



Mit kurzen Abstechern in die Bergwelt u.a. der Picos de Europa folgen wir der Nordküste zu herrlichen Sandstränden und Kaps, besuchen einzigartige Höhlen, Kathedralen und fantastische Klöster, erkunden idyllische Dörfer und moderne Architektur auf dem Weg vom Baskenland durch Asturien und Kantabrien bis Galicien.
Reiseleitung: Mag. Leo Neumayer
1. Tag: Wien - München - Bilbao - Gaztelugatxe - Gernika-Lumo - Bilbao. Am frühen Morgen Flug mit Lufthansa über München nach Bilbao (ca. 08.55 - 11.10 Uhr). Gleich vom Flughafen brechen wir zu einem der idyllischsten Plätze an der baskischen Küste auf - die von Wind und Meer geprägte kleine Halbinsel Gaztelugatxe begeistert jeden Besucher. Spaziergang zur Küste (ca. 1 Std.) und Mittagspause. Entlang der Bucht von Urdaibai erreichen wir Gernika-Lumo, eine der geschichtsträchtigsten Städte des Baskenlands - hier leisteten die kastilischen Könige im Mittelalter ihren Eid, die Freiheitsrechte der Basken zu respektieren. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt 1937 bei einem Luftangriff deutscher und italienischer Truppen, welcher die Stadt in Schutt und Asche legte. Picassos Bild Guernica für die Weltausstellung in Paris ist ein Schreckensschrei wider den Krieg. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Bilbao - Spaziergang zur schönen Altstadt und zur Kathedrale. Hier können Sie in zahlreichen Lokalen die köstlichen Tapas des Baskenlands - die Pintxos - verkosten.
2. Tag: Bilbao - Santander - Altamira-Höhlen - Santillana del Mar. Die größte Stadt des Baskenlands wurde erst durch das Guggenheim-Museum des Stararchitekten Frank Gehry weltberühmt - sein futuristisches Design begeistert noch heute die Besucher - am Vormittag Spaziergang zum Museum und Besichtigung. Anschließend Fahrt nach Santander, Hauptstadt von Kantabrien und lebendige Hafenstadt am Golf von Biskaya - Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt oder für einen Besuch des Centro Botin von Renzo Piano. Den Abschluss des Tages bildet der Nachbau der einzigartigen Höhlen von Altamira (UNESCO-Welterbe): Vor gut 18.000 Jahren entstanden die überwältigenden Höhlenmalereien, die Bisons, Hirsche, Wildschweine etc. abbilden; sie schmücken in rötlichen Farben die komplette Höhlendecke. Wir sehen den exakten Nachbau im Besucherzentrum. Für die nächsten 2 Nächte quartieren wir uns in dem schönen mittelalterlichen Städtchen Santillana del Mar ein - unser Parador liegt direkt am Hauptplatz.
3. Tag: Ausflug El Capricho in Comillas - Kloster Liébana - San Vicente de la Barquera. Der Morgen begeistert mit fantasievollem Modernisme von Antoni Gaudí - mit Anklängen an orientalische und fernöstliche Kunst beeindruckt die Villa El Capricho in Comillas, das einzige Werk Gaudís in Kantabrien. Durch die Schluchten des Río Deva geht es fast bis zu den Picos de Europa - südwestlich von Potes liegt das bedeutende Kloster Santo Toribio de Liébana, eines der wichtigsten Klöster entlang des nördlichen Jakobsweges, in dem eine Kreuzesreliquie aufbewahrt wird. Nach der Mittagspause in Potes geht es zurück an die Küste nach San Vicente de la Barquera (kurzer Stopp) und entlang der eindrucksvollen Strände der Playa de Oyambre nach Santillana del Mar. Spaziergang zur Stiftskirche mit ihrem schönen Kreuzgang.
4. Tag: Santillana del Mar - Llanes - Tito Bustillo Höhle - Cangas de Onís - Covadonga - Lagos de Covadonga/Picos de Europa. Heute empfängt uns die Region Asturien - an der Costa Verde liegt der alte Fischerort Llanes, der mit einer hübschen Altstadt sowie einer farbenprächtigen modernen Mole überrascht: Der baskische Künstler Agustín Ibarrola hat die Wellenbrecher in buntesten Farben bemalt und sie Cubos de la memoria / Würfel der Erinnerung genannt. In Ribadesella besuchen wir die Tropfsteinhöhle Tito Bustillo (UNESCO-Welterbe) - bei einem ca. 40-minütigen Rundgang entdecken wir original erhaltene Wandmalereien von Pferden, eventuell etwas älter als die Darstellungen von Altamira. Wir verlassen die Küste und fahren in die Bergwelt rings um Cangas de Onís. Hier begann lt. spanischer Geschichtsschreibung durch den Sieg des Don Pelayo über maurische Truppen die Reconquista auf der Iberischen Halbinsel. Sein Grab ist in der Wallfahrtskirche von Covadonga zu finden. Nur wenige Kilometer weiter liegen inmitten der schönen Bergwelt der Picos de Europa die Bergseen Lagos Enol und de la Ercina (kurze Wanderung, ca. 1 Std.).
