Deutschlands Osten - auf Luthers Spuren

Thüringen und Sachsen-Anhalt
* Lutherstädte Eisleben & Wittenberg
* UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg, Quedlinburg, Goslar, Wartburg und Gartenreich Dessau-Wörlitz


Eisleben (C) nhermann/Fotolia.com


Erfurt (C) borisb17/Fotolia.com

Martin Luther und die Reformation haben Deutschland verändert – und Spuren hinterlassen. In Eisleben, Luthers Geburts- und Sterbestadt, in Wittenberg, Heimat für mehr als 35 Jahre seines Lebens, und auf der Wartburg in Eisenach, wo er das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Auf unserer abwechslungsreichen Reise durch Thüringen und Sachsen-Anhalt entdecken wir sein großes Erbe. Seitdem im Jahre 1517 die 95 Thesen an der Tür der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg angeschlagen wurden, gilt Sachsen-Anhalt als Ursprungsland der Reformation.


Reiseleitung: Mag. Götz Wagemann

1. Tag: Wien - St. Pölten - Amstetten - Linz -/Salzburg -/- Wels - Passau - Nürnberg - Bamberg - Erfurt. Abfahrten lt. Fahrplan NORDWEST 3. Bahnfahrt mit der WESTbahn von Wien-Westbahnhof, St. Pölten, Amstetten bzw. Salzburg nach Wels. Von Wels geht es mit dem Bus vorbei an Passau und Nürnberg in die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Bamberg, die einen der größten unversehrt erhaltenen Altstadtkerne Europas besitzt. Wir besuchen den Kaiserdom St. Peter und St. Georg, eines der Vermächtnisse Kaiser Heinrichs II. Sehenswert sind das Hochgrab des Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II., das von Tilman Riemenschneider gestaltet wurde, der mysteriöse „Bamberger Reiter“, der Marienaltar von Veit Stoß und das Papstgrab von Clemens II. Im Anschluss besuchen wir das Diözesanmuseum, das uns wertvolle Gegenstände aus der 1000-jährigen Geschichte des Bistums Bamberg zeigt. Am Abend erreichen wir Erfurt – im Mittelalter wurde es auch „Thüringisches Rom“ genannt.
2. Tag: Erfurt: Ausflug Eisenach inkl. Wartburg. Stadtrundgang durch Erfurt mit seinen vielen malerischen Bauwerken und Plätzen. Erfurt besitzt einen der besterhaltenen und größten mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Der Domplatz, der von Mariendom und der St. Severi-Kirche überragt wird, zählt zu den schönsten Plätzen Deutschlands. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist auch die Krämerbrücke über die Gera, die einzige Brücke nördlich der Alpen, auf der sich Häuser und Geschäfte befinden. Zwischen Dom und Krämerbrücke ergibt sich damit ein einzigartiges Gesamtbild prachtvoller Fachwerkhäuser und lebhafter Plätze. Am Nachmittag Ausflug nach Eisenach, eine Stadt mit großer musikalischer Bedeutung – Johann Sebastian Bach gilt als größter Sohn der Stadt. Aber auch Telemann, Liszt und Wagner haben ihre musikalischen Spuren hinterlassen. Besuch des Bach-Hauses, das mit über 250 originalen Exponaten eine der bedeutendsten Ausstellungen zu Bachs Leben und Musik bietet. Einzigartig sind die stündlich abgehaltenen kleinen Konzerte im „Instrumentensaal“ mit zwei Orgeln (gebaut 1650), einem Clavichord (1770), dem Silbermann-Spinett (ca. 1760) und dem Cembalo (1705, Kopie). Besichtigung der Wartburg, die malerisch auf einem Ausläufer des Thüringer Waldes thront (UNESCO-Welterbe). Hier lebte die Hl. Elisabeth von Thüringen, 300 Jahre später übersetzte Martin Luther an diesem Ort das Neue Testament in die deutsche Sprache. Die Wartburg ist auch der Schauplatz einer schrittweise gewachsenen Sammlung von Sangspruchgedichten des 13. Jh. um einen angeblichen Dichterwettstreit.
3. Tag: Erfurt – Weimar – Nordhausen  – Wernigerode. Fahrt nach Weimar - die Stadt, die noch die Zeit der Klassik zu atmen scheint. Neben Wieland, Herder, Lenz, Schiller und Goethe ist Weimar aber auch bekannt für das Bauhaus. Stadtrundgang mit dem Reiseleiter durch die Goethe- und Schiller-Stadt zur Herderkirche (hier predigte einst Luther), zur Herzogin Anna Amalia-Bibliothek, zur Residenz und zum Marktplatz, zum Deutschen Nationaltheater, zum Goethe-Haus am Frauenplan sowie zu seinem Gartenhaus im Park an der Ilm. Weiterfahrt in den Harz: Nordhausen steht mit Luthers unmittelbarem Wirken für die Reformation in Verbindung. In der Nordhausener St. Blasii-Kirche rief Luther zu Gewaltverzicht und Obrigkeitsgehorsam auf, nachdem sein einstiger Weggefährte Thomas Müntzer zum revolutionären Aufstand der Bauern aufgerufen hatte. Am Abend erreichen wir Wernigerode: Das Schloss thront hoch über dem Städtchen mit bunten Fachwerkhäusern am Nordrand des Harz.
