Kenias Naturwunder vom Kilimanjaro bis zur Masai Mara
Amboseli - Samburu - Aberdare - Rift Valley - Masai Mara
* Massai-Kultur in den Loita Hills
Migration in der Masai Mara




Reiseleitung: Mag. Friedrich Lehner
1. Tag: Bahnanreise - Wien/Frankfurt - Addis Abeba. Bahnanreise ab ganz Österreich mit ÖBB nach Wien - am späten Abend Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (ca. 22.05 - 05.25 Uhr).
2. Tag: Addis Abeba - Nairobi. Zwischenaufenthalt in Addis Abeba - anschließend Weiterflug nach Nairobi (ca. 10.45 - 13.10 Uhr). Transfer zu unserem Hotel in Nairobi, wo wir uns vom Flug erholen.
3. Tag: Nairobi - Amboseli-Nationalpark. Am Morgen geht es in den Süden Kenias zu unserer Lodge inmitten des Amboseli-Nationalparks, einem der berühmtesten Nationalparks Afrikas. Am Nachmittag unternehmen wir unsere erste Wildbeobachtungsfahrt im Nationalpark, der auf gut 1700 m Seehöhe am Fuß des majestätischen Kilimanjaro (5895 m) liegt. Aufgrund seiner mannigfaltigen Tierwelt, von Zebras und Gnus über Giraffen zu den verschiedensten Gazellenarten, aber auch Büffeln, Elefanten und Löwen, zählt er zu den beliebtesten und meistbesuchten Parks in Ostafrika.
4. Tag: Amboseli-Nationalpark. Der einzigartige schneebedeckte Kilimanjaro im Hintergrund bildet eine atemberaubende Kulisse bei der Wildbeobachtung im Park - Akazienwälder, Bäche und Seen sowie offene Savanne bieten vielen Großwildarten, u.a. Elefantenherden, eine Heimat. Wir sind beeindruckt von den unterschiedlichen Lebensräumen – von offenem Grasland über Papyrussümpfe und Sauergraswiesen bis hin zu Palmendickicht. Am Morgen und am Nachmittag unternehmen wir Wildbeobachtungsfahrten im Nationalpark.
5. Tag: Amboseli-Nationalpark - Nairobi. Am Vormittag erleben wir nochmals die faszinierende Tierwelt des Amboseli, wenn wir den Park Richtung Westen nach Namanga queren, und werden dabei auch einen Blick auf die interessante Vogelwelt werfen. Anschließend Fahrt nach Nairobi, wo wir das interessante Karen Blixen Museum besuchen, das ehemalige Wohnhaus der Autorin von „Jenseits von Afrika“, die 17 Jahre als Kaffeeplantagenbesitzerin in Kenia lebte.
6. Tag: Nairobi – Samburu National Reserve. Heute geht es Richtung Norden – über Nanyuki und entlang des Mt. Kenya Massivs erreichen wir am frühen Nachmittag das Samburu National Reserve, das im Herzen Kenias am Ufer des Uaso Nyiro Flusses liegt. Mit dem Reservat erreichen wir die Landschaftsvielfalt des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Im Gegensatz zum Amboseli sind wir hier in einem sehr trockenen Lebensraum unterwegs – mit Trockenbüschen, offenen Grasflächen und - nur am Ufer des Flusses - Galeriewäldern mit Schirmakazien. Somit begegnen wir ganz anderen Tierarten wie Netzgiraffen, Beisa-Oryxantilopen, Grevyzebras, Elenantilopen u.v.m. Das Reservat ist auch reich an Raubkatzen, sodass wir eine gute Chance haben, Löwen und Leoparden zu beobachten.
