Höhepunkte Sardiniens

Smaragdgrüne Küsten mit weißen Stränden, prähistorische Nuraghen, bizarre rote Felsen und wilde Bergwelt mit immergrüner Macchia


Küste bei Cagliari (C) Marcin Krzyzak/Fotolia.com


Castelsardo (C) Ekaterina Pokrovsky - stock.adobe.com/Fotolia.com


Sardinien ist ungezähmte, wilde Natur mit smaragdgrünen Küstenabschnitten, endlosen Stränden, roten Felsen und grüner Macchia. Wir bewundern prähistorische Nuraghen (Turmbauten der Bonnanarokultur) und bizarre Felsen. Und genießen 8 wunderbare Tage auf einer der schönsten Inseln im Mittelmeer.


Reiseleitung:
01.06. - 08.06.2019   MMag. Dr. Gerfried Mandl
14.09. - 21.09.2019   Michaela Notarpietro

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck bzw. Linz - Wien - Olbia - Porto Cervo - Costa Smeralda - Arzachena. Zuflüge am Morgen nach Wien bzw. AIRail ab Linz. Flug mit Austrian (ca. 9.40 - 11.30 Uhr) nach Olbia. Fahrt entlang des Golfs von Marinella nach Porto Cervo, das in den 60iger Jahren des 20. Jh. vom Aga Khan erschlossen wurde und bis heute ein mondänes Urlaubsparadies ist. In Arzachena besichtigen wir das Gigantengrab Coddu Vecchiu: Die gewaltigen Grabbauten aus der Zeit um 1600 v. Chr., die den Beginn der Nuraghen-Kultur kennzeichnen, sind bis zu 15 m lange Grabkammern, die mit gewaltigen Steinplatten oder aufgetürmten Steinen abgedeckt sind.
2. Tag: Arzachena - Santa Teresa Gallura - Castelsardo - Porto Thorres - Alghero. Fahrt durch die Bergwelt der Gallura mit ihren Korkeichenwäldern und Granitlandschaften in das hübsche Städtchen Santa Teresa Gallura - Stadtrundgang. Weiter geht es nach Castelsardo: Malerisch erhebt sich der kleine Festungsort hoch über dem Meer auf einem Felsen - mit gutem Überblick auf die Meerenge zwischen Sardinien und Korsika. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt Weiterfahrt über Porto Thorres nach Alghero.
3. Tag: Alghero - Neptunsgrotte (fak.) - Bosa. Am Vormittag Möglichkeit zu einem Bootsausflug von Alghero zur Neptunsgrotte, einer der größten und schönsten Grotten des Mittelmeers. Steil fallen die 200 m hohen Klippen ins Meer ab, in allen Farben schimmern Stalagmiten und Stalagtiten in der Grotte (wetterabhängig - fak. ca. € 25,- für Bootsfahrt u. Eintritt). Entlang der Küste erreichen wir Bosa, eines der hübschesten Städtchen Sardiniens am Ufer des Temo. In der Altstadt von Bosa mit ihren verwinkelten Gassen und Laubengängen beeindrucken die Kathedrale und die Chiesa del Rosario. Hoch über der Stadt thront inmitten eines riesigen Areals die Festung Malaspina.
4. Tag: Alghero - Santissima Trinitá di Saccargia - Santu Antine - Brunnenheiligtum Santa Cristina - San Giovanni di Sinis - Oristano. Fahrtüber Sassari zur Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia, einem wunderschönen Beispiel pisanischer Architektur des 12. Jh. Weiter geht es nach Santu Antine, der „Königin der Nuraghen“ - der Hauptturm des prähistorischen Festungsbaus ist mehr als 17 m hoch. In Paulilatino besuchen wir das Brunnenheiligtum Santa Cristina - das Heiligtum stammt ebenfalls aus der Zeit der Nuraghenkultur - und erreichen am späten Nachmittag Tharros. Auf der Sinis Halbinsel sehen wir die byzantinsche Kirche San Giovanni di Sinis (6. Jh.), eine der ältesten Kirchen Sardiniens. Weiterfahrt zu den Ruinen von Tharros: Während der Nuraghenzeit gegründet, wurde der Ort von den Phöniziern zur Stadt ausgebaut und später von den Römern übernommen. Als sich die Kunde von den wertvollen punischen Grabbeigaben verbreitete, wurde Tharros im 19. Jh. von tausenden Schatzräubern regelrecht geplündert.
5. Tag: Oristano - UNESCO-Weltkulturerbe Gigantengräber Su Nuraxi - Cagliari - Capoterra. Durch das Landesinnere - vorbei an sardischen Dörfern - geht es nach „Su Nuraxi“, der größten Nuraghe bei Barumini (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie ist die besterhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien und thront auf einem kleinen Hügel. „Su Nuraxi“ gilt als eines der beeindruckendsten Beispiele megalithischer Kultur im westlichen Mittelmeerraum. Am Nachmittag erreichen wir schließlich Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens - sie liegt zwischen Salzseen und Kalkfelsen und beeindruckt mit ihrer malerischen Altstadt. Wir sehen die Kathedrale, das römische Amphitheater und die Basilika Nostra Signora di Bonaria mit herrlichem Blick auf den Golfo degli Angeli. Im Nationalmuseum sehen wir die Stele und das Fragment von Nora, sie zeigen phönizische Inschriften aus dem 9. Jh. v. Chr. und stellen die ältesten, geschriebenen Dokumente im westmediterranen Raum dar.
6. Tag: Ausflug Iglesias - Nebida - Costa del Sud - Nora. Ausflug nach Iglesias, das mit seinem historischen Zentrum beeindruckt: Besichtigung der Kathedrale, der Kirche San Francesco und dem Castello Salvaterra. Weiterfahrt nach Nebida, dem ehemaligen Bergarbeiterdorf. Der Panoramaweg „Belvedere“ bietet grandiose Ausblicke auf den Golfo di Gonnesa, die Steilküste sowie die vorgelagerten Felsklippen wie den berühmten „Pan di Zucchero“. Weiter geht es entlang der Costa del Sud bis nach Pula, wo die Ausgrabungsstätte von N0ra liegt: Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet, unter den Römern allerdings völlig umgebaut. Die Ausgrabungen der römischen Siedlung im 19. Jh. brachten Mosaikböden, Säulen, Thermen und ein kleines, gut erhaltenes Theater aus dem 2. - 4. Jh. ans Licht.
7. Tag: Capoterra - Costa Rei - Arbatax - Orgosolo - Mittagessen bei den Hirten - Orosei. Entlang der Costa Rei erreichen wir Arbatax - kleine Buchten, Sandstrände sowie Macchia und Granitfelsen wechseln einander ab. Wir erkunden die eindrucksvollen Porphyrklippen, die zu den großen Naturwundern Sardiniens zählen. Weiter geht es durch dasInselinnere nach Orgosolo: Im einst berüchtigten Banditendorf zieren seit Ende der 1960er Jahre zahlreiche Wandgemälde die Hauswände. Die sog. „Murales“, sozialkritische Graffiti, verkörpern den Widerstand gegen Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Wettrüsten, etc. Mehr als 150 „Murales“ schmücken die eher schlichten Häuser des Dorfes. Nach einem „Mittagessen bei den Hirten“ mit sardischen Spezialitäten und Myrthenlikör fahren wir nach Orosei.
8. Tag: Orosei - Olbia - Wien - Graz/Salzburg/Innsbruck/Klagenfurt bzw. Linz. Am Morgen Fahrt nach Olbia. Rückflug mit Austrian nach Wien (ca. 12.15 - 14.00 Uhr), weiter in die Bundesländer bzw. AIRail nach Linz.

