





China ist ein Land mit einer unfassbaren Landschaftsvielfalt und der ältesten noch bestehenden Kultur auf unserem Planeten!
Dem großen Besucherandrang kann man an den berühmten Fixpunkten einer China-Reise kaum entkommen, doch gibt es auch viele Stätten von großer Bedeutung und überragender Schönheit, die kaum besucht werden. Wir versuchen im Rahmen dieses Programms immer wieder dem Massentourismus zu entkommen und tauchen so tiefer ins "wahre" China ein.
Das besondere "Gustostückerl" sind die Tage in Sichuan: Hier erwarten uns neben berühmten Sehenswürdigkeiten und mehreren UNESCO-Welterbestätten wunderbare Landschaften zwischen Hochgebirge und Teefeldern, alte Städte, klassische Gärten und Wunder der ostasiatischen Architektur.
Reiseleitung: Mag. Jürgen Flick
1. Tag: Innsbruck/Graz/München – Wien – Peking. Zuflüge ab den Bundesländern bzw. von München nach Wien. Linienflug mit Air China von Wien nach Peking (ca. 13.30 - 04.50 Uhr).
2. Tag: Peking – Shanghai – Jinxi – Suzhou (UNESCO-Welterbe). Am Morgen kurzer Weiterflug nach Shanghai (ca. 08.00 - 10.15 Uhr). Jinxi ist von allen Wasserstädten im Umkreis von Shanghai die am wenigsten überlaufene - und eine der schönsten. Auf einer Bootsfahrt durch die Kanäle erleben wir den Reiz des Ortes. Suzhou, lange Zeit die reichste Stadt Chinas, ist immer noch als Kulturzentrum bekannt. Wir widmen uns dem Xuanmiao Guan, dem wichtigsten daoistischen Tempel - die Haupthalle aus dem 12. Jh. besitzt noch die Statuen aus der Bauzeit.
3. Tag: Suzhou – Changshu – Shanghai. Wir erreichen Changshu – bei uns eine vollkommen unbekannte Stadt, in China ein großes Wirtschafts- und Kulturzentrum. Nach einem Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, die 67 m hohe Chongjiao-Pagode aus dem Jahr 1130 besuchen wir den herrlichen Zhao-Garten. In Shanghai spazieren wir über den Bund und die Nanjing-Straße, Chinas berühmteste Einkaufsmeile.
4. Tag: Shanghai – Guilin. Im „Paris des Ostens“ geht es in den Altstadtbereich zum Yu-Garten, einer wunderschönen Anlage aus dem 16. Jahrhundert. Im Wolkenkratzerviertel Pudong besteht die Möglichkeit, auf den Jinmao Tower zu fahren (fak., ca. € 20,–). Anschließend Transfer zum Flughafen und Abendflug nach Guilin.
5. Tag: Guilin (UNESCO-Welterbe) – Chongqing. Die Karstkegel von Guilin zählen zu den bekanntesten Landschaften unseres Planeten und nirgendwo erlebt man sie schöner als auf einer Fahrt auf dem Li-Fluss. Wir unternehmen eine etwa einstündige Flossfahrt von Yangdi aus, die durch den schönsten Abschnitt führt. Nach dem Besuch der gut erhaltenen Stadt Xingping Fahrt mit dem Schnellzug nach Chongqing.
6. Tag: Chongqing – Dazu: Baodingshan (UNESCO-Welterbe). In Chongqing am Yangzi besuchen wir die wunderschöne Huguang-Versammlungshalle. Zudem werfen wir einen Blick auf den sehr atmosphärischen Luohan-Tempel. Nach einem Spaziergang über die Jiefangbei-Fußgängerzone geht es nach Dazu. Der Bezirk Dazu ist für seine großartigen Höhlentempel aus der Song-Zeit berühmt - wir besuchen jene am Baodingshan und sehen unvergleichliche Meisterwerke buddhistischer Bildhauerkunst.
