Frühling in Südafrika

* Wildblumenblüte
* Kaptölpelkolonie Bird Island
* Wildbeobachtungsfahrten inmitten der Kalahari im Kgalagadi Transfrontier Park


Oryx-Antilopen in der Kalahari (C) Christian Kneissl

Wildblumenblüte (C) Christian Kneissl

Kalahari-Löwe (C) Christian Kneissl

Ein Höhepunkt nach dem anderen erwartet Sie auf dieser besonderen Reise: Während sich in den Buchten vor Hermanus unzählige Wale mit ihren Jungen im Meer tummeln, verwandelt sich die Wüste von Namaqualand (ausreichend Sommerregen vorausgesetzt) zu einem bunten Blütenteppich, der in unzähligen Gelb- und Orangetönen strahlt. Ganz andere Eindrücke bieten sich am Ende der Reise: die vielfältige Tierwelt inmitten der rostroten Dünen der Kalahari in der beeindruckenden Landschaft des Kgalagadi Transfrontier Parks wird Sie bei Wildbeobachtungsfahrten im offenen LKW begeistern.


Reiseleitung: Heinz Enne

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München - Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt/München. Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt (ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach Johannesburg.
2. Tag: Johannesburg - Kapstadt. Am Morgen Ankunft in Johannesburg - anschließend Weiterflug nach Kapstadt, wo uns der Reiseleiter empfängt. Bei einem Stadtrundgang entlang der Adderley Street lernen wir einige der wichtigsten Bauten in der schönsten Stadt Südafrikas kennen: Castle of Good Hope, 1666 von 300 Matrosen als Residenz für den ersten Gouverneur am Kap erbaut, Rathaus, St. George’s Cathedral sowie den Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten.
3. Tag: Ausflug Kap der Guten Hoffnung - Simonstown. Vorbei am Tafelberg geht es entlang der wunderbaren Steilküste, die von den „Zwölf Aposteln“ eingerahmt wird, nach Hout Bay und über Simonstown zum Kap der Guten Hoffnung. Die Route gilt als eine der schönsten Küstenstraßen Afrikas. Unvergesslich bleibt der Ausblick vom Cape Point auf das Kap der Guten Hoffnung, das oft als das „schönste Kap der Welt“ bezeichnet wird. Rückfahrt über Simonstown, wo wir die interessante Brillenträger-Pinguin-Kolonie besuchen, und das Weingut Groot Constantia, einen schönen kapholländischen Bau, nach Kapstadt. Keinesfalls
versäumen sollte man die Victoria & Alfred Waterfront, wo zahlreiche Geschäfte und Restaurants zu einem Bummel einladen.
4. Tag: Kapstadt - Kirstenbosch - Hermanus. Am Morgen Besuch des Botanischen Gartens von Kirstenbosch, in dem an den Hängen des Tafelbergs neben vielen anderen Pflanzen u.a. zahlreiche Proteen gedeihen. Weiterfahrt nach Somerset und entlang der Küste nach Hermanus, einem beliebten Badeort, der sich malerisch auf einem Kalkfelsen über dem Atlantik ausbreitet. Mit Glück können wir bei der Fahrt entlang der Walker Bay Wale beobachten.
5. Tag: Walbeobachtung in Hermanus - Stellenbosch. Hermanus gilt weltweit als der Ort, wo man am besten Wale vom Land aus beobachten kann. Ab Mitte Juli kommen die Wale aus der Antarktis zurück, um sich hier in den geschützten wärmeren Gewässern zu paaren, zu kalben und die Jungen großzuziehen. Den Vormittag nutzen wir in Hermanus zum Whalewatching entlang des 12 km langen Klippenpfads. Oder Möglichkeit zu einer ca. 2-stündigen Walbeobachtungs-Bootsfahrt in der Walker Bay (fak. - derzeit ZAR 800,– p.P./ca. € 50,–). Am Nachmittag Weiterfahrt über Franschhoek in das idyllische Stellenbosch - nirgendwo in Südafrika sieht man so viele Häuser im kapholländischen Stil. Bei einer Weinverkostung lernen wir zudem den ausgezeichneten Wein der Region kennen.
