Armenien - Georgien

* Basaltformationen der Garni-/Azatschlucht
* Prähistorische Stätte Zorakhar
* NEU: Besuch von Ushguli/Swanetien mit seinen mittelalterlichen Festungstürmen
* Gergeti am Fuß des Kasbegi im Gr. Kaukasus
* Weinbaugebiet Kachetien


Ushguli, Swanezien (C) alfotokunst/Fotolia.com

Kloster Sewanawank (c) Herra Yablochkin/Fotolia.com

Altstadt von Tbilissi (C) Boris Stroujko - stock.adobe.com/Fotolia.com

Inmitten des westlichen Teils des Großen Kaukasus liegt - eingebettet in grüne Almweiden auf 2400 m Höhe - ein einzigartiges mittelalterliches Wehrdorf, Ushguli (UNESCO-Welterbe), das uns mit mehrstöckigen wehrhaften Türmen aus dem 10. Jh. empfängt. Swanetien steht für das Archaische, das Ursprüngliche der kaukasischen Region - der Schutz der UNESCO soll helfen, diese einzigartige Region auch in Zukunft zu bewahren.
>> zum Reisebericht "Armenien - Georgien" von Elisabeth Kneissl-Neumayer


Reiseleitung: Dr. Armgart Geiger

1. Tag: Graz/Salzburg/Frankfurt/München bzw. Linz - Wien - Jerevan. Zuflüge nach Wien bzw. AIRail ab Linz. Linienflug mit Austrian nach Jerevan (ca. 22.20 - 03.35 Uhr), der Hauptstadt Armeniens.
2. Tag: Jerevan - Edschmiadsin - Zwartnots. Transfer zum Hotel und Zeit zur Erholung. Am Vormittag starten wir unsere Reise mit dem Besuch des Matenadaran, einer Bibliothek mit Handschriften und Büchern von unschätzbarem Wert. Anschließend Fahrt nach Edschmiadsin, Sitz des armenischen Katholikos und religiöses Zentrum des armenischen Volkes: Besichtigung der Hauptkathedrale und der Kirche Surb Hripsime, ein Meisterwerk des 7. Jh. Am frühen Nachmittag erwarten uns die Ruinen der ungewöhnlichen Palastkirche von Zvartnots (UNESCO-Weltkulturerbe): Aufgrund von Rekonstruktionen schließt man, dass hier im 7. Jh. eine spektakuläre 49 m hohe, dreigeschoßige Kirche errichtet wurde. Ein Besuch im Historischen Museum stimmt uns auf unsere Reise durch die jahrtausendealte Geschichte des Landes ein.
3. Tag: Ausflug Garni-/Azatschlucht - Geghard - Genozid-Gedenkstätte. Fahrt zum berühmten Sonnentempel von Garni - im Jahr 66 n. Chr. erbaut und durch ein Erdbeben 1679 zerstört, ragt er beinahe unwirklich in der einzigartigen Landschaft empor. Mit Geländewagen fahren wir hinab in die faszinierende Garni-/Azatschlucht, die mit ihren gewaltigen Basaltsäulen beeindruckt, die tw. wie Orgelpfeifen aussehen, tw. über 100 m hoch emporragen. Am Talende der Schlucht liegt das Höhlenkloster von Geghard (4. Jh.), wo angeblich der Apostel Thaddäus die Lanze, mit der Jesus am Kreuz durchbohrt wurde, als Reliquie versteckt hat. Der Klosterkomplex ist der beliebteste Wallfahrtsort Armeniens. Nach dem gemütlichen Mittagessen in Garni geht es zurück nach  Jerevan - Fahrt nach Tsitsernakaberd zum Museum des Völkermordes und Genozid-Denkmal zum Gedenken an die 1,5 Mio. Armenier, die 1915 während des Völkermordes durch die Türken umgekommen waren.
