Große Namibia Rundreise - Chobe NP/Botsuana - Viktoria Fälle/Simbabwe

Fish River Canyon - Namib-Wüste - Cape Cross - Twyfelfontein - Himba-Dorf -  Etoscha-NP - Caprivi-Streifen - Chobe-NP - Viktoria Fälle


Wanderung zur Dead Vlei (C) Christian Kneissl


Herero-Frauen (C) Mag. Peter Brugger

Namibia – reich an Naturattraktionen ist das einzigartige Land im Südwesten Afrikas: Hell leuchten die Dünen der Namib-Wüste vor dem Horizont, bizarr strecken die hohen Köcherbäume ihre kargen Äste in die Lüfte, tief frisst sich der Fish-River Canyon in die Landschaft. Mehr als 5000 Jahre alt sind die Gravuren auf den Felsen von Twyfelfontein, die Schöpfer dieser Darstellungen von Jagd- und Tierszenen waren steinzeitliche Jäger, die dem Wild auflauerten.Und Namibia hat mit dem Etoscha-Nationalpark eines der schönsten Tierreservate Afrikas zu bieten: Elefanten, Springböcke, Zebras, Oryxantilopen und zahlreiche Vogelarten gibt es bei Wildbeobachtungsfahrten zu erleben. Ein besonderes Erlebnis ist die Übernachtung in der Okaukuejo-Lodge im Etoscha-NP: in unmittelbarer Nähe der Lodge ist ein von Wildtieren reich frequentiertes Wasserloch, das nächtens beleuchtet ist … Sinnvoll ist unsere Kombination mit Chobe NP und Viktoria Fällen: Am Chobe-River kommt man – geborgen im sicheren Boot – auf Tuchfühlung mit großen Elefantenherden, der Sonnenuntergang über dem Marschland ist ein unvergleichliches Erlebnis. Und die beeindruckenden Viktoria-Fälle am Sambesi setzen einen donnernden und zuweilen nassen Schlusspunkt hinter die 18-tägige NaturErlebnisReise im südlichen Afrika.


Reiseleitung:
08.05. - 25.05.2018   Claus Putensen
24.07. - 10.08.2018   Mag. Friedrich Lehner
07.08. - 24.08.2018   Claus Putensen
02.10. - 19.10.2018   Claus Putensen
09.10. - 26.10.2018   Mag. Enrico Gabriel
23.10. - 09.11.2018   Claus Putensen