6. Tag: Stellenbosch - West Coast NP: Wanderung im Postberg-Reserve - Saldanha. Fahrt Richtung Norden in den West Coast Nationalpark, wo die Schönheit der Westküste jeden Besucher begeistert. Der Park erstreckt sich auf beiden Seiten der 25 km langen Langebaan-Lagune mit ihren goldenen Stränden und dem azurblauen Wasser - dieses ist so warm wie nirgendwo sonst an der Westküste. Mit 256 verschiedenen Vogelarten gehört der Park zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten Südafrikas. Die Lagune mit ihren Inseln bietet zahlreichen Seevogelarten Schutz - am besten kann man sie beobachten, wenn die Flut das erste Wasser wieder in die Lagune drückt. Man findet Sichelstrandläufer, Flamingos, Kormorane, schwarze Austernfischer und weiße Pelikane. Anschließend Fahrt zum Postberg-Reserve - während der Wildblumensaison im südafrikanischen Frühling (August und September, genügend Regen vorausgesetzt) ist das Sandveld mit einem prächtigen Blütenteppich überzogen. Kurze Wanderung im Postberg-Reserve.
7. Tag: Saldanha - Clanwilliam - Sevilla Rock Art Trail - Lambert’s Bay. Auf dem Weg Richtung Norden besuchen wir in Clanwilliam eine Roiboos Fabrik. Die Region der Cederberge ist bekannt für mehr als 2.500 San-/Buschmannzeichnungen, die tw. sehr gut erhalten sind. Fahrt zum Ausgangspunkt des Sevilla Rock Art Trails: Wanderung auf dem 4 km langen Weg entlang des Brandewyn River, der zu einigen Felsnischen/Abris mit beeindruckenden Felsmalereien der San führt, die zwischen 8.000 und 800 Jahre alt sind. Weiterfahrt nach Lambert’s Bay, wo Bartolomeu Dias 1487 vor seiner Kapumrundung als erster Europäer an Land ging.
8. Tag: Lambert‘s Bay: Bird Island - Springbok. Am Morgen Besuch der Bird Island, die wir über einen Pier erreichen - hier leben ca. 150 Vogelarten, vor allem aber eine riesige Kaptölpel-Kolonie mit mehr als 20.000 Exemplaren, sowie zahlreiche Kormorane und Möwen. Von einem Aussichtspunkt aus können wir die Vögel gut beobachten. Am Nachmittag geht es weiter nach Springbok: Die Region Namaqualand wird jedes Jahr (sofern es vorher ausreichenden Niederschlag gab) im August/September von einem farbenprächtigen Wildblumenmeer überzogen, das zu den beeindruckendsten Naturwundern Südafrikas zählt.
9. Tag: Springbok - Wanderung im Goegap Nature Reserve (Hester Malan Garden) - Springbok. Am Vormittag besuchen wir das Hester Malan Naturreservat, wo wir die einmalige Schönheit der dort blühenden Sukkulenten und Aloen kennenlernen. Das Gebiet umfasst Berge und weite sandige Ebenen. Hauptattraktion ist die Wildblumenblüte, die im südafrikanischen Frühjahr die Ebenen in wahre Blütenmeere verwandelt - Wanderung im Goegap Nature Reserve. Über 580 verschiedene Pflanzenarten, von denen viele zu der Gruppe der Sukkulenten gehören, erwarten uns hier - zudem leben hier im Park auch Springböcke, Oryx-Antilopen, Schabrackenschakale und Zebras.
10. Tag: Springbok - Wildblumenblüte im Namaqua-Nationalpark - Springbok. Ausflug über Kamieskroon in den Namaqua-Nationalpark: Nach dem Winterregen im Juli und August verwandeln sich die Ebenen zwischen den Granithügeln und Bergzügen der Kamiesberge plötzlich zu einem farbenprächtigen Blütenteppich. Besonders beeindruckend ist das Skilpad Wildflower Reserve, das Herzstück des Parks - kurze Wanderung. Trotz des ariden Klimas findet man hier mehr als 3.000 verschiedene Pflanzenarten, von denen 1.000 endemisch sind, darunter viele Aloen und Sukkulenten. Die Sonne über dem meist wolkenlosen Himmel bringt die Farben der Blumen zum Leuchten - dabei dominiert das Gelb-Orange der Namaqualand-Daisies (Kapkörbchen).