4. Tag: Jerevan - Chor Virap - Noravankh - Zorakhar - Goris. Am frühen Morgen Fahrt Richtung Süden nach Chor Virap, hinter dem sich eindrucksvoll der Ararat erhebt - Armeniens beliebtestes Fotomotiv. Nerses III. ließ hier eine Kapelle bauen, wo der Legende nach der Hl. Grigor 15 Jahre gefangen war. Im 17. Jh. entstand eine Klosteranlage. Weiter geht es in eine schroff-pittoreske Landschaft nach Noravankh: Besichtigung der schönen Klosteranlage (13. Jh.). Am Eingang zur Schlucht besuchen wir eine Höhle, wo Archäologen Siedlungsreste mit ca. 6000 Jahre alten Weinkrügen freigelegt haben. Am Nachmittag erkunden wir Zorakhar, eine der mystischsten Stätten Armeniens: Auf einer weiten, grasbewachsenen Hochebene finden wir lange Reihen von Menhiren, ein Ganggrab, Festungsanlagen aus dem 1. Jahrtausend v.Chr. - ob wir hier inmitten einer der ältesten prähistorischen Kultstätten des Landes stehen oder einem uralten Observatorium, darüber streiten sich immer die Wissenschafter noch. Anschließend Weiterfahrt nach Goris.
5. Tag: Khndzoresk - Vorotan Schlucht - Kloster Tatev. Fahrt zum Geisterdorf Khndzoresk, das von schroffen Felswänden und bizarren Felstürmen umgeben ist. Wir steigen hinab in das Tal, überqueren eine Hängebrücke und können zur alten Kirche spazieren. Weiter in die gewaltige Vorotan-Schlucht, an deren Abgrund in exponierter Lage das Kloster Tatev liegt, im Mittelalter eine berühmte Universität. Mit Kleinbussen fahren wir durch die Schlucht zur Teufelsbrücke und zum Kloster - mit der Seilbahn „Wings of Tatev“ (Guinness Buch der Rekorde) geht es zurück auf die andere Seite der Schlucht nach Halidzor.
6. Tag: Goris - Seidenstraße - Sisian - Selim Pass - Sewan-See - Noratus - Sewan - Dilijan. Auf der alten Seidenstraße geht es zur Selim-Karawanserei (14. Jh.) und über den Selim-Pass. Unsere Route führt über Almwiesen zum malerisch gelegenen Sewan-See, der „blauen Perle“ Armeniens. Besuch des Friedhofs in Noratus mit seinen beeindruckenden Kreuzsteinen und der schön gelegenen Klosteranlage Sewanawank (9. Jh.). Wir nächtigen im nahen Dilijan, einem bekannten Kurort, wo einst Schostakowitsch und Benjamin Britten gemeinsam musizierten.
7. Tag: Dilijan - Odzun - Sanahin - Alaverdi. Nach einem Spaziergang durch Dilijan geht es zum Molokanerdorf Filoletovo und vorbei an Vanadzor in die Provinz Lori - die nächsten Kilometer werden „klösterreich“ - wir folgen der „Klösterstraße“ zur Kathedrale von Odzun aus dem 7. Jh., die hoch über der Debed-Schlucht thront. Am Nachmittag besuchen wir die grandiose Klosteranlage von Sanahin (4. Jh.).
8. Tag: Alaverdi - Haghbat - Akhtala Kloster - Sadakhlo - Tbilissi. Fahrt zum Kloster Haghbat, das auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht auf die Debed-Schlucht liegt. Ein letzter Abstecher in Armenien führt uns zum Wehrkloster Akhtala mit seinen berühmten Fresken und weiter an die armenisch-georgische Grenze bei Sadakhlo (Buswechsel erforderlich). Am Nachmittag erreichen wir Tbilissi, die Hauptstadt Georgiens - erster Bummel durch die schönen Gassen der Altstadt.
9. Tag: Tbilissi. Tbilissi ist eine interessante Mischung aus Alt und Modern: Wir beginnen unseren Rundgang bei der Metechi Kirche (13. Jh.) und spazieren durch die schönen Gassen der Altstadt zur Synagoge und zur Sioni Kathedrale. Beeindruckend ist auch der Besuch der Schatzkammer im Historischen Museum. Wir fahren zur Narikala Burg (4. Jh.) hinauf, von der wir mit schönen Ausblicken auf die Stadt zur Moschee und bis zu den Schwefelbädern Abanotubani spazieren.