1. Tag: Wien/ Linz/ Salzburg/ Graz/ Innsbruck - Frankfurt/ München - Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt bzw. München. Am Abend Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt (ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach Johannesburg.
2. Tag: Johannesburg - Windhoek. Am Morgen Ankunft in Johannesburg - anschließend Weiterflug nach Windhoek, wo uns eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Namibias erwartet, u.a. zur neugotischen Christuskirche, zum Tintenpalast (Sitz des Parlaments) und zur Alten Feste mit dem Unabhängigkeitsmuseum über der Stadt.
3. Tag: Windhoek - Köcherbaumwald - „Spielplatz der Riesen“ - Keetmanshoop. Lange Fahrt auf asphaltierter Straße in den Süden des Landes nach Keetmanshoop: Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum „Spielplatz der Riesen“ mit bizarren Felsformationen sowie zum berühmten Köcherbaumwald mit seinen bis zu acht Meter hohen Aloe-Bäumen, einem der Wahrzeichen des Landes, wo wir den Sonnenuntergang genießen.
4. Tag: Ausflug Fish River Canyon. Tagesausflug zum eindrucksvollen Fish River Canyon im Richtersveld Transfrontier Park, mit bis zu 550 m Tiefe der größte Canyon Afrikas und eines der größten Naturwunder des Kontinents. Eine Wanderung entlang des Canyon-Randes ermöglicht Ihnen einen Einblick in dieses Naturwunder (ca. 1 Std.). Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Keetmanshoop.
5. Tag: Keetmanshoop - Namib Naukluft-NP. Ab heute sind wir fast ausschließlich mit dem Bus auf guten Schotterstraßen unterwegs. Nordwärts geht es über Helmeringhausen zum Rand der Namib-Wüste, der ältesten Wüste unseres Planeten, sowie zum Namib Naukluft-Nationalpark, mit knapp 50.000 qkm der größte Nationalpark Afrikas (UNESCO-Welterbe).
6. Tag: Namib Naukluft-NP: Dead Vlei/Sossusvlei - Sesriem - Düne 45. Am frühen Morgen Ausflug entlang zahlreicher Dünenkämme in den Namib Naukluft-Park. 5 km vor dem Sossusvlei endet die kurze Asphaltstraße: Von hier geht es nur mehr mit 4x4 Shuttle weiter (inkl.). Wanderung zum Dead Vlei (Gehzeit ca. 2 Std. hin/retour): Wie das Sossusvlei entstand es durch Versanden des Tsauchab, der ursprünglich bis zum gut 50 km entfernten Atlantik floss. Im Dead Vlei stehen abgestorbene Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas nur sehr langsam verwittern - ein Traum für Fotografen. Oder Aufenthalt im Sossusvlei, einer von mächtigen Dünen umgebenen Salz-Ton-Pfanne, und kurzer Spaziergang zum Nara-Vlei. Die bis zu 300 m hohen Dünen zählen zu den höchsten der Welt. Rückfahrt in die Sesriem-Region: Wanderung in den wunderbaren Sesriem Canyon mit seinen bis zu 30 m hohen, fast senkrecht aufragenden Felswänden.
7. Tag: Namib Naukluft-Park - Kuiseb Canyon - Walvis Bay - Swakopmund (Dorob-NP). Fahrt durch die einzigartige Küstenwüstenlandschaft des Namib Naukluft Parks - die extreme Trockenheit der Namib ist auf küstennahe kalte Meeresströmungen zurückzuführen. Die Namib begleitet uns bis zu den bizarren Erosionslandschaften des Kuiseb Canyon und weiter nach Walvis Bay. In der weitläufigen Lagune kann man Pelikane, vielleicht auch Flamingos erleben, die im seichten Wasser nach Nahrung suchen. Zwischen Walvis Bay und Swakopmund liegt der Dorob Nationalpark - in der Sprache der Topnaar „Wasser, das im Sand versickert“. Am Nachmittag erreichen wir entlang mächtiger Dünenketten Swakopmund, den beliebtesten Ferienort an Namibias Atlantikküste, bekannt auch für seine deutsche Architektur.
8. Tag: Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein. Entlang der nebelreichen Küste geht es zunächst zum Cape Cross, wo der Portugiese Diego Cao als erster Europäer 1484 die namibische Küste erreichte. Hier kann man zwischen 80.000 und 200.000 südafrikanische Seebären (Ohrenrobben) aus nächster Nähe an der Küste oder im Wasser beobachten. Am Nachmittag erreichen wir nach langer Fahrt entlang des Brandbergmassivs das Ugab Valley inmitten der schier endlosen Halbwüste des Bushvelds. Übernachtung in Twyfelfontein.
9. Tag: Twyfelfontein - Versteinerter Wald - Palmwag. Wir bestaunen die einzigartigen Felsritzzeichnungen in Twyfelfontein - mehr als 2000 Gravuren mit Jagd- und Tierszenen an einem Berghang inmitten einzigartiger Felslandschaft. Schöpfer dieser Darstellungen waren steinzeitliche Jäger, die vor mehr als 5000 Jahren dem Wild an den Wasserstellen auflauerten. Kurze Fahrt zum Versteinerten Wald, wo bis zu 25 m lange Baumstämme vor 200 Mio. Jahren versteinerten. Neben fossilem Holz sehen wir auch urzeitliche Pflanzen, die Welwitschia mirabilis, benannt nach dem österreichischen Botaniker Welwitsch. Durch das landschaftlich überaus reizvolle Damaraland erreichen wir am Nachmittag unsere Lodge in Palmwag.
10. Tag: Palmwag: Himba-Dorf - Etoscha NP: Okaukuejo. Am Morgen Fahrt nach Kamanjab, wo wir ein Himba-Dorf besuchen. Das Siedlungsgebiet der Himba liegt eigentlich im nördlich angrenzenden Kaokoveld. Im Jahr 1999 wurde in Kamanjab das Otjikandero Himba Waisendorf Projekt gegründet, das auch besucht werden kann. Himba-Waisenkindern wird hier die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit einigen Himba-Frauen in ihrer ursprünglichen Tradition aufzuwachsen. Die Himba sind ein traditionell lebendes Volk, das sich bis jetzt kaum den modernen Lebensformen angepasst hat. Am späten Nachmittag erreichen wir das Anderson Gate, das südliche Tor zum Etoscha Nationalpark. Übernachtung in der Okaukuejo Lodge mit ihrem wildreichen Wasserloch, eines der schönsten Erlebnisse Afrikas.