7. Tag: Dazu – Anyue – Zigong. Auf dem Weg von Dazu nach Zigong stoßen wir auf einen der großen Schätze Südwestchinas: Im Bezirk Anyue haben sich hunderte von Felsentempeln erhalten, deren Prunkstücke zum Schönsten zählen, was buddhistische Bildhauerei geschaffen hat. Die von uns besuchten Höhepunkte sind der Tempel des Schlafenden Buddha und die Vairocana-Grotte. Anschließend Fahrt in die Salzmetropole Zigong – falls Zeit bleibt, sehen wir die Shenhai-Salzquelle.
8. Tag: Zigong – Shunan-Bambuswald. In Zigong besuchen wir die herausragende Xinjin-Versammlungshalle. Anschließend fahren wir in einen der größten Bambuswälder Chinas, das Naturschutzgebiet des Shunan-Bambuswaldes. Auf Spaziergängen entdecken wir dieses besondere Ökosystem.
9. Tag: Shunan – Yibin – Luocheng – Leshan (UNESCO-Welterbe). Unser Weg führt uns zunächst nach Yibin, einer größeren Stadt am Min-Fluss. Oberhalb von Yibin wartet am Zhenwu-Berg ein bedeutendes Bauensemble. Südöstlich von Leshan kommen wir nach Luocheng, eine der besterhaltenen Altstädte in Sichuan.
10. Tag: Leshan – Feilai Dian (UNESCO-Welterbe) – Ya’an – Qionglai. In Leshan sehen wir bei einer Bootsfahrt den berühmten Riesenbuddha: Der um 800 erbaute sitzende Buddha ist nicht weniger als 71 m hoch. Der nahe Emeishan ist der östliche heilige Berg des chinesischen Buddhismus und dementsprechend überlaufen, wir beschränken uns daher auf die baulich wichtigste Anlage am Fuße des Berges: Die Feilai-Halle des Großtempels ist einer der ältesten Holzbauten Sichuans. In Ya´an ist vor allem das Grab von Gao Yi aus dem Jahr 209 mit seinen originalen Grabtürmen interessant. Hochinteressant ist zudem die örtliche Fabrik zur Herstellung von traditionellem tibetischem Tee.
11. Tag: Qionglai – Niunianping – Xinjin – Chongzhou – Dujiangyuan. Wir erkunden einige weniger bekannte, aber umso wichtigere Punkte: Zunächst halten wir noch in der Nähe von Qionglai, wo der Steinpagoden-Tempel nach seiner 1172 erbauten auffälligen Pagode benannt ist. Niunianping liegt herrlich in den Teebergen und lädt zu einem Spaziergang durch die Teefelder ein. Der Guanyin-Tempel in Xinjin besitzt noch die Malereien und Statuen aus dem 15. Jh. - einer der wichtigsten Orte Südwestchinas, wo man hochwertige Ming-Kunst am Originalschauplatz genießen kann. In Chongzhou besuchen wir den malerischen Yan-Teich, einen der berühmtesten klassischen Sichuan-Gärten.
12. Tag: Dujiangyuan (UNESCO-Welterbe) – Panda-Forschungszentrum Wolong (UNESCO-Welterbe) – Chengdu. Dujiangyan ist für das Bewässerungssystem berühmt, das um 250 v. Chr. errichtet wurde. Es gilt als eine der herausragenden Ingenieursleistungen der Antike und wurde immer wieder mit verschiedenen Tempeln geschmückt. Anschließend führt uns unser Weg in die Berge nach Wolong – das Panda-Forschungszentrum ist wunderbar gelegen und gilt als schönste Einrichtung zum Schutz und zur Aufzucht der Tiere - wir haben Zeit zur Erforschung des großzügig angelegten Komplexes.
13. Tag: Chengdu – Xi’an. In Chengdu besuchen wir den schönen Park des Wangjiang-Pavillons und das Grab von Wang Jian, dessen 918 geschaffenes Herrschergrab komplett begehbar ist. Anschließend bringt uns die Hochgeschwindigkeitsbahn nach Xi‘an.