10. Tag: Tbilissi - Mzcheta - Tskaltubo. Mzcheta, alte Hauptstadt und religiöses Zentrum Georgiens (UNESCO-Welterbe), ist unser erster Halt: Besuch der Dschwari Kirche (6. Jh.) und der beeindruckenden Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.). In Iagos traditionellem Weinkeller lernen wir die georgische Tradition des Weinbaus kennen. Weiter geht es in die Provinz Imereti in West-Georgien, dem Land des Goldenen Vlieses, wo wir in Kutaissi den Gelati-Klosterkomplex (12. Jh./UNESCO-Welterbe) mit der dazugehörigen Akademie besichtigen. Die Übernachtung erfolgt im Kurort Tskaltubo.
11. Tag: Tskaltubo - Enguri Staudamm - Mestia. Für die nächsten drei Tage erwartet uns der aufregendste und sicherlich speziellste Teil der Reise - die historische Region Swanetien liegt inmitten einer atemberaubend schönen Hochgebirgslandschaft mit 5000ern im Großen Kaukasus. Bis ins 19. Jh. war Swanetien eine autarke Region, die nie von einer fremden Macht unterworfen wurde. Wir fahren weit hinein in den Großen Kaukasus zum höchsten Berg Georgiens, dem Schchara (5068 m) - in eine Landschaft mit ursprünglicher Vielfalt, unbeschreiblich schön und wild. Wir passieren auf unserem Weg den Enguri-Staudamm und nehmen uns in Mestia Zeit, das Ethnografische Museum zu besuchen. Die Unterbringung erfolgt für 2 Nächte in einem einfachen Familienhotel.
12. Tag: Ausflug nach Ushguli. Es ist ein beschwerlicher, wenn auch nicht zu langer Weg (40 km) nach Ushguli, für den wir Geländewagen brauchen - wir sind gleichsam auf einer Zeitreise unterwegs zum höchstgelegenen Ort Georgiens. Im Angesicht der eisigen Bergriesen, inmitten dieser herausragend schönen Landschaft, ragen zwischen den teils verfallenen, teils restaurierten Häusern immer wieder mächtige Steintürme wie kleine Burgen in die Höhe. Vor wenigen Jahrzehnten gab es in Ushguli noch 100 Türme, heute sind noch 30 erhalten. Von Reichtum und Einfluss einer swanischen Familie zeugte die Zahl ihrer Wehrtürme. Vor Jahrzehnten als Verteidigungsbauten gegen einfallende nordkaukasische Stämme und verfeindete Familienclans errichtet, erzählen die zahlreichen Wehrtürme von einer kriegerischen Vergangenheit. Aber auch, dass der Sprung in die Neuzeit noch nicht sehr lange zurückliegt. Auf dem Weg nach Ushguli passieren wir kleine Kirchen und besuchen die Lamaria-Kirche aus dem 12. Jh. Wir erkunden das Dorf Ushguli und kehren am Abend zurück nach Mestia.
13. Tag: Mestia - Kutaissi - Tskaltubo. Heute kehren wir wieder zurück nach Imeretien und besuchen die Stadt Kutaissi - die zweitgrößte Stadt des Landes schmückt sich mit einem einzigartigen Kirchenbau, der Großen Bagrati-Kathedrale (11. Jh./UNESCO-Welterbe).
14. Tag: Tskaltubo - Gori - Uplisziche - Ananuri - Stephantsminda/Kasbegi. Wir folgen einem Abschnitt der Seidenstraße in die Region Kartli und erreichen nach einem kurzen Stopp beim Geburtshaus Stalins in Gori die Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jahrtausend v.Chr. - die Stadtanlage mit Theater und Palästen ist noch gut nachzuvollziehen. Entlang der Georgischen Heerstraße, einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet inmitten des Großen Kaukasus, passieren wir die Festungskirche Ananuri (Besichtigung) und den Skiort Gudauri. Mit herrlichen Ausblicken auf die Bergwelt des Kaukasus geht es entlang des Tergi-Flusses schließlich nach Stephantsminda am Fuß des Kasbegi.