11. Tag: Springbok - Augrabies Falls-Nationalpark. Fahrt zunächst durch eine schroffe, bergige Landschaft mit vereinzelten Köcherbäumen - Baumaloen, die die Fähigkeit besitzen, Wasser in ihrem Stamm zu speichern und so Dürreperioden zu überstehen. Weiter durch weite ebene Steppenlandschaften Richtung Osten - unterwegs sehen wir die aufwändigen, ineinander verwobenen Nester der kleinen gelben Siedelwebervögel, die wie Heusäcke an den Strommasten hängen. Im Augrabies Falls-Nationalpark stürzt der Orange River/Oranje zwischen bizarren Granitklippen über mehrere Stromschnellen insgesamt 191 m in die Tiefe. Entlang des Weges sind Klippschliefer zu beobachten.
12. Tag: Augrabies Falls - Kgalagadi Transfrontier Park: Wildbeobachtungsfahrt bei Twee Rivieren. Am Vormittag Fahrt über ausgewaschschene Felsplateaus und vorbei an zerklüfteten Gesteinsformationen zu einigen Aussichtspunkten entlang des Canyons des Orange River. Über Upington geht es anschließend weiter Richtung Kalahari-Wüste in den Kgalagadi Transfrontier Park, eines der interessantesten und besten Wildreservate Südafrikas. Am Nachmittag erste Wildbeobachtungsfahrt in offenen Geländefahrzeugen.
13. und 14. Tag: Kgalagadi Transfrontier Park: Twee Rivieren. An beiden Tagen unternehmen wir jeweils Wildbeobachtungsfahrten im Nationalpark. Der Kalahari Gemsbok Nationalpark in Südafrika wurde 1999 mit dem angrenzenden Gemsbok Nationalpark in Botsuana zusammengelegt und auf Kgalagadi Transfrontier Park umbenannt. Das riesige Wildreservat mit einer Fläche von 36.000 qkm (fast so groß wie die Schweiz) gibt Einblick in die faszinierende Landschaft der Kalahari mit ihren orangeroten Dünenketten und der speziell an die Trockensavanne angepassten Tierwelt. Das Wild kann auf der Nahrungssuche ungehindert durch beide Teile des Parks über die Grenze streifen. Neben Oryx-Antilopen können wir in den Trockentälern des Nossob und des Auob Flusses große Herden von Springböcken und Gnus, Strauße, Kalahari-Löwen, Greifvögel u.v.m. beobachten. Entlang der Pisten stehen Kameldornbäume und Akazien, die die langen Trockenperioden von mehr als 10 Monaten überstehen können.
15. Tag: Kgalagadi Transfrontier Park - Upington - Kuruman. In rascher Fahrt geht es heute über Upington in die Oasenstadt Kuruman, die inmitten der trockenen Weiten des Kalahari-Beckens liegt. Etwas außerhalb des Ortes liegt die Moffat-Missionsstation, die vom schottischen Missionar Robert Moffat gegründet wurde. Die Missionsstation wurde damals zur Ausgangsbasis für die (ursprünglich Missions-) Reisen von David Livingstone ins Herz des Schwarzen Kontinents.
16. Tag: Kuruman - Johannesburg - Frankfurt/München. Fahrt durch die endlosen Weiten der Nordwest-Provinz nach Johannesburg, der größten Stadt Südafrikas - kurze Stadtrundfahrt. Anschließend Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Frankfurt (ca. 19.20 - 06.10 Uhr) oder München (ca. 20.35 - 07.20 Uhr).
17. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Innsbruck/Graz. Am Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - Weiterflug nach Österreich.