11. Tag: Etoscha NP: Okaukuejo - Namutoni - Mokuti. Den Tag verbringen wir im weltberühmten Etoscha Nationalpark, der bereits 1907 vom deutschen Gouverneur von Lindequist zum Schutzgebiet erklärt wurde. Der Name Etoscha bedeutet in Oshivambo „großer weißer Platz“: Die weiß schimmernde Etoscha Pfanne, ein ausgedehntes Tiefland (140 km x 50 km), ist nur in manchen Regenzeiten mit Wasser gefüllt. Richtung Osten geht es quer durch den Etoscha Nationalpark zu mehreren natürlichen und künstlich angelegten Wasserlöchern mit vielfältigen Lebensräumen im südöstlichen Teil des Nationalparks. Hier bieten sich die besten Möglichkeiten, Antilopen, Zebras, Giraffen, Strauße, Elefanten und vielleicht auch Löwen anzutreffen. Übernachtung in der Mokuti Etosha Lodge am östlichen Parkrand.
12. Tag: Mokuti - Otjikoto-See - Grootfontein - Rundu. Fahrt zum geheimnisumwitterten Otjikoto-See: Der fast kreisrunde, 55 m tiefe See entstand durch den Einbruch einer Karsthöhle. Nördlich von Grootfontein verändert sich das Land stark - auf unserem Weg passieren wir zahlreiche kleine Dörfer, entlang der Straßen sehen wir Händler mit Schnitzereien oder Brennholz; man fühlt sich mit einem Schlag nach Schwarzafrika versetzt. Weiterfahrt zu unserer Lodge nahe Rundu, der einzigen größeren Stadt im Kavango-Land.
13. Tag: Rundu - Bagani - Caprivi Streifen - Kwando River: Bwabwata-NP - Wildbeobachtungsfahrt. Parallel zum Okavango River geht es heute nach Bagani und weiter durch den schmalen Caprivi Streifen - geplant als Verbindung vom deutschen Südwestafrika zu den deutschen Kolonien im Osten Afrikas - an den Kwando (= Chobe) River. Der Caprivi Streifen gehört zur Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area - einem grenzüberschreitenden Natur- und Landschaftsschutzgebiet im Südlichen Afrika; mit 444.000 qkm soll es das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde werden. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wildbeobachtungsfahrt: Zuerst geht es mit dem Boot über den Kwando zu den Fahrzeugen im Bwabwata-Nationalpark. Knapp 3-stündige Fahrt zu einem Altwasser des Kwando, wo wir die Möglichkeit haben, Elefanten, Flusspferde, Büffel, Giraffen, Zebras, Kudus, Impala-Antilopen und Krokodile zu sehen.
14. Tag: Kongola - Kasane - Chobe-Nationalpark/Botsuana: Bootsfahrt Chobe River (fak.). Fahrt an die Grenze zu Botsuana und nach Kasane, am Ufer des Chobe River und am Rand des Chobe-Nationalparks gelegen. Am Nachmittag Möglichkeit zur fakultativen Wildbeobachtungsfahrt mit dem Boot auf dem Chobe (nicht inkludiert, ca. US$ 40,– p.P. - Voranmeldung beim Reiseleiter notwendig).
15. Tag: Chobe-NP: Wildbeobachtungsfahrten mit dem Geländewagen und dem Boot. Der Chobe Nationalpark, einer der schönsten und wildreichsten Nationalparks weltweit, ist 11.000 qkm groß und beherbergt riesige Elefanten- und Büffelherden sowie zahlreiche Raubtiere. Auch die Vogelwelt ist einzigartig - mit Schlangenhalsvögeln, Reiherarten, Ibissen, Eisvögeln, Marabus u.v.m. Die Landschaft wechselt zwischen weiten Ebenen und Wald- und Buschlandschaften nahe dem Flussufer. Am Vormittag unternehmen wir eine Wildbeobachtungsfahrt in offenen Geländewägen und werden mit etwas Glück auch Löwen sehen. In der Mittagspause Möglichkeit zum Erholen am Pool. Am Nachmittag erwartet uns eine abwechslungsreiche Bootsfahrt mit Elektrobooten auf dem Chobe River, wobei wir vom Boot aus Elefantenherden am Flussufer beobachten können, aber auch Büffel, Nilpferde, Krokodile, Antilopen, Nilwarane und Fischadler sehen - zum Teil aus nächster Nähe. Sonnenuntergang über dem unvergleichlichen Marschland.
16. Tag: Kasane - Viktoria Fälle/Simbabwe. Am Vormittag geht es mit Kleinbussen von Kasane an die Grenze zu Simbabwe und weiter zum Hotel nahe Victoria Falls. Am Nachmittag erleben wir am Sambesi den abschließenden Höhepunkt dieser Reise, die eindrucksvollen Viktoria Fälle. Spaziergang im Victoria Falls Nationalpark von der Livingstone-Statue (er hatte 1855 die Fälle entdeckt) entlang der zahlreichen Katarakte, über die der Sambesi unter Getöse in eine mehr als 100 m tiefe Schlucht stürzt, zur Grenzbrücke nach Sambia. 
17. Tag: Viktoria Fälle - Johannesburg - Frankfurt/ München. Am Morgen Aufenthalt in Victoria Falls - Möglichkeit zu einem nochmaligen Besuch der Wasserfälle bzw. zu einem Rundflug mit Helikoptern (Dauer 13 - 25 Min., Preis ca. US$ 150,– bis 284,– p.P.) über die Viktoria Fälle. Am späten Vormittag Transfer zum Flughafen Victoria Falls. Um ca. 13.30 Uhr Rückflug nach Johannesburg und weiter nach Frankfurt (ca. 19.20 - 06.10 Uhr) oder München (ca. 20.35 - 07.20 Uhr).
18. Tag: Frankfurt/ München - Wien/ Linz/ Salzburg/ Graz/ Innsbruck. Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - anschließend Weiterflug nach Österreich.