7. Tag: Samburu National Reserve. Den ganzen Tag nehmen wir uns Zeit, um die Tierwelt des Samburu Reservats zu erkunden, das seinen Namen der nomadischen Volksgruppe der Samburu verdankt. Mit Glück sehen wir die „Northern Five“ mit Oryxantilope, Grevyzebra, Gerenuk (Giraffengazelle), Netzgiraffe und Kleinem Kudu. Im und am Fluss, der Lebensader des Reservats, tummeln sich unzählige Krokodile sowie Flusspferde. Vor der Kulisse des heiligen Berges Mt. Ololokwe durchstreifen wir Trockensavannen, Akazienwälder, Dornenbäume und die Galeriewälder mit den charakteristischen Doum-Palmen am Ufer des Uaso Nyiro Flusses.
8. Tag: Samburu National Reserve - Nyeri/Aberdare Nationalpark. Nach einer letzten Morgenpirschfahrt im Samburu wechseln wir wieder die Landschaft und fahren zwischen den Aberdare Mountains und dem Gebirgsmassiv des Mt. Kenya – mit 5199 m der höchste Berg von Kenia, zweithöchster Berg Afrikas und UNESCO-Weltnaturerbe. Markant erheben sich die Bergspitzen des erloschenen Vulkans über die Trockensavannen Zentralkenias. Auf dem Weg zur Rhino Watch Lodge genießen wir die schönen Ausblicke. Den Nachmittag verbringen wir im überaus grünen Bergwald des Aberdare Nationalparks – die steilen Hänge sind von tiefen Schluchten durchzogen, über deren Kanten eindrucksvolle Wasserfälle stürzen wie die Chania Falls oder die Magura Falls mit der Queen’s Cave. Wir begegnen Pavianen, schwarz-weißen Colobus-Affen, Weißkehlmeerkatzen, eventuell auch Breitmaulnashörnern.
9. Tag: Nyeri – Nakuru See. Am Morgen geht es über die Westhänge hinunter ins Rift Valley zum Lake Nakuru. Im Lake Nakuru-Nationalpark, einem kleinen Paradies für Safari-Freunde und Ornithologen im Ostafrikanischen Grabenbruch/Rift Valley, haben wir auch gute Chancen, Nashörnern zu begegnen - sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörnern. Bei unserer Wildbeobachtungsfahrt bis zum Abend erleben wir aber auch große Zebra- und Büffelherden.
10. Tag: Nakuru-See – Naivasha See. Am Morgen geht es für uns noch einmal auf eine ausgedehnte Wildbeobachtungsfahrt im Nakuru Nationalpark, anschließend Fahrt zum Naivasha See, der etwa 2 Stunden südlich vom Nakuru See liegt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung – zum Genießen der wunderschönen Gartenanlage der Unterkunft, wo man bei einem Spaziergang auf Giraffen, Zebras und Buschböcke treffen kann.
11. Tag: Naivasha-See – Hell‘s Gate Nationalpark – Bootsfahrt und Wanderung auf Crescent Island. Heute gehen wir es etwas „sportlicher“ an – wir erleben am Vormittag einen der kleinsten Nationalparks Kenias, den Hell‘s Gate Nationalpark mit seiner beeindruckenden Njorowa-Schlucht. Wer will (und es ist mehr als ratsam), fährt die 8 km durch den Nationalpark (immer sanft bergab) auf Fahrrädern – umgeben von Zebras, Giraffen und Büffeln, die vor der Kulisse mächtiger Basaltsäulen weiden. Es ist ein wirklich spezielles Erlebnis! Im südlichen Teil des Parks wartet unser Fahrzeug oder Sportliche radeln die 8 km zurück zum Nationalpark Eingang. Den Nachmittag verbringen wir direkt am Naivasha See – bei einer Bootsfahrt lernen wir die bemerkenswerte Vielfalt an Vögeln wie Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher oder Marabus kennen, aber auch Flusspferden und Krokodilen werden wir begegnen. Eine Wanderung quer durch Gnu-, Zebra- und Giraffenfamilien führt uns über die Crescent Island, wo auch ein Teil von „Jenseits von Afrika“ gedreht wurde. Im Anschluss werden wir wieder mit dem Boot abgeholt und zurück ans Festland gebracht.