4. Tag: Ausflug Goslar und Quedlinburg. Am Morgen Besichtigung von Goslar, der Kaiserstadt am Harz und UNESCO-Weltkulturerbe. Neben dem Marktplatz mit Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern beeindruckt die im 11. Jh. erbaute Kaiserpfalz. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandflächen der ‘aula regia’, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jh. vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. Am Nachmittag erreichen wir Quedlinburg: Von der UNESCO wurde der einzigartige Bestand von über 2000 Fachwerkbauten aus mehreren Jahrhunderten gewürdigt und in die Weltkulturerbe-Liste aufgenommen. Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt empor.  Führung durch Dom inkl. Domschatz und Krypta. Spaziergang durch die bezaubernde Altstadt am Fuße des Domhügels.
5. Tag: Wernigerode: Auffahrt auf den Brocken – Eisleben - Halle an der Saale. Am Vormittag geht es mit der dampfgetriebenen Schmalspurbahn auf den Brocken, wo der Legende nach in der Walpurgisnacht (30. April) der sagenumwobene Hexensabbat stattfindet. Als einzige größere Erhebung hatte der Brocken auch bei der Erstellung der Sonnenscheibe von Nebra Bedeutung. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Lutherstadt Eisleben. Wir wandeln auf Luthers Spuren durch seine Geburtsstadt und besuchen u.a. auch die Sonderausstellung in Luthers Geburtshaus. Weiterfahrt in die Händel-Stadt Halle an der Saale, die u.a. mit dem Marktplatz mit großartiger Marktkirche und Rotem Turm, aber auch dem Dom beeindruckt.
6. Tag: Ausflug Gartenreich Dessau-Wörlitz: Schloss Wörlitz – Wittenberg. 1765 ließ Fürst Leopold III. von Anhalt-Dessau die Wörlitzer Anlagen - auch als Wörlitzer Park bekannt - schaffen und legte so den Grundstein für das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Wir besichtigen das Schloss Wörlitz, den Gründungsbau des deutschen Klassizismus, das noch die originale Inneneinrichtung vom Ende des 18. Jh. enthält. Weiterfahrt in die Lutherstadt Wittenberg: Vor über 500 Jahren war hier der Ursprungsort der Reformation. Luther, sein Wegbegleiter Philipp Melanchthon und der Maler Lucas Cranach der Ältere hinterließen in der gesamten Stadt ihre Spuren, die es zu entdecken gilt. Von den Höfen Cranachs über den imposanten Cranach-Altar in der Stadtkirche bis hin zu den einstigen Wohnhäusern von Luther und Melanchthon. Wir besichtigen das Luther Haus, welches das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt beherbergt.
7. Tag: Ausflug Leipzig. Fahrt nach Leipzig, das bereits im Mittelalter Handels- und Messestadt war. Leipzig versteht sich als eine der wichtigsten Städte der Reformation – zu Recht, denn die Verlagsstadt hat maßgeblich zur Verbreitung der Schriften Martin Luthers beigetragen. In der Thomaskirche predigte Luther am Pfingstsonntag im Jahr 1539. Doch die Beziehung zwischen dem Reformator und der Messestadt war nicht immer einfach. Stadtrundgang zum Alten und Neuen Rathaus, zur Thomaskirche, der Wirkungsstätte und Grabkirche von Johann Sebastian Bach, zum Markt und zur Nikolaikirche mit ihrer schönen klassizistischen Ausgestaltung.
8. Tag: Halle an der Saale - Hof - Weiden - Regensburg - Passau - Wels -/- Salzburg/- Linz - Amstetten - St. Pölten - Wien. Am Morgen Stadtrundgang durch Halle an der Saale. Am späten Vormittag Beginn der Rückfahrt über Hof und Regensburg nach Österreich. Ankunft in Wels um ca. 19.00 Uhr, in Linz um ca. 20.00 Uhr. Rückfahrt mit der WESTbahn von Wels nach Amstetten (Ankunft um ca. 20.28 Uhr), nach St. Pölten (Ankunft um ca. 20.53 Uhr) und nach Wien (Ankunft um 21.22 Uhr) bzw. Rückfahrt mit der WESTbahn von Linz nach Salzburg (Ankunft um 21.08 Uhr).

