Höhepunkte Sardiniens

Smaragdgrüne Küsten mit weißen Stränden, prähistorische Nuraghen, bizarre rote Felsen und wilde Bergwelt mit immergrüner Macchia


Küste bei Cagliari (C) Marcin Krzyzak/Fotolia.com


Felsenwildnis bei Arbatax (C) Marcin Krzyzak/Fotolia.com
Sardinien ist ungezähmte, wilde Natur mit smaragdgrünen Küstenabschnitten, endlosen Stränden, roten Felsen und grüner Macchia. Wir bewundern prähistorische Nuraghen (Turmbauten der Bonnanarokultur) und bizarre Felsen. Und genießen 8 wunderbare Tage auf einer der schönsten Inseln im Mittelmeer.

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck bzw. Linz - Wien - Olbia - Porto Cervo - Costa Smeralda - Arzachena. Zuflüge am Morgen nach Wien bzw. AIRail ab Linz nach Wien-Schwechat. Flug mit Austrian (ca. 9.40 - 11.30 Uhr) nach Olbia. Fahrt entlang der Costa Smeralda nach Porto Cervo, das in den 60iger Jahren des 20. Jh. vom Aga Khan erschlossen wurde und bis heute ein mondänes Urlaubsparadies ist. In Arzachena besichtigen wir das Gigantengrab Coddu Vecchiu: Die gewaltigen Grabbauten aus der Zeit um 1600 v. Chr., die den Beginn der Nuraghen-Kultur kennzeichnen, sind bis zu 15 m lange Grabkammern, die mit gewaltigen Steinplatten oder aufgetürmten Steinen abgedeckt sind.
2. Tag: Arzachena - Santa Teresa Gallura - Castelsardo - Alghero. Fahrt durch die Bergwelt der Gallura mit ihren Korkeichenwäldern und Granitlandschaften in das hübsche Städtchen Santa Teresa - Stadtrundgang. Weiter geht es nach Castelsardo: Malerisch erhebt sich der kleine Festungsort hoch über dem Meer auf einem Felsen - mit gutem Überblick auf die Meerenge zwischen Sardinien und Korsika. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt Weiterfahrt nach Alghero.
3. Tag: Alghero - Bosa - Neptunsgrotte (fak.). Entlang der Küste erreichen wir Bosa, eines der hübschesten Städtchen Sardiniens am Ufer des Temo. In der Altstadt von Bosa mit ihren verwinkelten Gassen und Laubengängen beeindrucken die Kathedrale und die Chiesa del Rosario. Hoch über der Stadt thront inmitten eines riesigen Areals die Festung Malaspina. Am Nachmittag Möglichkeit zu einem Bootsausflug von Alghero zur Neptunsgrotte, einer der größten und schönsten Grotten des Mittelmeers. Steil fallen die 200 m hohen Klippen ins Meer ab, in allen Farben schimmern Stalagmiten und Stalagtiten in der Grotte (wetterabhängig - fak. ca. € 25,- für Bootsfahrt und Eintritt).
4. Tag: Alghero - Santissima Trinitá di Saccargia - Santu Antine - Brunnenheiligtum Santa Cristina - Oristano. Fahrt über Sassari zur Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia, einem wunderschönen Beispiel pisanischer Architektur des 12. Jh. Weiter geht es nach Santu Antine, der „Königin der Nuraghen“ - der Hauptturm des prähistorischen Festungsbaus ist mehr als 17 m hoch. In Paulilatino besuchen wir das Brunnenheiligtum Santa Cristina - das Heiligtum stammt ebenfalls aus der Zeit der Nuraghenkultur. Der unterirdische Komplex, den wir über eine Treppe erreichen, repräsentiert den architektonischen Höhepunkt der Steinbearbeitung der Nuraghenkultur. Am Abend erreichen wir Oristano. 
5. Tag: Oristano - San Giovanni di Sinis - Tharros - UNESCO-Weltkulturerbe Gigantengräber Su Nuraxi - Cagliari/Capoterra. Auf der Sinis Halbinsel sehen wir kurz die byzantinsche Kirche San Giovanni di Sinis (6. Jh.), eine der ältesten Kirchen Sardiniens. Weiterfahrt zu den Ruinen von Tharros: Während der Nuraghenzeit gegründet, wurde der Ort von den Phöniziern zur Stadt ausgebaut und später von den Römern übernommen. Als sich die Kunde von den wertvollen punischen Grabbeigaben verbreitete, wurde Tharros im 19. Jh. von tausenden Schatzräubern regelrecht geplündert. Durch das Landesinnere - vorbei an sardischen Dörfern - geht es nach „Su Nuraxi“, der größten Nuraghe bei Barumini (UNESCO-Weltkulturerbe). Sie ist die besterhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien und thront auf einem kleinen Hügel. „Su Nuraxi“ ist eines der beeindruckendsten Beispiele megalithischer Kultur im westlichen Mittelmeerraum. Am Abend erreichen wir schließlich Cagliari/Capoterra.
6. Tag: Ausflug Nora - Costa del Sud - Iglesias - Weingutbesuch. Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens, liegt zwischen Salzseen und Kalkfelsen und beeindruckt mit seiner malerischen Altstadt. Wir sehen die Kathedrale, das römische Amphitheater und die Basilika Nostra Signora di Bonaria mit herrlichem Blick auf den Golfo degli Angeli. Ausflug nach Pula zu den Ausgrabungsstätten von Nora: Die Stadt wurde zwar von den Phöniziern gegründet, allerdings später von den Römern völlig umgebaut. Die Ausgrabungen der römischen Siedlung im 19 Jh. brachten Mosaikböden, Säulen, Thermen und ein kleines, gut erhaltenes Theater aus dem 2. - 4. Jh. ans Licht. Die Stele und das Fragment von Nora zeigen phönizische Inschriften aus dem 9. Jh. v. Chr. Sie sind im Nationalmuseum in Cagliari ausgestellt und stellen die ältesten, geschriebenen Dokumente im westmediterranen Raum dar. Weiter geht es entlang der Costa del Sud bis nach Teulada. Kaum entdeckte Sandstrände, Dünen und kristallklares Wasser erwarten den Besucher. Das historische Zentrum von Iglesias ist eines der schönsten im Süden Sardiniens: Besichtigung der Stadt mit der Kathedrale, der Kirche San Francesco und dem Schloss Salvaterra. Am späten Nachmittag geht es in ein nahe gelegenes Weingut, wo wir sardischen Wein verkosten.
7. Tag: Capoterra - Costa Rei - Arbatax - Orgosolo - Mittagessen bei den Hirten - Nuoro - Orosei. Entlang der Costa Rei erreichen wir Arbatax - kleine Buchten, Sandstrände sowie Macchia und Granitfelsen wechseln einander ab. Wir erkunden die eindrucksvollen Porphyrklippen, die zu den großen Naturwundern Sardiniens zählen. Weiter geht es durch das Inselinnere nach Orgosolo: Im einst berüchtigten Banditendorf zieren seit Ende der 1960er Jahre zahlreiche Wandgemälde die Hauswände. Die sog. „Murales“, sozialkritische Graffiti, verkörpern den Widerstand gegen Faschismus, Kapitalismus, Krieg, Wettrüsten, etc. Mehr als 150 „Murales“ schmücken die eher schlichten Häuser des Dorfes. Nach einem „Mittagessen bei den Hirten“ mit sardischen Spezialitäten und Myrthenlikör fahren wir über Nuoro schließlich nach Orosei.
8. Tag: Orosei - Olbia - Olbia - Wien - Graz/Salzburg/Innsbruck/Klagenfurt bzw. Linz. Am Morgen Fahrt nach Olbia. Rückflug mit Austrian von Olbia nach Wien (ca. 12.15 - 14.00 Uhr) und weiter in die Bundesländer bzw. AIRail nach Linz.