12. Tag: Naivasha-See – Massai-Kultur in den Loita Hills. Unser Weg führt uns heute in den Südwesten des Landes zu den Loita Hills, eines der traditionellsten Masai-Gebiete in Kenia. Vom Maji Moto Eco Camp aus unternehmen wir kurze Spaziergänge und Wanderungen, die uns zu beeindruckenden Felsformationen, aber auch zu heißen Quellen führen. Rings um die Lodge sind Wälder mit riesigen Euphorbienbäumen sowie viele andere Pflanzen und Bäume. Wer will, kann am Abend in den heißen Quellen baden. Wichtig zu wissen: Wir übernachten in Zelten auf dicken Matratzen mit Bettzeug – es gibt ausreichend Toiletten, Waschbecken und Duschen. Anders würden wir diese einzigartige Landschaft nicht so hautnah erleben können!
13. Tag: Loita Hills - Masai Mara National Reserve. Nach einem letzten Spaziergang am Morgen kurze Fahrt ins Masai Mara Reservat, das an die in Tansania liegende Serengeti angrenzt und als eines der bedeutendsten Wildreservate Ostafrikas gilt. Auf einer Fläche von rund 1.510 qkm findet man einen in Afrika einmaligen Reichtum an Wildtieren und Vogelarten in unberührter Wildnis. Nach dem Mittagessen starten wir unsere erste Wildbeobachtungsfahrt, es geht hinaus in die tierreichen Ebenen und sanften Hügellandschaften. Bei unserer Ausfahrt verstehen wir dann auch schnell den Ausdruck „Mara“ im Namen des Parks – „gefleckt“ schaut die Ebene aus, durchsetzt von zahlreichen einzelstehenden Akazien und Büschen.
14. Tag: Masai Mara Reservat. Bei den Wildbeobachtungsfahrten durch die weite Grassavanne (mit Mittags-Picknick in der Savanne unter einem schattenspendenden Baum) erleben wir hautnah Zebras, Gnus, Thomson-Gazellen und Topis in den Weiten der Savanne. Weitere Wildtiere wie Löwen, Leoparden, Geparde, Hyänen, Büffel und Elefanten vervollständigen mit etwas Glück das Safarierlebnis.
15. Tag: Masai Mara Reservat – Nairobi – Addis Abeba. Nach dem Frühstück verlassen wir die Lodge und kehren nach Nairobi zurück. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (ca. 17.30 - 19.30 Uhr).
16. Tag: Addis Abeba - Frankfurt/Wien - Bahnrückreise. Weiterflug von Addis Abeba nach Wien (ca. 00.35 - 05.55 Uhr) bzw. Frankfurt, anschließend Bahnrückreise in die Bundesländer.
LEISTUNGEN:
Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise mit 3 freien Seiten) und zusätzlich eTA für Kenia erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.
NICHT INKLUDIERT:
HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels u. Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.
Nairobi ****„Hilton Garden Inn Nairobi Airport“
Amboseli NP ***„Ol Tukai Lodge Amboseli“ (im Herzen des Amboseli Nationalparks)
Samburu ****„Samburu Sopa Lodge“ (im Samburu Schutzgebiet)
Aberdare NP ***„Rhino Watch Safari Lodge“ (im Chalet oder Zelt)
Lake Nakuru NP ***„Lake Nakuru Lodge“ (inmitten des Nationalparks)
Naivasha See ***„Lake Naivasha Sopa Lodge“
Loita Hills „Maji Moto Eco Camp“ (einfaches Zeltcamp mit externen Sanitäranlagen)
Masai Mara NP ****„Mara Sopa Lodge“ (liegt an der Grenze zur Masai Mara)
Zustiege
| H | R | Bezeichnung | Termin | Preis pro Person ab | ||
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| Kenias Naturwunder vom Kilimanjaro bis zur Masai Mara | 03.08.2026 - 18.08.2026 | 7.890,- € | ||||
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