Mongolei Naturerlebnis Einfache Wanderungen 
 1-2 Stunden täglich (unter 10 km, max. 300 Höhenmeter) Kleingruppe mehr Kultur, Geschichte und Archäologie intensive Naturerlebnisse

Mit der Ruinenstätte Karakorum, Ausflügen zu Przewalski Pferden und in die Wüste Gobi
* 7 Übernachtungen in Gers mit Du/WC


Gandan-Kloster (C) mik ivan - stock.adobe.com


Bayan Nuur (C) Anton Eder

Flaming Cliffs (C) Frank Wagner/stock.adobe.com

Wüste Gobi (C) Mag. Peter Brugger

In der Mongolei erwartet den Besucher die Welt der Nomaden, die bis zum heutigen Tag mit ihren Jurten durch eine weitgehend unberührte Natur ziehen - ihr Lebensrhythmus hat sich seit den Zeiten legendärer Herrscher wie Dschingis Khan kaum verändert. In den alten und teilweise prachtvoll ausgestatteten buddhistisch-lamaistischen Tempelanlagen herrscht reges Mönchsleben.
Unsere Reise führt uns aber auch zu einzigartigen Naturwundern in der Wüste Gobi und in den Hustain Nuruu-Nationalpark mit seinen Przewalski-Pferden - den letzten „Urpferden“ in freier Wildbahn.
Die Straßen sind in der Regel nicht geteert und teilweise schwierig zu fahren, die Unterkünfte zweckmäßig - wer eine weltoffene Grundhaltung mitbringt, wird mit authentischen Erlebnissen ursprünglicher Kultur und imposanter Naturlandschaften belohnt.