14. Tag: Xi’an mit Terrakotta-Armee (UNESCO-Welterbe). Xi’an ist die älteste Kaiserstadt Chinas und war nicht nur der Hauptausgangspunkt der Seidenstraße, sondern auch lange Zeit die größte Stadt der Welt. Berühmt ist die vor den Toren der Stadt gelegene Terrakotta-Armee des 1. Kaisers, wo 6000 Tonkrieger das Grab des Herrschers bewachen. Ähnlich eindrucksvoll, aber kaum besucht ist das Shuilu-Nonnenkloster in Lantian, wo eines der größten Statuenensembles aus der späten Ming-Zeit fasziniert. Zudem sehen wir die große Wildgans-Pagode, das Wahrzeichen der Stadt, und eine Jademanufaktur.
15. Tag: Xi’an (UNESCO-Welterbe) – Peking. Zum Abschluss besuchen wir das Basarviertel und sehen den Trommelturm. Anschließend bringt uns der Super-Hochgeschwindigkeitszug in nur knapp 4 1/2 Stunden ins gut 1.000 km entfernte Peking.
16. Tag: Peking: Große Mauer bei Juyongguan (UNESCO-Welterbe) und Sommerpalast (UNESCO-Welterbe). Ausflug zur Großen Mauer bei Juyongguan, wo sich der berühmte Schutzwall zu beiden Seiten der bedeutendsten Passfestung in der Nähe Pekings erstreckt. Anschließend Besuch des Olympiaparks mit dem „Vogelnest“ – eines der modernen Wahrzeichen Pekings. Schließlich erkunden wir den Neuen Sommerpalast der Qing-Kaiser: Die im 18. Jh. als kaiserlicher Witwensitz errichtete Anlage strahlt heute noch kaiserliche Pracht aus.
17. Tag: Peking: Verbotene Stadt (UNESCO-Welterbe) und Himmelstempel (UNESCO-Welterbe). Besuch der Verbotenen Stadt – der Kaiserpalast ist der weltweit größte (UNESCO-Welterebe). Ein ausgiebiger Rundgang bringt uns die Anlage näher. Am Nachmittag besuchen wir den Himmelstempel (UNESCO-Welterbe), mit 273 Hektar das größte kaiserliche Bauensemble der Hauptstadt, wo der Kaiser jedes Jahr um gute Ernten zu beten hatte. Sein zentraler Teil, die Halle des Erntegebets, gilt zudem als Wahrzeichen der Stadt. Anschließend besuchen wir noch eine TCM-Akademie. Nach einem Abschlussspaziergang auf Pekings wichtigster Einkaufsstraße, der Wangfujing, und Abendessen mit Peking-Ente erfolgt der Transfer zum Flughafen.
18. Tag: Peking - Wien - Innsbruck/Graz/München. Flug von Peking nach Wien (ca. 02.50 - 06.50 Uhr). Ggfs. Weiterflug in die Bundesländer bzw. nach München.
LEISTUNGEN:
Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) sowie online Registrierung erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 25 Pers.
HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (landesübliche Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Dusche/WC:
Suzhou ****Jinling Astor Hotel
Shanghai ****Ocean Hotel
Guilin ****Bravo Hotel
Chongqing ****Yi Fei Hotel
Dazu ****Ramada Hotel
Zigong ****Hui Dong Hotel
Shunan ***Shunan Zhuyun Hotel
Leshan ***+Holiday Inn Express Hotel Leshan
Qionglai ****Wen Mai Fang Hotel
Dujiangyuan ****Center International Hotel
Chengdu ****Tianfu Sunshine Hotel
Xi‘an ****Grand Dynasty Culture Hotel
Peking ****Comfort Suites Hotel
! HINWEIS: Sollten wir für die Verbotene Stadt wider Erwarten keine Eintrittskarten bekommen (diese können nicht vorgebucht werden), besuchen wir jene Anlage, die ihr am nächsten kommt: Changling, das Grab des 3. Ming-Kaisers Yongle.
Zustiege
| H | R | Bezeichnung | Termin | Preis pro Person ab | ||
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| Chinas Höhepunkte | 05.04.2027 - 22.04.2027 | 4.440,- € | ||||
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