessen Wohn- und Schaffensstätte.
9. Tag: Karakorum - Ongiin Khiid. Heute besuchen wir das Kloster Shankh und durchfahren eine der schönsten Steppenlandschaften des Landes. Am späten Nachmittag erreichen wir die Mittelgobi, wo sich in beeindruckender Weise Steppe, Wüstensteppe und Wüstenlandschaft abwechseln. Heutiges Ziel ist die buddhistische Klosteranlage Ongiin Khiid, die 1760 gegründet wurde. Sie war einer der 760 Tempel, die 1937 im Zuge der antibuddhistischen Ausschreitungen der Kommunisten völlig zerstört wurden. Die Anlage wurde 2004 teilweise wieder aufgebaut und ist heute von 13 Mönchen bewohnt.
10. Tag: Ongiin Khiid – Bayanzag – Dinosaurier-Fundstelle „Flaming Cliffs“. Bei den „Flaming Cliffs“ wurden zahlreiche Skelettreste von urzeitlichen Dinosauriern und versteinerte Eier dieser Giganten gefunden, u.a. auch Überreste eines hornlosen Rhinozeros, dem größten Landsäugetier, das bislang entdeckt wurde. Am Nachmittag führt uns eine Wanderung durch die bizarren Formationen der „flammenden Klippen“.
11. Tag: Bayanzag - Moltsog Els - Sanddünenkette Khongorin Els. Vormittags fahren wir zum östlich gelegenen Dünenfeld Moltsog Els, wo man (fak.) mit Trampeltieren durch ein Meer von Sicheldünen reiten kann oder diese zu Fuß erforscht. Nachmittags fahren wir nördlich der Bergkette Gurwan Saichan, einem Teil des Gobi-Altai, Richtung Westen, bis wir am späten Nachmittag Khongorin Els, die sowohl längste, als auch schönste Sanddünenkette der Mongolei erreichen.
12. Tag: Khongorin Els. Der ganze Tag steht uns zur Erkundung der faszinierenden Dünenlandschaft zur Verfügung. Wir unternehmen eine Wanderung auf die 180 m hohe Sanddüne Khongorin Els, besuchen Nomaden, die dort Kamele züchten, und haben die Möglichkeit zum Reiten auf den geduldigen ‘Wüstenschiffen’ (fak.).
13. Tag: Khongorin Els - Bayandalay - Dungenee Schlucht. Wir befinden uns am Rand einer der größten Wüsten der Welt mit ihrer beeindruckenden Vielfalt. Aufgrund ihrer Höhenlage (ca. 1000 m) lässt sich die Gobi kaum mit anderen Wüsten vergleichen. Wir fahren auf schwierigen Pisten und sehen dabei mit etwas Glück Gazellen und andere Tiere. Wir erleben die imposante Dungenee Schlucht, die so schmal ist, dass ein Fahrzeug eben noch passieren kann. In der dortigen Berglandschaft leben Tausende Pfeifhasen.
14 Tag: Geierschlucht – Dalandsadgad – Tsagaan Suvarga. Der heutige Ausflug führt uns im Nationalpark Gurvan Saikhan (‘drei Schönheiten’) zur  Geierschlucht (Yolin Am), die wir – wenn möglich – auf 5-6 km durchwandern. Je weiter man in die bis zu 200 m hohe Schlucht eindringt, umso enger wird diese. Am Himmel sieht man an schönen Tagen Bart- und Gänsegeier kreisen. Nachmittags fahren wir von Dalandsadgad Richtung Nordosten nach Tsogd Ovoo und weiter zur Landschaft Tsagaan Suvarga (Weiße Stupa), wo wir auf bizarr geformte, vielfältig gefärbte Lehmtürme treffen.
15. Tag: Tsagaan Suvarga – Granitberge Baga Gazarin Chulu. Nach einem weiteren Ausflug zu den verschiedenen Aussichtspunkten der bunt gefärbten Klippenlandschaft Tsagaan Suvarga fahren wir auf der Asphaltstraße aus der Gobi durch die immer grüner werdende Steppe Richtung Norden. Nachmittags erreichen wir die bizarr geformten Granitberge Baga Gazarin Chulu, wo wir nahe unseres Ger-Camps einen kurzen Spaziergang oder eine ausgedehnte Wanderung durch diese grandiose Landschaft mit ihren vielschichtigen Felstürmen unternehmen können.
16. Tag: Baga Gazarin Chulu - Ulan Bator. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Ulan Bator, wo wir eine Kashmir-Fabrik besuchen und bei einem Stadtbummel (wenn geöffnet) das Zanabazar-Museum, das Dinosaurier-Museum sowie die Ethnologische Abteilung im Historischen Museum besichtigen können.
17. Tag: Ulan Bator - Moskau - Wien/München. Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Moskau (ca. 07.10 - 08.45 Uhr), und weiter nach Wien (ca. 12.20 - 14.05 Uhr) bzw. München.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Aeroflot über Moskau nach Ulan Bator und retour
  • Transfers und Ausflüge lt. Programm mit einem mongolischen Bus/Kleinbus bzw. 4x4-Geländewagen (Hyundai Starex o.ä.)
  • 5 Nächte in ***Hotels in Ulan Bator und Karakorum in Zweibettzimmern mit Dusche/WC, 10 Übernachtungen in Gercamps (externe Sanitäranlagen)
  • Halbpension: 2. Tag abends bis 16. Tag abends, zusätzlich 11 x Mittagessen
  • Eintritte: Naadam-Fest, Naturschutzgebiete und Nationalparks sowie alle weiteren Besichtigungen lt. Programm
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 396,– ab Wien, € 446,– ab München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise) und mongolisches Visum erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 12, Höchstteilnehmerzahl: 18 Personen


NICHT INKLUDIERT: Visum für Mongolei (derzeit € 100,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (mongolische Klassifizierung), in Zimmern mit Du/WC.
Ulan Bator: ***Khuvsgul Lake Hotel
Karakorum: ***IKH Khorum Hotel

>> VORINFORMATIONSBLATT: Mongolei
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Zustiege

MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Mongolei Naturerlebnis - Kleingruppe 08.07.2021 - 24.07.2021 4.170,- €  


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