





Reiseleitung: Dr. Ingrid Thurner
1. Tag: Wien/München - Brüssel - Dakar. Zuflüge nach Brüssel (ab Wien ca. 07.20 - 09.05 Uhr) und Linienflug mit Brussels Airlines weiter nach Dakar, der Hauptstadt Senegals (ca. 11.50 - 17.10 Uhr). Nach Erledigung der Pass- und Zollformalitäten Transfer zum Hotel.
2. Tag: Dakar - de Gorée (UNESCO-Welterbe). Am Morgen geht es zum alten Hafen - eine 20-minütige Bootsfahrt bringt uns zur Gorée-Insel, die von Europäern im 15. Jh. besiedelt wurde. Wir erkunden das Innere der Insel, welche über einen Zeitraum von 300 Jahren als Zentrum des Sklavenhandels fungierte, und besichtigen das Handelshaus mit der berühmt-berüchtigten "Tür ohne Wiederkehr" , die Kirche Saint-Charles-Borromée und das Museum.
3. Tag: Dakar Lac Rose. Dakar wurde 1857 gegründet und ist die älteste in europäischem Stil erbaute Stadt in Westafrika. Heute erkunden wir das "Musée des civilisations noires" (Museum der schwarzen Zivilisationen), einen der wichtigsten kulturellen Orte Westafrikas, mit Masken, Skulpturen und Ethnographica des ganzen Kontinents. Außerdem sehen wir den "Platz der Unabhängigkeit" und den Kunsthandwerksmarkt. Wir besteigen das "Monument de la Renaissance africaine" , eine 49 m hohe Bronzestatue, die vom ehemaligen Präsidenten des Senegal, Abdoulaye Wade, in Auftrag gegeben wurde. Abschließend besuchen wir das "Village des Arts" (Künstlerdorf), bevor wir an den Lac Retba (Lac Rose) weiterfahren.
4. Tag: Lac Rose - Saint-Louis (UNESCO-Welterbe). Der Lac Rose ist ein leicht rosa schimmernder Salzsee, der je nach Sonneneinstrahlung und Windverhältnissen ein fantastisches Farbenspiel zaubert. Früher lag bei der Rallye Paris-Dakar hier die Zielstrecke. Am Morgen können wir den Salzabbau am See beobachten und erleben anschließend in einem geländegängigen Fahrzeug die Dünen und den breiten Strand. Weiterfahrt mit dem Bus nach Saint-Louis: Die ehemalige Hauptstadt der französischen Kolonie "Soudan fran" wurde einst als "Perle Westafrikas" bezeichnet. Die charmante Stadt an der Mündung des Senegal-Flusses strahlt trotz ihrer 250.000 Einwohner eine beschauliche Ruhe aus.
5. Tag: Ausflug in den Djoudj-NP (UNESCO-Welterbe). Der Senegal-Fluss mündet bei Saint-Louis in einem großen Delta ins Meer. In diesem Delta, ca. 60 km von Saint-Louis entfernt, liegt das drittgrößte Vogelreservat der Welt, der 160 qkm große Djoudj-Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Früh am Morgen begeben wir uns in den Park an der Grenze zu Mauretanien, wo unzählige Vögel aus Europa überwintern. Mit etwas Glück beobachten wir von unserem Boot aus Reiher, Löffler, Störche oder Pelikan-Kolonien. Am Nachmittag sehen wir in Saint-Louis zahlreiche Kolonialbauten und bewundern die Eisenbrücke Pont Faidherbe über den Senegal-Fluss.
6. Tag: Saint-Louis - Touba - Bandia-Reservat - Saly. In Touba, der heiligen Stadt und Hauptstadt der Mouriden - einer einflussreichen muslimischen Bruderschaft, besuchen wir die Große Moschee. Weiter geht es zum Bandia-Reservat, das wir in Geländefahrzeugen erkunden. Mit etwas Glück sehen wir Antilopen, Nashörner, Warzenschweine, Zebras, Affen, Strauße und Giraffen. Abends erleben wir (sofern verfügbar), eine Vorführung lokaler Künstler in unserem Hotel in Saly.
7. Tag: Saly - Joal-Fadiouth - Kaolack. Unsere erste Station ist Joal-Fadiouth, Geburtsort des ersten Staatspräsidenten Léopold Sédar Senghor. Über eine Holzbrücke erreichen wir die malerische Insel Fadiouth, die mit Unmengen von Muscheln und Muschelbruchstücken aufgeschüttet wurde. Übernachtung in Kaolack, dem geschäftigen Zentrum am Ufer des Saloum.