Leistungen:

  • Flug mit Austrian nach Olbia und retour
  • Transfers und Rundreise mit einem italienischem Reisebus mit AC
  • 7 Übernachtungen in ****Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension mit italienischem Frühstücksbuffet 
  • Eintritte (ca. € 50,–): Coddu Vecchiu (Arzachena), Kirche Santissima Trinitá di Saccargia, Santu Antine, Brunnenheiligtum Santa Cristina, Ruinen von Tharros, Gigantengräber Su Nuraxi (Barumini), Nora  (Archäologische Zone bei Pula)
  • Weinprobe bei Cagliari
  • „Hirtenessen“ mit sardischen Spezialitäten am 7. Tag
  • 1 kl. JPM Reiseführer „Sardinien“ je Zimmer
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 146,– ab Wien, € 276,– ab den BL)

Gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich.

Hotelunterbringung: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Dusche/WC:
Arzachena: ****Park Hotel Resort
Alghero: ****Hotel ‘Catalunya’ (Zentrum)
Oristano: ****Hotel ‘Mistral’ (Zentrum)
Capoterra: ****Hotel `Santa Lucia`
Orosei: ****‘Club Hotel Marina Beach’ 

Zustiege

GRAZ, FLUGHAFEN
INNSBRUCK, FLUGHAFEN
KLAGENFURT, FLUGHAFEN
LINZ, Hauptbahnhof
SALZBURG, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Höhepunkte Sardiniens, Fronleichnam 26.05.2018 - 02.06.2018 1.470,- €  
Buchbar Höhepunkte Sardiniens 15.09.2018 - 22.09.2018 1.470,- €  


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