Leistungen:

  • Linienflug mit SAA/South African Airways über Frankfurt/München und Johannesburg nach Windhoek und von Victoria Falls über Johannesburg retour
  • Rundfahrt lt. Programm (bis 14. Tag abends) mit einem namibischen Bus/Kleinbus mit AC oder Schiebefenstern
  • Transfers mit Kleinbussen von der Chobe Safari Lodge nach Victoria Falls (16. Tag) sowie in Victoria Falls (17. Tag)
  • 15 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen): 2. Tag abends bis 17. Tag morgens, am 7. Tag nur Frühstück
  • Eintritte: Köcherbaumwald, Fish River Canyon, Namib Naukluft-Park, Cape Cross, Twyfelfontein, Versteinerter Wald, Himba-Dorf, Etoscha-NP, Otjikoto See, Bwabwata-NP, Chobe-NP, Victoria Falls-NP
  • je 1 Wildbeobachtungsfahrt im Bwabwata Nationalpark sowie im Chobe Nationalpark mit offenen Geländefahrzeugen
  • Geländewagenshuttle in das Sossusvlei
  • 1 Bootsfahrt auf dem Chobe River
  • 1 Polyglott on tour "Namibia" je Zimmer
  • qualifizierte deutschsprachige namib. od. österr. Reiseleitung (bei kleiner Gruppengröße ist Ihr Reiseleiter gleichzeitig der Fahrer)
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 630,- ab Österreich, € 530,- ab D)

Gültiger Reisepass und Visum Simbabwe erforderlich. Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.


 

Nicht Inkludiert:

  • Visum Simbabwe (derzeit US$ 30,- p.P.) - an der Grenze erhältlich
  • Einreisesteuer Botsuana (€ 27,-)

Hotelunterbringung: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC:
Windhoek ****"Safari Court Hotel"  (5 km vom Zentrum)
Keetmanshoop ***"Canyon Hotel"  (1 km vom Zentrum)
Namib ****"Namib Desert Lodge"  (ca. 60 km vom Park)  
Swakopmund ***"The Delight Hotel"  (im Zentrum)
Twyfelfontein ***"Twyfelfontein Lodge"  (im Twyfelfontein-Tal)
Palmwag ***"Palmwag Lodge"  
Etoscha/1. N. "Okaukuejo Lodge"  (NWR-Resort im Etoscha NP)
Etoscha/2. N. ****" Mokuti Etosha Lodge"  (4 km außerhalb des Parks)
Rundu ****"Hakusembe River Lodge"  (16 km von Rundu)  
Caprivi NP ***"Namushasha Lodge"
Kasane ****"Chobe Safari Lodge"  (am Rande des Parks)
Victoria Falls ****"AZambezi River Lodge"  (5 km von den Fällen)

>> VORINFORMATIONSBLATT: Namibia

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