5. Tag: Cangas de Onís - Villaviciosa - Gijón - Oviedo. Durch den frühen Beginn der Reconquista haben sich in Asturien einzigartige Beispiele präromanischer Kirchen aus dem 9. Jh. erhalten, u.a. San Salvador de Valdediós. In der Nähe von Villaviciosa liegt auch das malerische Fischerdorf Tazones mit seiner traditionellen Architektur. Über das wirtschaftliche Zentrum Asturiens, die Hafen- und Industriestadt Gijón, erreichen wir schließlich am frühen Nachmittag Oviedo, die Hauptstadt von Asturien. Auch hier fasziniert uns präromanische Kunst, u.a. die Kirche San Julián de los Prados (UNESCO-Welterbe) aus dem frühen 9. Jh. - die Kirche war zur Gänze mit Wandmalereien (9. Jh.) geschmückt, die vielfach noch einzigartig erhalten sind. Den letzten Höhepunkt des Tages bildet die Kathedrale San Salvador von Oviedo - hier ist mit der Cámara Santa ein alter Palastteil mit der wunderbaren Michaelskapelle (12. Jh.) erhalten geblieben.
6. Tag: Oviedo - Cudillero - Castro de Coaña - Ribadeo. Wo einst die Römer an den Berghängen oberhalb von Oviedo Villen errichteten, entstanden auch in der Präromanik Palastanlagen und Kirchen, u.a. Santa María del Naranco (9. Jh. - UNESCO-Welterbe). Nach der Besichtigung geht es zurück zur Küste, wo uns mit Cudillero noch ein hübscher asturischer Küstenort erwartet. In Castro de Coaña erkunden wir eine eisenzeitliche Hügelfestung, deren Rundbauten zumeist aus dem 5. Jh. v.Chr. stammen. Über den Río Eo erreichen wir schließlich Galicien und den Ort Ribadeo, Ausgangspunkt für die Kathedralen-Küste. Eine Spezialität Galiciens und von Ribadeo ist Pulpo/Tintenfisch, der hier köstlich in den Restaurants zubereitet wird.
7. Tag: Praia das Catedrais - A Coruña - Muxía/Costa da Morte. Je nach Gezeiten erwartet uns heute eine schöne (eventuell feuchte) Strandwanderung am Kathedralen-Strand, dessen Felsbögen an Stützbögen gotischer Kathedralen erinnern (ca. 1,5 Std.). Nach einem Spaziergang durch die galicische Hauptstadt A Coruña erkunden wir am Ende des Tages die gewaltige Felsenküste von Muxía an der Costa da Morte.
8. Tag: Muxía - Cabo de Finisterre - Muros - Pontevedra - Ourense. Am Morgen stehen wir bei den wilden Klippen des Cabo de Finisterre/Fisterra - bis zur Amerika-Entdeckung galt diese Region als „Ende der Welt“. Der Westen Galiciens wird von den Rías Baixas (ertrunkenen Flusstälern) geprägt - wir folgen der schönen Küstenlinie nach Muros, das sich auf Muschelzucht in den Rías spezialisiert hat. Mit Pontevedra erreichen wir den Portugiesischen Jakobsweg - die Stadt beeindruckt mit schönen Plätzen, mittelalterlichen Palästen und Laubengängen, aber auch einer Kirche, in der Maria als Jakobspilgerin dargestellt wird. Am Abend erreichen wir schließlich die schöne Stadt Ourense.
9. Tag: Ourense - Monasterio Oseira - Santiago de Compostela. Wir spazieren zur originellen Praza Maior inmitten des historischen Stadtkerns und besuchen die Kathedrale mit dem Pórtico del Paraíso, der noch heute seine ursprüngliche Polychromie zeigt. Ein letztes Highlight ist das Zisterzienserkloster Santa María a Real de Oseira aus dem 12. Jh., das uns mit prachtvollen Gewölben und drei Kreuzgängen beeindruckt. Wir erkunden die herrlichen Gärten im Herzogspalast Pazo de Oca und fahren zum letzten Ziel nach Santiago de Compostela.
10. Tag: Santiago - Frankfurt - Wien/München. Rundgang durch die schöne Altstadt von Santiago (UNESCO-Welterbe) mit Besuch der Kathedrale und des Portico de la Gloria. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen Santiago: Linienflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Wien (ca. 17.45 - 23.05 Uhr) und München.
LEISTUNGEN:
Gültiger Reisepass oder Personalausweis (für die Dauer des Aufenthalts) erforderlich.
Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen
HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.
Bilbao ****Hotel „Barceló Bilbao Nervión“ (700 m v. Zentrum)
Santillana ***„Parador Santillana del Mar“ (zentral)
Cangas de Onis ****Hotel „Granda“ (ca. 500 m zum Zentrum)
Oviedo ****Hotel „Exe Oviedo Centro“ (zentral, ca. 1 km von d. Kathedrale entfernt)
Ribadeo ****„Parador Ribadeo“ (zentral)
Muxía ****„Parador Costa da Morte“ (5 km von Muxía in einer ruhigen Bucht gelegen)
Ourense ****Hotel „Carrís Cardenal Quevedo“ (zentral)
Santiago ****Hotel „Compostela“ (zentral, ca. 500 m zur Kathedrale)
Zustiege
| H | R | Bezeichnung | Termin | Preis pro Person ab | ||
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| Nordspaniens Küsten & Kunstschätze | 16.06.2027 - 25.06.2027 | 3.080,- € | ||||
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