LEISTUNGEN:

  • Flug mit Austrian nach Olbia und retour
  • Transfers und Rundreise mit einem italienischem Reisebus mit AC
  • 7 Übernachtungen in ****Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension mit italienischem Frühstücksbuffet 
  • Eintritte (ca. € 50,–): Coddu Vecchiu (Arzachena), Kirche Santissima Trinitá di Saccargia, Santu Antine, Brunnenheiligtum Santa Cristina, Ruinen von Tharros, Gigantengräber Su Nuraxi (Barumini), Nora  (Archäologische Zone bei Pula)
  • Weinprobe bei Cagliari
  • „Hirtenessen“ mit sardischen Spezialitäten am 7. Tag
  • 1 Marco Polo Reiseführer „Sardinien“ je Zimmer
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 146,– ab Wien, € 276,– ab den BL)

Gültiger Reisepass (für die Dauer der Reise) oder Personalausweis erforderlich.
Höchstteilnehmerzahl: 28 Personen

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Dusche/WC.
Arzachena: ****Hotel „Colonna du Golf“
Alghero: ****Hotel „Catalunya“ (Zentrum)
Oristano: ****Hotel „Mistral“ (Zentrum)
Capoterra: ****Hotel „Santa Lucia“
Orosei: ****Hotel „Maria Rosaria“

! HINWEIS: Es gibt die Möglichkeit zur Badeverlängerung auf Sardinien. Mehr Infos finden Sie in diesem PDF der Katalogseite!

>> KATALOGSEITE

Zustiege

GRAZ, FLUGHAFEN
INNSBRUCK, FLUGHAFEN
KLAGENFURT, FLUGHAFEN
LINZ, Hauptbahnhof
SALZBURG, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Höhepunkte Sardiniens 01.06.2019 - 08.06.2019 1.530,- €  
Buchbar Buchbar Höhepunkte Sardiniens 14.09.2019 - 21.09.2019 1.530,- €  


Bitte Termin auswählen:


#*details*#
BusProNet® Internet - © Kuschick Software GmbH