15. Tag: Stephantsminda/Kasbegi - Auffahrt zur Wallfahrtskirche Gergeti - Tbilissi. Mit etwas Wetterglück können wir von unserem Hotel den Sonnenaufgang über dem Kasbegi (5033 m) genießen. Nach dem Frühstück geht es mit Geländewagen und Kleinbussen zu der 2170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche, die sich prachtvoll in der großartigen Bergregion vor dem Kasbegi abhebt - wer will, kann auch ein Stück zu Fuß gehen. Nach einem kurzen Halt bei den orangen Sinterterrassen und Fotostopps geht es zurück nach Tbilissi. 
16. Tag: Tbilissi - Bodbe - Signagi - Telavi - Gremi - Kvareli. Fahrt über den Gombori-Pass nach Kachetien zum malerisch gelegenen Kloster Bodbe: Die Hl. Nino hatte im 4. Jh. das Christentum nach Georgien gebracht - die Basilika von Bodbe wurde der Legende nach über ihrem Grabmal erbaut und ist wichtige Wallfahrtsstätte in Georgien. Nach einem Spaziergang im schönen Signagi geht es zur Weinverkostung - Kachetien ist das größte Weinbaugebiet Georgiens. Am Nachmittag gelangen wir zur Wehrkirche Gremi (16. Jh.) und nach Kvareli.
17. Tag: Kvareli - Alaverdi - Tsinandali  - Tbilissi. Am Morgen erkunden wir die Kathedrale von Alaverdi, die zu den drei größten von Georgien zählt (11. Jh.) - umgeben von einer mächtigen Festungsmauer. Weiter nach Tsinandali, wo wir das Fürstenhaus sowie den wunderschönen Garten besuchen. Anschließend Rückfahrt nach Tbilissi. 
18. Tag: Tbilissi - München - Wien/Graz/Frankfurt bzw. Salzburg/Linz. Nach einer kurzen Nachtruhe Transfer zum Flughafen - am frühen Morgen Linienflug mit Lufthansa über München nach Wien (ca. 05.35 - 12.25 Uhr), Graz und Frankfurt. Rücktransfer nach Salzburg oder Linz.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Austrian nach Jerevan und mit Lufthansa von Tbilissi über München retour
  • Rundfahrt in Armenien mit einem armen. Bus/Kleinbus, in Georgien mit einem georgischen Bus/Kleinbus (Buswechsel an der Grenze)
  • 13 Übernachtungen in *** und ****Hotels (Landes-Klassifizierung) und 2 Übernachtungen in einem einfachen Familienhotel in Mestia, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC
  • Halbpension: 2. Tag morgens bis 17. Tag abends, zusätzliches Mittagessen in Ushguli und in Kachetien am 16. Tag
  • Eintritte lt. Programm
  • Ausflug mit Geländewagen von Mestia nach Ushguli
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung ab 12 Teilnehmern -  darunter qualifizierte deutschsprachige armen./georg. Reiseleitung
  • Flug bezogene Taxen (derzeit € 120,– bzw. € 150,–)

Gültiger Reisepass erforderlich.

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Zustiege

FRANKFURT, FLUGHAFEN
GRAZ, FLUGHAFEN
LINZ, Hauptbahnhof
MÜNCHEN, FLUGHAFEN
SALZBURG, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Armenien - Georgien mit Swanetien 15.08.2018 - 01.09.2018 3.020,- €  


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