Reiseleitung: Mag. Enrico Gabriel

1. Tag: Wien/München - Istanbul - Ulaanbaatar. Linienflug mit Turkish Airlines von Wien (ca. 10.50 - 14.10 Uhr) bzw. München nach Istanbul und weiter nach Ulaanbaatar (ca. 18.25 - 07.20 Uhr).
2. Tag: Ulaanbaatar. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten stärken wir uns in der mongolischen Hauptstadt mit einem Frühstück, bevor wir unsere Stadterkundung starten. Zuerst geht es zum Tempel des Choijin-Lama, der zu Beginn des 20. Jh. für das Staatsorakel erbaut wurde. Weiter zum Bogd Khan Palast-Museum: Der Winterpalast des ehemaligen Herrschers umfasst neben persönlichen Besitztümern auch mehrere Tempel mit sehr schön gearbeiteten Statuen und Thangkas. Spaziergang am Süchbaatar-Platz, wo sich die wichtigsten Gebäude befinden. Abends erleben wir Tänze und traditionelle Musik.
3. Tag: Ulaanbaatar - Hustain Nuruu Nationalpark. Heute geht es zunächst zum Lamakloster Gandan, dem bedeutendsten buddhistischen Tempel des Landes, wo wir am Morgen die Mönche bei einer Zeremonie erleben. Anschließend verlassen wir die Stadt. Ein Ausflug bringt uns zu einem der Ger-Lager der Pferdezüchter, wo wir einen Einblick in ihr Leben gewinnen.
4. Tag: Hustain Nuruu Nationalpark/Przewalski-Pferde - Bayangobi. Internationale Bemühungen führten zur Rückführung der stark in ihrem Bestand gefährdeten Przewalski-Pferde, die als die einzigen noch lebenden Urwildpferde gelten. Wir besuchen das Informationszentrum und haben die Gelegenheit, die Wildpferde in freier Wildbahn zu beobachten. Danach Weiterfahrt in die Region Bayangobi, wo sich neben Sanddünen gewaltige Granitmonolithe erheben.
5. Tag: Bayangobi - Ögii Nuur. Heute besuchen wir das Kloster Erdene Khamp in den malerischen Hognon Han Bergen und die Ruinen von Char Bukh Balgas, vermutlich eine Wehranlage aus dem 9./10. Jh. Es geht durch die mongolische Grassteppe, in der vereinzelt die weißen Punkte der Nomadenjurten leuchten. Schließlich erreichen wir den See Ögii Nuur: Inmitten einer weiten Wiesen- und Berglandschaft ist er wichtige Station für viele Zugvögel und ein besonderes Naturerlebnis.
6. Tag: Ögii Nuur - Orchon Tal (UNESCO-Welterbe) - Karakorum. Ausflug zu den Nomaden und Tierherden des Orchon-Tals, der Wiege der spätnomadischen Stadtkultur Zentralasiens. Im Khoshoo Tsaidam Museum sehen wir die Grabstätten zweier Herrscher der Kök-Türken (8. Jh.) und die ältesten beschrifteten Steinstelen. Wir erreichen die Stadt Karakorum („Schwarzer Berg“), einst Hauptstadt des mongolischen Weltreiches sowie wichtiges Zentrum des Handels und des Kunsthandwerks. Wir besichtigen das 1586 gegründete Kloster Erdene Zuu und die letzten vier erhaltenen Tempel mit tw. prachtvoller Ausstattung.
7. Tag: Karakorum - Ausflug Kloster Tövchön Khiid. Ein Ausflug bringt uns heute durch das grüne Tal des Orchon-Flusses zum Kloster Tövchön, das wir nach einer kurzen Wanderung (ca. 3 km) erreichen. Inmitten der Changai Berge gelegen wurde es 1653 von Zanabazar gegründet, dem bedeutendsten buddhistischen Gelehrten seiner Zeit.
8. Tag: Karakorum - Ongiin Khiid. Wir besuchen das Kloster Shankh und durchfahren eine der schönsten Steppenlandschaften des Landes. In der Mittelgobi wechseln sich in beeindruckender Weise Steppe, Wüstensteppe und Wüstenlandschaft ab. Unser Ziel ist die buddhistische Klosteranlage Ongiin Khiid, die 1760 gegründet wurde. Sie war einer der 760 Tempel, die 1937 im Zuge der antibuddhistischen Ausschreitungen der Kommunisten zerstört wurden. Die Anlage wurde 2004 tw. wieder aufgebaut und ist heute von 13 Mönchen bewohnt.
9. Tag: Ongiin Khiid – Bayanzag/Dinosaurier-Fundstelle „Flaming Cliffs“. Bei den „Flaming Cliffs“ wurden zahlreiche Skelettreste von urzeitlichen Dinosauriern und versteinerte Eier dieser Giganten gefunden, u.a. auch Überreste eines hornlosen Rhinozeros, dem größten Landsäugetier, das bislang entdeckt wurde. Am Nachmittag Wanderung durch die bizarren Felsformationen von Bayanzag.
10. Tag: Bayanzag - Moltsog Els - Sanddünenkette Khongorin Els. Wir fahren zum Dünenfeld Moltsog Els, wo man (fak.) mit Trampeltieren durch ein Meer von Sicheldünen reiten kann oder diese zu Fuß erforscht. Weiter geht es entlang des Gobi-Altai nach Khongorin Els, die sowohl längste, als auch schönste Sanddünenkette der Mongolei.
11. Tag: Khongorin Els. Der ganze Tag steht uns zur Erkundung der faszinierenden Dünenlandschaft zur Verfügung. Wir unternehmen eine Wanderung auf die 180 m hohe Sanddüne Khongorin Els, besuchen Nomaden, die Kamele züchten, und haben die Möglichkeit zum Reiten auf den geduldigen „Wüstenschiffen“ (fak.).
12. Tag: Khongorin Els - Bayandalay - Dungenee Schlucht. Wir befinden uns am Rand einer der größten Wüsten der Welt mit ihrer beeindruckenden Vielfalt. Aufgrund ihrer Höhenlage (ca. 1000 m) lässt sich die Gobi kaum mit anderen Wüsten vergleichen. Wir fahren auf schwierigen Pisten und sehen mit etwas Glück Gazellen, Pfeifhasen und andere Tiere. Wir erleben die imposante Dungenee Schlucht, die so schmal ist, dass ein Fahrzeug eben noch passieren kann.
13. Tag: Geierschlucht - Tsagaan Suvarga. Der heutige Ausflug führt uns im Nationalpark Gurvan Saikhan zur Geierschlucht (Yolyn Am), die wir ein Stück weit zu Fuß erkunden. Je weiter man in die bis zu 200 m hohe Schlucht eindringt, umso enger wird sie. Am Himmel sieht man an schönen Tagen Bart- und Gänsegeier kreisen. Weiterfahrt über Tsogd Ovoo zur Landschaft Tsagaan Suvarga (Weiße Stupa), wo wir auf bizarr geformte, vielfältig gefärbte Lehmtürme treffen.
14. Tag: Tsagaan Suvarga - Granitberge Baga Gazariin Chuluu. Ausflug zu verschiedenen Aussichtspunkten der einzigartigen Klippenlandschaft Tsagaan Suvarga. Dann fahren wir aus der Gobi durch die immer grüner werdende Steppe zu den bizarr geformten Granitbergen Baga Gazariin Chuluu. Bei einem Spaziergang oder einer längeren Wanderung lernen wir diese grandiose Landschaft der „kleinen Erdmuttersteine“ kennen.
15. Tag: Baga Gazariin Chuluu - Terelj-Nationalpark. Wir erkunden das schöne Manjushri-Tal und spazieren zu den Resten des gleichnamigen Klosters. Weiterfahrt zum Terelj-NP: Am Übergang der Taiga zur Steppe unternehmen wir eine Wanderung durch üppige Blumenwiesen zu bizarr erodierten Felsformationen, u.a. zum sogenannten „Schildkrötenfelsen“ und besuchen die kleine Tempelanlage Aryaval.
16. Tag: Terelj NP - Ulaanbaatar. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das monumentale Reiterstandbild von Dschinghis Khan und schließlich wieder Ulaanbaatar, wo wir eine Kashmir-Fabrik besuchen. Bei einem letzten Stadtbummel besichtigen wir (wenn geöffnet) das Zanabazar-Museum, die Ethnologische Abteilung im Historischen Museum sowie das Naturhistorische Museum mit seiner Dinosaurier-Ausstellung.
17. Tag: Ulaanbaatar - Istanbul - Wien/München. Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Istanbul (ca. 09.10 - 13.45 Uhr) und weiter nach Wien (ca. 17.00 - 18.15 Uhr) bzw. München.

