Algeriens schönste Oasen am Rande des Großen Erg

* Ausflug zur antiken römischen Stadt Tipasa am Mittelmeer (UNESCO-Welterbe)


Kerzaz (C) frans lemmens / Alamy Stock Photo


Tipasa (C) Seddik Mehiri

Algier (C) Leonid Andronov/stock.adobe.com

El-Atteuf/M`Zab Tal bei Ghardaia (C) Leonid Andronov/stock.adobe.com

Eine der ersten Reisen der Kneissl Touristik führte bereits Weihnachten 1984 an den Rand der riesigen Dünen des Großen Westlichen Erg zu den schönsten Oasen zwischen Béchar und Ghardaia. Wie Perlen an einer Perlenkette liegen sie aufgefädelt. Ausgehend von Algier mit seiner Kasbah (UNESCO-Welterbe) reisen wir in die einzigartige Naturwunderwelt am Rande des "Großen Sandmeeres" . Sie werden begeistert sein von den Oasenstädten, die sich sehr unterschiedlich präsentieren: Archetypisch ist das Bild der Palmenoasen Taghit oder Kerzaz vor der Kulisse der mächtigen Dünenkämme. Timimoun im Süden unserer Route am Rande einer großen Salzpfanne darf sich mit Fug und Recht die "rote Oase"  nennen - aus dem rötlichen Lehm wurde die Festung und der gesamte Ort erbaut. Als letzten Punkt in der Sahara erreichen wir Ghardaia, die Wüsten-Pentapolis: Die fünf Siedlungen im MZab Tal mit ihren fruchtbaren Palmengärten zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den Abschluss der Reise bildet ein kurzer Ausflug nach Tipasa (UNESCO-Welterbe), eine antike römische Siedlung, die in herrlicher Lage am Mittelmeer liegt.