LEISTUNGEN:

  • Fahrt mit Reisebus mit verstellbaren Sitzen
    (****Sitzabstand), Bordtoilette und Aircondition
  • WESTbahn-Ticket Salzburg/Wien oder NÖ - Wels und retour inkl. Sitzplatzreservierung (bei Abfahrt ab Salzburg, Wien oder NÖ)
  • 7 Übernachtungen in ****Hotels (Landes-Klassifizierung), jeweils im Doppelzimmer mit Du/WC und Frühstücksbuffet
  • 3 Abendessen in den Hotels (1., 3., und 5. Tag)
  • Eintritte (inkl. Führungsgebühren ca. € 80,–): Bamberg (Dom und Diözesanmuseum), Eisenach (Bach Haus, Wartburg inkl. Führung), Weimar (Goethes Wohnhaus inkl. Führung), Goslar (Kaiserpfalz), Quedlinburg (Stiftskirche St. Servatius inkl. Führung), Eisleben (Luthers Geburtshaus), Wörlitzer Schloss, Wittenberg (Lutherhaus)
  • Ausflug mit der dampfgetriebenen Schmalspurbahn auf den Brocken
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung
  • 1 Polyglott on tour „Thüringen“ je Zimmer

Gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC:
Erfurt: ****`Radisson Blu Erfurt` (Zentrum)
Wernigerode: ****`Weißer Hirsch` am historischem Marktplatz)
Halle an der Saale: ****Hotel `Dorint Charlottenhof` (Altstadtrand)

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Zustiege

AMSTETTEN, Hauptbahnhof
LAMBACH, Firma Kneissl Touristik
LINZ/Hbf., Reisebusterminal/ABC Buffet
SALZBURG, HAUPTBAHNHOF
SCHWANENSTADT, Freibad-Bushaltestelle
ST.PÖLTEN, HAUPTBAHNHOF
VÖCKLABRUCK, Parkplatz ÖAMTC
WELS-Hauptbahnhof, Schauerstr./Reisebushaltest.
WIEN, Bahnhof Hütteldorf
WIEN, Westbahnhof
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Deutschlands Osten - auf Luthers Spuren 10.06.2018 - 17.06.2018 1.290,- €  


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