LEISTUNGEN:

  • Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Ulaanbaatar und retour  
  • Transfers und Ausflüge lt. Programm mit einem mongolischen Bus/Kleinbus bzw. 4x4-Geländewagen (Hyundai Starex o.ä.)  
  • 2 Übernachtungen im ***Hotel in Ulaanbaatar in Doppel-/Zweibettzimmern mit Dusche/WC, 7 Übernachtungen in 2-er Jurten mit Du/WC, 6 Übernachtungen in 2-er Jurten mit externen Sanitäranlagen  
  • Vollpension vom 2. Tag abends bis 16. Tag morgens, zusätzlich Frühstück am 2. Tag und Abendessen am 16. Tag  
  • 1 1/2 Liter Wasser pro Person/Tag  
  • Eintritte: Naturschutzgebiete und Nationalparks sowie alle weiteren Besichtigungen lt. Programm
  • qualifizierte österreichische Reiseleitung  
  • 1 Reiseführer "Mongolei"  je Zimmer  
  • Klimaschutzbeitrag  
  • Flugbezogene Taxen (dzt. € 472,-)  

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgendem o.ä. Hotel (mongolische Klassifizierung), in Zimmern mit Du/WC.
Ulan Bator: ***The Corporate Hotel

>> VORINFORMATIONSBLATT: Mongolei
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Zustiege

MÜNCHEN, FLUGHAFEN
WIEN, SCHWECHAT/FLUGHAFEN
H R Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Buchbar Buchbar Mongolei Naturerlebnis 18.06.2027 - 04.07.2027 4.990,- €  


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