Reiseleitung: Dr. Ingrid Thurner

1. Tag: Wien/Frankfurt - Algier. Möglichkeit für ÖBB- oder SMS-Anreise nach Wien - Linienflug mit Air Algerie von Wien und Frankfurt nach Algier (ca. 15.50 - 18.50 Uhr) - Transfer zum Hotel. Algier, die "weiße Stadt" , zählt zu den interessantesten Städten Nordafrikas und zählt aufgrund der beeindruckenden Kasbah zum UNESCO-Welterbe.
2. Tag: Algier - Béchar. Heute wollen wir uns etwas Zeit nehmen, um Algier näher zu erkunden - die Stadt am Mittelmeer präsentiert sich mit schönen Jugendstilhäusern und Arkaden aus der französischen Kolonialzeit. Einen Blick in die Geschichte wagen wir beim Märtyrer-Denkmal, das an die rund eine Mio. Opfer des Befreiungskrieges in den Jahren 1954 - 1962 erinnert. Von hier bietet sich aber auch ein schöner Ausblick. Nicht weit entfernt liegt der Botanische Garten von Algier - der Jardin dEssai du Hamma: Ursprünglich sollte er Siedlern dienen, um sie mit Pflanzen für ihre Farmen zu versorgen. Knapp 120 Jahre später zeigt er sich prächtig mit vielen exotischen Pflanzen. Letztlich tauchen wir in zwei schöne Museen ein - das Museum der Antike sowie in einem alten maurischen Palast das Bardo-Museum, das sich der Frühgeschichte des Landes widmet. Nach dem Abendessen in Algier geht es zum Flughafen - am Abend Flug nach Béchar (ca. 22.20 - 23.50 Uhr) und Transfer zum Hotel.
3. Tag: Béchar - Taghit - Beni Abbès. Von Béchar starten wir heute am frühen Morgen unsere Fahrt zu den ersten Oasen - über ein Felsplateau erreichen wir nach knapp 3-stündiger Fahrt die Ausläufer des Großen Westlichen Erg - der Kontrast der bis zu 200 m hohen Dünen könnte nach der Steinöde nicht beeindruckender sein. Direkt am Rande des Sandmeers erhebt sich auf einem Hügel direkt vor den Dünen Taghit, das seit der Antike besiedelt ist. Wir streifen durch die leider verfallene Altstadt und schauen in einen Oasengarten: Dank des uralten Bewässerungssystems der Foggaras können hier zwischen den Palmen Getreide, Kaktusfeigen und Granatäpfel gedeihen. Ein kurzer Abstecher führt uns bei der Oase Igli zu schönen Felsritzzeichnungen. Am Nachmittag erreichen wir die Oase Beni-Abbès mit der Eremitage La Fraternité. Hier war die erste Station von Charles de Foucauld als Mönch: er wirkte inmitten der Wüste als Missionar. Der Regisseur Bernardo Bertolucci drehte hier viele Szenen zu seinem Film "Himmel über der Wüste"  - nach dem Roman des Amerikaners Paul Bowles.  
4. Tag: Beni Abbès - Kerzaz - Timimoun. Wir folgen dem Saoura-Tal südwärts, passieren Fossilienfundstellen und befestigte Wohnburgen, sog. Ksour, bis wir Kerzaz erreichen. Vielleicht noch eindrucksvoller als in Taghit schmiegt sich hier die Oasensiedlung an die Dünenberge des Großen Erg. Wie in allen Oasen nutzt man die Bewässerung für riesige Haine von Dattelpalmen. Vorbei an den kleineren Oasen Timoudi und Ksabi erreichen wir am Abend Timimoun und genießen vom Hotel den Blick über die Oase und die Dünen des Erg.
5. Tag: Timimoun und Umgebung. In der "roten Oase" , der größten Oase des Westlichen Erg, zeigen sich noch Anklänge der Sub-Sahara-Architektur, aus Zeiten als hier große Karawanen durchzogen. Zu Fuß geht es in den alten Teil der verwinkelten Oasen-Siedlung, zum Markt sowie zum ehemaligen Hotel Oasis Rouge - es erinnert an eine alte Karawanserei; heute ist hier ein Museum für die Architektur der Oasen untergebracht. Ein Ausflug führt uns zu Marabuts (Heiligengräber) und zu ehemaligen und kaum noch bewohnten Lehm-Wohnburgen, wie Ighzer, Ouled Said, Aghlad und Tala. In den ursprünglichen Palmenhainen lernen wir die Foggaras, ein noch heute genutztes traditionelles Wasserverteilungssystem kennen. Timimoun liegt am Rande einer großen Sebkha, hinter der sich die Dünen aufbauen, die wir zum Sonnenuntergang besuchen. Abends Rückkehr nach Timimoun.
6. Tag: Timimoun - El Goléa. Auf guter Straße führt eine lange Etappe über Felsplateaus, bis wir bei der großen Oase El Goléa/El Ménia in unendlich weite Dattelpalmenpflanzungen eintauchen. Das angenehme Klima und die Wasserqualität lassen die Oase besonders fruchtbar gedeihen. Am Abend oder nächsten Morgen besuchen wir das kleine Sahara-Museum mit interessanten geologischen Funden und prähistorischen Artefakten.  