8. Tag: Kaolack - Sine Ngayène - Toubacouta. Wir besuchen Sine Ngayène, den größten der Megalithkomplexe Senegambiens: die ältesten der 52 Steinkreise sind mehr als 2000 Jahre alt (UNESCO-Welterbe). Weiter geht es in die einzigartige Sine-Saloum-Region, wo die Gewässer des Sine und des Saloum in den Atlantik münden, nach Touba
couta. Eine Bootsfahrt bringt uns durch ein Labyrinth aus Wasserarmen, Inselchen und Mangroven zu unserem Hotel inmitten des Deltas.
9. Tag: Toubacouta - Baboon-Inseln - Kuntaur - Kaur (Kauren River Camp). Wir überqueren die Grenze nach Gambia und nehmen in Kuntaur ein Boot, um die Baboon-Inseln zu umfahren (das Betreten ist aus Naturschutzgründen nicht erlaubt). Vielleicht können wir vom Boot aus in diesem Teil des River Gambia NP Schimpansen, Krokodile, Flusspferde und Vögel beobachten. Nach dem Mittagessen an Bord besuchen wir ein Dorf der Fulbe oder Fulani, dann geht es zurück nach Kaur. Übernachtung im Kauren River Camp.
10. Tag: Kaur - Ziguinchor. Wir verlassen Gambia für einen kurzen Abstecher und fahren in die Naturlandschaft der Casamance am gleichnamigen Fluss in Senegal. Falls möglich, können wir bei kleinen Dörfern halten, bevor wir ins christlich geprägte Ziguinchor am Casamance-Fluss gelangen, wo wir Spuren des portugiesischen Handelspostens und der französischen Kolonialzeit finden.
11. Tag: Ziguinchor. Am Morgen besuchen wir eine der wenigen Familien, die noch in einem traditionellen Impluvium-Haus wohnt. Sollte die Straße nicht befahrbar sein, besichtigen wir alternativ die zweigeschossigen Lehmhäuser in Mulomp. Unterwegs werden wir auch von einem König empfangen - bei einer Audienz mitten im Wald! Obwohl er nur der Herrscher über einige Dörfer nahe Oussouye ist, hat er in seinem roten Gewand mit roter Kopfbedeckung und roten Schuhen
eine wahrhaft königliche Ausstrahlung!
12. Tag: Ziguinchor - Makasutu - Serekunda. Heute geht es wieder nach Gambia - nach den Grenzformalitäten fahren wir zum Makasutu Park, einem wunderschönen Ort für Naturliebhaber. Wir unternehmen eine Bootsfahrt durch die Mangroven und machen einen Waldspaziergang. Weiter geht es zu unserem Strandhotel in Serekunda nahe Banjul.
13. Tag: Bootsausflug nach Kunta Kinteh. Bootsausflug auf den Spuren der versklavten Familie Kinteh, deren Geschichte Alex Haley in seinem Buch "Wurzeln/Roots" thematisiert. Mit der öffentlichen Fähre über queren wir den Gambia-Fluss und fahren dann im Bus nach Albreda. Früher war der Fischerort ein französischer Handelsposten. Vom Dorf Juffureh fahren wir in einem Boot zur Kunta Kinteh-Insel, dem wichtigsten Sklavenumschlagsplatz in Gambia (UNESCO-Welterbe), wo wir einen tieferen Einblick in die jahrhundertelange Sklaven-Geschichte des ehemaligen Fort James bekommen.
14. Tag: Serekunda - Banjul - Brüssel. Am letzten Tag erkunden wir die Region um Banjul: Zunächst geht es zu einem als heilig angesehenen Krokodilbecken, das Einheimische bei Problemen aufsuchen. Im kleinen Nationalmuseum erfahren wir mehr über die Geschichte der Region, bevor wir einen Kunsthandwerksmarkt und den Triumphbogen Arch22 besuchen, von dem man eine gute Aussicht auf die Stadt hat. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung - einige Tageszimmer stehen bis zum Flughafentransfer bereit. Am Abend Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Brussels Airlines nach Brüssel (ca. 22.15 - 05.10 Uhr).
15. Tag: Brüssel - Wien/München. Am Morgen Weiterflug nach Wien (ca. 06.30 - 08.15 Uhr) und München.
LEISTUNGEN:
Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und Gelbfieber-impfung erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 14 Pers.
HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC
Dakar ****„Novotel Dakar“
Lac Rose ***Hôtel „Chez Salim“
Saint-Louis ***„Hotel de la Poste“
Saly´****„Hôtel Palm Beach Resort & Spa“
Kaolack ***„Le Relais de Kaolack“
Toubacouta ****„Les Palétuviers Boutique Hotel“
Kaur „Kauren River Camp“ (einfaches Camp)
Ziguinchor ***Hotel „Kadiandoumagne“
Serekunda ***Hotel „Sunset Beach“
Zustiege
| H | R | Bezeichnung | Termin | Preis pro Person ab | ||
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| Senegal - Gambia | 21.01.2027 - 04.02.2027 | 3.740,- € | ||||
| Senegal - Gambia | 18.11.2027 - 02.12.2027 | 4.690,- € | ||||
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