LEISTUNGEN

  • Linienflug mit SAA (South African Airways) bzw. Lufthansa über Frankfurt/München und Johannesburg nach Kapstadt und von Johannesburg retour
  • Rundfahrt mit einem südafrikan. Reisebus/Kleinbus mit AC
  • 9 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung), 4 Übernachtungen in Nationalpark-Lodges (Bungalows im Augrabies Falls Nationalpark und im Kgalagadi Transfrontier Park) sowie 1 Nacht in einem guten Gästehaus in Kuruman, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension mit Frühstücksbuffet vom 2. Tag abends bis 16. Tag morgens (kein Abendessen am 3. Tag)
  • Eintritte: Cape of Good Hope Reserve, Simonstown (Pinguinkolonie), Kirstenbosch (Botanischer Garten), West Coast-Nationalpark, Bird Island, Sevilla Rock Art Trail, Goegap Nature Reserve, Namaqua NP, Augrabies Falls-Nationalpark, Kgalagadi Transfrontier Park
  • 1 Wildbeobachtungsfahrt am Nachmittag und 2 ganztägige Wildbeobachtungsfahrten mit offenem LKW im Kgalagadi Transfrontier Park
  • Weinverkostung in Stellenbosch
  • 1 Polyglott on tour „Südafrika“ je Zimmer
  • qualifizierte deutschsprachige südafrikanische Reiseleitung (bei kleiner Gruppengröße bis 10 Pers. ist d. Reiseleiter gleichzeitig Fahrer/=Driverguide)
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 520,– ab Österreich, € 420,– ab Frankfurt und München)

Gültiger Reisepass erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC:
Kapstadt ****„The President Hotel“, Bantry Bay
Hermanus ***„The Windsor Hotel“
Stellenbosch ****„The Devon Valley Hotel“
Saldanha ***„Protea Hotel by Marriott Saldanha Bay“
Lambert‘s Bay ***„Lambert‘s Bay Hotel“
Springbok ***Hotel „Springbok Inn“
Augrabies Falls „Main Falls Rest Camp“
Kgalagadi NP „Twee Rivieren Rest Camp“ (innerhalb des Parks)
Kuruman „Sable Inn Guest House“

HINWEIS: Die Wildblumenblüte in Namaqualand ist ein Naturphänomen, das ausreichend Niederschlag voraussetzt und daher nicht garantiert werden kann. Die Wildblumen öffnen ihre Blüten nur bei Sonnenschein. Sollte die Wildblumenblüte aufgrund zu geringen Niederschlags entfallen, wird am 9. und 10. Tag das Programm etwas abgeändert (z.B. Besuch des Minenmuseums oder Ausflug an die Küste oder Besuch einer Farm).
Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

>> VORINFORMATIONSBLATT: Südafrika
>> PDF vom Zusatztermin (19.08. - 04.09.2018)
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Zustiege

FRANKFURT, FLUGHAFEN
GRAZ, FLUGHAFEN
INNSBRUCK, FLUGHAFEN
LINZ, HÖRSCHING/FLUGHAFEN
MÜNCHEN, FLUGHAFEN
SALZBURG, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Nicht buchbar Nicht buchbar Frühling in Südafrika 15.08.2018 - 31.08.2018 3.490,- €    
Buchbar Buchbar Frühling in Südafrika 19.08.2018 - 04.09.2018 3.490,- €  
Buchbar Buchbar Frühling in Südafrika 16.08.2019 - 01.09.2019 3.490,- €  


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