7. Tag: El Goléa - Ghardaia. Am Morgen steigen wir über enge Gassen auf zum alten Ksar und genießen den herrlichen Rundblick, u.a. auf den großen Salzsee. Am Rand der Oase liegt die katholische Josefskirche, in der Charles de Foucauld begraben liegt. Durch Steinwüste und entlang großer Dünenketten fahren wir zum Tal des Oued M`Zab, nach Ghardaia mit seinen fünf unabhängigen und befestigten Oasen: Ghardaia, Melika, Beni Isguen, Bou Noura und El-Atteuf - aufgrund der einzigartigen Architektur Teil des UNESCO-Welterbes. Auch wenn sie langsam zusammenwachsen, konnte sich doch jeder der Orte seinen speziellen Charakter und eine eigenständige Anmutung bewahren.
8. Tag: Oued MZab Siedlungen. Während die pastellfarbigen, gestaffelten Häuser in Ghardaia beeindrucken, ist es die El-Atteuf-Moschee und in Melika das Heiligengrab, von dem sich der Architekt Le Corbusier inspirieren ließ. Beni Isguen gilt als die Heilige Stadt der Pentapolis und ist noch immer von einer Mauer umgeben. Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit, um die einzelnen Ortschaften besser kennenzulernen.
9. Tag: Ghardaia - Algier. Früh am Morgen geht es zum Flughafen - Rückflug nach Algier (ca. 08.15 - 09.45 Uhr). Heute wollen wir in Algier die schöne Altstadt und das UNESCO-Welterbe der Kasbah erkunden. Sie stammt zum größten Teil aus der osmanischen Zeit. Zwischen den schönen Moscheen wie der Safir- oder der El-Kebir-Moschee winden sich enge Gassen durch das Ensemble schöner alter Ziegelhäuser. Wir besuchen die Bastion 23 und fahren zur Basilika Unserer lieben Frau von Afrika, die sich in einzigartiger Lage über der Bucht erhebt.
10. Tag: Ausflug Tipasa (UNESCO-Welterbe). Westlich von Algier liegt am Mittelmeer Tipasa - von den Phöniziern gegründet, von den Römern zu einer Militärkolonie ausgebaut. In idyllischer Küstenlage finden wir die Überreste der Bäder, des Theaters sowie des antiken Hafens. Albert Camus hat dem Ort ein literarisches Denkmal gesetzt (zum Weiterlesen: "Hochzeit des Lichts"  und "Heimkehr nach Tipasa" ). An unserem letzten Tag genießen wir in einem Fischrestaurant frischen Fisch und besichtigen danach das eindrucksvolle königlich-mauretanische Mausoleum aus dem 3. Jh. v.Chr., wo der Berberkönig Juba II und seine Gattin Kleopatra Selene, die Tochter von Kleopatra, begraben sind. Rückkehr nach Algier.
11. Tag: Algier - Wien/Frankfurt. Am Morgen Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Wien (ca. 09.00 - 11.20 Uhr) und Frankfurt.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Air Algerie nach Algier und retour
  • Inlandsflüge: Algier - Béchar, Ghardaia - Algier
  • Rundfahrt und Ausflüge mit Bussen/Kleinbussen mit AC
  • 3 Nächte im ****Hotel in Algier (Landes-Klassifizierung) u. 7 Nächte in guten Oasen-Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension, zusätzlich vom 3. - 8. Tag einfache Mittagessen (tw. Picknick, tw. in lokalen Restaurants), Fischessen am 10. Tag
  • Eintritte lt. Programm
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung, lokale Führer
  • 1 Trescher Reiseführer "Algerien"  je Zimmer
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 122,-)

Gültiger Reisepass (bei Einreise mindestens noch 6 Monate), Visum für Algerien und obligatorische Reiseversicherung erforderlich.
Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.



NICHT INKLUDIERT: Visum für Algerien - derzeit € 100,-

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC
Algier: ****"New Day Hotel"
Béchar: Hotel "Wakda"
Beni Abbès: ***/*Hotel "Rym"
Timimoun: ***Hotel "Gourara"
El Goléa: Hotel "El Boustene"
Ghardaia: Hotel "El Djanoub"

! HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass es eine partielle Reisewarnung für die Grenzgebiete von Algerien gibt (nicht Ihre Reiseregion).

>> VORINFORMATIONSBLATT: Algerien
>> zum PDF der Reise

Zustiege

WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Algeriens schönste Oasen am Rande des Großen Erg 03.11.2021 - 13.11.2021 2.750,- €  
Buchbar Buchbar Algeriens schönste Oasen am Rande des Großen Erg/mit Oran 25.12.2021 - 05.01.2022 2.890,- €  


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